Build log, 09./10.09.22

Beginnen wir mit positiven Dingen, an deren Zustandekommen ich nur auf der schadensverursachenden Seite beteiligt war: R (wie er selbst schreibt) hat die ersten Absturzschäden am Falcon schon in der Bearbeitung. Anstelle der US-amerikanischen Methode „Auffüllen mit Feinspachtel“ ist hier gezupft …

… und anschliessend geglättet worden:

Das gibt Hoffnung, dass die Saison 2022 noch befahrbar sein wird 🏎🏎🏎.

Mein eigenes Zutun in Sachen Unglücksbehebung am Falcon bestand, nach dem Laminieren der Tür auf der Innenseite, im Versuch der Wiederherstellung einer Türtopographie auf der Aussenseite, mittels Faserspachtel, dem Wertvollen. Aus naheliegenden Gründe verzichte ich auf jegliches Bildmaterial in diesem Zusammenhang.

Dafür kann ich von der Montage der bleeding line am GT40 berichten, angeordnet zwischen Wasserkühler vorn und Ausgleichsbehälter hinten. Zwischen vorn und hinten liegt bei diesem Auto bekanntermaßen der Insassenraum, und diesen durchzieht eben die bleeding line in Dash 4. Das als Ersatz gelieferte Produkt von Goodridge (und kein profaner Billignachbau) liess sich kinderleicht verarbeiten, und wird demnächst bei Fahrten an kalten Tagen für wohlige Wärme am Volant sorgen, im Sommer natürlich auch:

Und dann war da noch die Inbetriebnahme der schon montierten elektrischen Wasserpumpe. B hatte zunächst mit allerhand pneumatischer Werkstattausstattung einen Unterdruck im Kühlsystem erzeugt, um eine möglichst vollständige Wasserbefüllung sicherzustellen. Das hat auch alles gut geklappt, jedoch zeigte sich bei laufendem Motor, dass das Wasser im Motor schon fast kochte, während es am Kühler eher kühl zuging. Des Rätsels Lösung bestand im Kenntnisgewinn dergestalt, dass ich die Zusatzpumpe im falschen Wasserstrang eingebaut hatte, sodass Motor- und Zusatzpumpe im fairen Wettbewerb gegeneinander arbeiteten, was der gewollten Kühlleistung leider sehr, sehr abträglich war. Also habe ich den halben Vorderwagen (🤥) demontiert, und den Wasserkreislauf anders gestaltet. Hier ein Bild der Bauarbeit …

… und hier der quasi fertige und richtige Zustand:

Wenn ich mit den sperrigen Schlauchbögen nicht weiterkam, musste N übernehmen, der die Montage also fast allein gemacht hat 😉.

Im zweiten Anlauf lief dann alles wie am sprichwörtlichen Schnürchen, oder, um es mit altbekannter Weisheit zu benennen: kaum macht man/frau es richtig, funktioniert‘s.

Später mehr Plattitüden,

Udo

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