LMC drive & repair log, 30.06.-03.07.22

Da ich Le Mans Classic beim letzten log bereits angekündigt hatte, kann ich heute einige kurze Impressionen anbieten.

Die erste Regenfahrt im GT40 kurz vor Paris hat gezeigt, dass während des Fahrbetriebs deutlich weniger Wasser eintritt als während des Stehens (folgerichtig, denn es handelt sich ja um ein Rennfahrzeug, im erweiterten Sinne). Soweit, so gut, und die Einlassstellen sind grob bekannt.

Die weitere Anreise inklusive Parisdurchquerung im Stau (wie sonst), verlief reibungslos. Am Freitag dann viel Gucken und zwei Runden auf der Rennstrecke, leider hinter einem Safety Car, also eher slow motion.

Der GT40enthusiasticclub hatte für Samstag ein Schmankerl dabei, nämlich weitere Runden „for free“, unter der Bedingung, VIP‘s als Beifahrer mitzunehmen. Eine Impression in der Warteschleife ist hier zu sehen …

… und hier ein paar Minuten später in den Le Mans pits, großes Kino:

Auf der Rückfahrt lief ebenfalls alles glatt, bis auf Höhe Spa Francorchamps etwa: das Wasser 120 Grad C warm, stoppte uns auf der Autobahn, und aus dem Stant-Deckel des Wasserausgleichsbehälters pfiff es wie beim Einsteigen in die schwäbische Eisenbahn: Druckabbau aus dem Kühlkreislauf.

Wasser nachgefüllt, aus einem Haus eines Unbekannten in Thimister, und es ging mit perfekten 80-90 Grad C weiter, bis es anschliessend zum Wasseraustritt aus dem Vorderwagen kam. Irgendwas ist undicht, und irgendwas ist immer.

Detektivisches Gespür für die Fehlersuche ist gefragt, und wird geliefert.

Alles in Allem eine runde Fahrt, bedenkt man die Summe der möglichen Fehlermöglichkeiten.

Später mehr Grundoptimistisches,

Udo

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