Dem frisch überholten und eingebauten Getriebe mangelte es an Öl, so dass ich zwei Einliterbehälter Miller 75W140 erstanden habe. Durch die Abgasanlage und den neuen Getriebequertäger allerdings gestaltete sich die Befüllung unter dem Falcon stehend als unmöglich. Nach längerem Überlegen dann die klassische Schlussfolgerung: wenn nicht von unten, dann von oben. Also habe ich einen Schlauch in den Innenraum geführt, und das Öl mittels Schlauch und Trichter und viel Geduld in das T10 bugsiert:

Das T10 fasst nicht ganz zwei Liter, aber die Restmenge konnte ich in einer Auffangwanne auffangen (was soll man auch sonst damit anfangen, wenn nicht auffangen 🤓?).
Da ich die Kabel für die vorderen Blinker, im Stoßfänger befestigt, zu kurz dimensioniert hatte, konnten die Leitungen dank N‘s Hilfe verlängert und funktionstüchtig gemacht werden:

Dass es sich dabei um Produkte aus der Landwirtschaft oder dem Anhängerbau handelt, ist spätestens zum jetzigen Zeitpunkt nur noch mit viel Fantasie zu erahnen.
Das Lenkungsgestänge rasch mit Fett abgeschmiert, alle Schrauben nochmals korrigiert, den linken fender befestigt, und schon konnte der Falcon zur Jungfernfahrt aufbrechen:


Die Ausfahrt war ausgesprochen kurz, aber es ist Vorwärts- und Rückwärtsfahren möglich, Herz, was willste mehr?
Weitere Teile habe ich dann noch angebaut, wieder mit Hilfe (zur Selbsthilfe natürlich). Tür und fender rechts fehlten ja noch, ebenso die Motorhaube:

Geschlossen sieht die Sache so aus …

… und so im Wartungs- und Reparaturmodus:

Später mehr modi vivendi,
Udo