Heute dann doch nicht mono, auch nicht triple, aber duo. Zuerst die von M unter vermutlich vielfältigen Flüchen montierten und gewuchteten Dunlops, die nicht nur teuer und mit schwachem Grip, sondern auch mit größtmöglicher Unwucht ausgestattet sind:

Gewichte aussen sind Maß der Wahl, es geht schliesslich um Funktionalität. Um die Montage der Hinterräder überhaupt erst möglich zu machen, hatte B einen „Wagenheber“ mitgebracht, dessen Kurbel ich gegen eine angeschweisste Mutter mit SW22 oder 7/8“ ausgetauscht habe. Nun kann der Heber elegant zwischen Rahmen und Starrachse in Position gebracht werden, und durch Spreizung senkt sich die Starrachse, wodurch eben die Hinterräder montiert werden können (haben wir uns in Spa bei den Six Hours abgeguckt).

Der Falcon ist dann noch betankt worden, mit 20 Litern sind schon einmal ein Sechstel des Tankinhaltes geschafft (den Rest fülle ich auf, wenn es nicht mein gesamtes Taschengeld auffrißt):

Letzte Aktion am Falcon für heute: die selbstgebaute Verschraubung des Luftfilters habe ich gegen ein Kaufteil aus USA ersetzt. Es wird niemanden wundern, wenn ich berichte, dass die Gewinde nicht harmonierten, und ich die Verschraubung erst noch aufbohren musste. Aber schön sieht‘s aus, eventuell kann ich die Gewindestange noch ein klitzekleines Stück verkürzen:

Der übrige Tag gehörte dem Käfer, der a) eine Einstellung des Ventilspiels benötigte (hat größtenteils B gemacht) und b) eine Undichtigkeit der Flüssigkeiten rund um den Motor aufwies:

Die sehr leichte Getriebeundichtigkeit konnte aus Zeit- und Motivationsgründen noch nicht behoben werden, aber am rechten Radträger bin ich voller Zuversicht.
Später mehr Sichtweisen verschiedener Art,
Udo