Dieses Mal gibt es viele Fotos und atemberaubende Fortschritte, soviel schon einmal zum Einstieg.
Alles begann in unbequem kniender Haltung, dort, wo sich der Fahrersitz später befinden wird, da es galt, einen Teil des Tunnels zu entfernen und gegen eine neue Abdeckung zu ersetzen. Käfig und Sitzquerträger erwiesen sich erwartungsgemäß bei Ein- und Ausstieg, aber auch während des Verweilens im Fahrzeug, als ausgesprochen störend. Nach dem „Heraus“ folgte das „Herein“ der neuen Abdeckung, erstellt auf Basis einer der beliebten Pappschablonen. Vor dem Schweissen dieses Bild …

… und hier der Zustand danach:

Das zweite Bild wirkt optisch eventuell weniger ansprechend als das erste, aber die Nacharbeit und das Verspachteln der Schweissnähte und -punkte liegt noch in der Zukunft.
Natürlich fehlt nun noch die Abdeckung für den Schaltmechanismus – der schön gearbeitete Roltek-Apparat wird im Fahrbetrieb unsichtbar sein 😞. Erwartungsgemäß passte das Ausgangsmodell aus GfK nicht mehr, und musste etwas nachgearbeitet werden. Am Anfang habe ich alles weggeschnitten, was nicht gebraucht wird …

… und mich iterativ der gewünschten Form angenähert, bis ich dann einen neuen, umlaufenden Flansch anmodellieren konnte:

Die Aluminiumfolie dient als Trennfolie und wird nach Ende der Laminierarbeiten wieder entfernt, selbstredend.
Temperaturen, wie sie im März üblich sind, führen zu einer ausserordentlich langsamen Trocknung, aber ich kann mir die Jahreszeit halt nicht aussuchen. Auswählen konnte ich mir aber das nächste Betätigungsfeld, nämlich die Montage des Batteriehalters. Nach intensivem Studium von Anhang K und J des FIA-Regelements ist klar, dass die Batterie im Motorraum verbleiben muss. Da ein Teil der ursprünglichen Batteriebehausung durch den Ölkühler belegt ist, habe ich mich zu dieser etwas schrägen Anordnung durchgerungen:

Die geringe Biegesteifig- und -festigkeit dieser Konstruktion verlangt nach weiteren Maßnahmen, voila:

Ein bis dahin nichtsnütziger Rohrabschnitt bekommt durch Mutter auf der einen und Schraube auf der anderen Seite doch noch eine tragende Rolle, in jeder Hinsicht:

Das macht auf mich einen stabilen Eindruck, und halbwegs leicht ist es auch noch, wo doch ein Rohr die Leichtbauversion des Rundstahles ist 😉.
Später mehr Weisheiten, die später nochmal hilfreich sein können,
Udo