Weiter ging es an den Getrieben, und zwar – mit unterschiedlichem Aufwand – mit allen dreien, die ich gerade beackere.
Der Lack des T10-Gehäuses war über die Feiertage getrocknet, und das Countergear konnte ich, da wiederkehrende Tätigkeit, vergleichsweise rasch einbauen. Hier die vierzig Rollen und sechs Scheiben, samt blauem Assembly Goo, dem wertvollen:

Durch investigatives Lesen im Internet und Schauen bei YouTube habe ich herausgefunden, das frühe T10 und spätere Super-T10 sowie die neumodernen Richmonds über einen drei Millimeter dicken Washer zwischen erstem Gang und Kugellager verfügen, die frühen Super-T10, um die es bei mir geht, jedoch nicht. Selbst unter Berücksichtigung des Umstandes, dass dies niemanden dauerhaft interessieren wird, halte ich es für angemessen, diesen Sachverhalt hier zu teilen (einfach weil es gefühlte Ewigkeiten gedauert hat, es herauszufinden).
Also musste unter Zuhilfenahme B‘s know how das besagte Lager wieder demontiert und der fälschlicherweise eingebauten Washer wieder entfernt werden. So ein Spaß. Zusammengebaut mit Main und Input Shaft dreht sich alles so, wie es sein soll:

Eine echte Freude, zumindest für die beteiligten Akteure 👍🏻👍🏻.
Am T10, dessen Input Shaft sich noch auf dem Transfer aus den U.S.A. befindet, habe ich noch einige Restarbeiten durchgeführt (Simmering eingebaut, Rückwärtsgangbetätigung montiert), und es zusammen mit dem ursprünglichen, fast fertigen Super-T10 fotografiert (es fehlt nur noch ein Washer 35x45x1, nicht im aktuellen Bestand vorhanden):

Nicht vorenthalten möchte ich noch das Ergebnis der Kurzinspektion des neu erstanden Super-T10‘s: nach Entfernen des seitlichen Deckels machte das optisch erkennbare einen echt guten Eindruck, und sieht einsatzbereit aus.
Später mehr Spektakuläres aus der weiten Welt der Getriebe,
Udo