Nachdem am letzten Wochenende track days mit der Cobra angesagt waren …

… galt diese Devise an diesem Wochenende: es gibt immer was zu tun 🤔. Der Falcon war rasch auf die Bühne gebracht, und die 2-in-1-Adapter zeigten sich nachsichtig:

Das rechte maß zirka 40 Millimeter mehr in der Länge, die der Trennscheibe schnell zum Opfer gefallen waren. Das folgende Bild dokumentiert die Flansche an eben den Rohren, die für die V-Bandschelle benötigt werden, und das X-Rohr für bessere Motorleistung:

Glücklicherweise hatte ich Anhang K der FIA gelesen, und die relevanten Stellen herausgearbeitet. Eine davon betrifft die Bodenfreiheit, die mindestens einhundert Millimeter zu betragen hat. Dieser Zielstellung stand leider der Getriebequerträger in jetziger Form sehr deutlich entgegen, da er einen ordnungsgemäßen Verlauf der Abgasanlage unterbindet, beziehungsweise unterband (Vergangenheitsform, wir erinnern uns an den langweiligen Grammatikunterricht als Schüler).
Der Querträger brauchte also eine Freimachung für die höher anzubringende Abgasanlage, wozu dieser demnächst als Biegeteil (oder etwas ähnlichem) ausgeführt werden wird und muss. Das Provisorium ist hier zu sehen:

Das X-Rohr, an Kabelbindern aufgehängt und mit 15 Grad Rohrbögen zusammengesteckt, …

… bot eine gute Basis für die weiteren Arbeiten, die zunächst in der Herstellung der fehlenden Verbindung bestand:

Das sieht für meine Verhältnisse alles sehr harmonisch und strömungstechnisch akzeptabel aus.
Last not least ist dann noch der Vorschalldämpfer integriert worden, und danach tat eine Schaffenspause Not:

Der Hauptschalldämpfer kommt dann demnächst, mit der Beantwortung der Frage, wie ich das Abgasrohr vor dem Hinterrad aus dem Falcon austreten lassen soll. Die einhundert Millimeter Bodenfreiheit gelten ja immer noch 😞.
Später mehr künstlerische (Boden-) Freiheit,
Udo