Da der GT40 an zwei Stellen Undichtigkeiten aufweist, musste heute Abhilfe geschaffen werden. Die erste Leckage bestand im Wasser lassenden Wasserkühler (Sachen gibt‘s) – auch mit Flüssigmetall konnte dem Mangel nicht begegnet werden.
Also Ersatz, und dazu musste das Kühlwasser abgelassen, die Lüfter ausgebaut und der Kühler schliesslich demontiert werden, etwa so:

Der Neue aus New York (hinten) ist erfreulicherweise 25mm breiter als der Vorgänger aus Australien (around the world):

Demzufolge war auch die Befestigung mittels Aluminiumwinkelprofilen anders zu gestalten, hier alt (eher schmal, unten im Bild) gegen neu (eher langschenkelig, oben):

Wer sich fragt, warum das alles soooo lange dauert, dem sei dieses Detail gezeigt: der Australienkühler hatte Bohrungen zur Aufnahme der Lüfter in 7mm Durchmesser, die ein M8 Gewinde aufnehmen konnten. Der New Yorker weist Bohrungen in 8mm auf, also war M10 Thema der Wahl, undsoweiter:

Ich will mich an dieser Stelle nicht lauter beklagen, als notwendig, schliesslich habe ich mir das Alles irgendwie selbst eingebrockt.
Das Ende vom Lied: demnächst werde ich die Wasserschläuche doch gegen Hightechprodukte austauschen – es gibt nicht nur bei Obi immer was zu tun.
Wer sich noch an den Anfang des heutigen logs erinnern kann, dem ist die zweite Leckage noch gegenwärtig. Diese betraf den rechten Tankdeckel, aus dem es insbesondere bei rasanten Bremsvorgängen zu Kraftstoffaustritt kam, der bei den heutigen Kraftstoffpreisen natürlich völlig inakzeptabel ist. Die Dichtung aus FKM-Gummi war flugs ausgeschnitten, und nach umfangreichen Verrenkungen schliesslich eingebaut:

B hat noch ein Kunststück mit Kabelbinder und M5-Schraube dargeboten, immerhin bühnenreif, mehr sei nicht verraten.
Bühne hatten wir schon früher, und bis der Wagen reif ist, dauert es hoffentlich nicht mehr allzu lang.
Später mehr Hoffnungsvolles,
Udo