Endlich wieder build! Der GT40 steht seit Le Mans Classic (immerhin mit repariertem Wasserkühler) in der Scheune, und es ist also immer noch höchste Zeit, das Auto wieder auf die Straße zu bringen. Dazu allerdings musste die Restarbeit (einmal angezettelt, ist der Rest folgerichtig Restarbeit) erledigt werden.
Ursache allen Übels ist ja die Halterung der Schaltbowdenzüge am Getriebe, die ein sicheres Einlegen der Fahrstufe „R“ unterbindet. Also habe ich Schlosserarbeiten aufgenommen, um es anders (und im Idealfall besser) zu machen:

Das ist natürlich noch nicht gewichtsoptimiert, aber das kommt später.
Nach umfangreichen Einstellarbeiten mit N und F zeigte sich, dass der Gelenkkopf, der die Verbindung zwischen Getriebe und Schaltung übernimmt (ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll), nicht seine vollen Möglichkeiten hinsichtlich Winkelstellung ausnutzen kann, da der Winkelkopf gegen Unterlegscheiben stößt, deren Durchmesser offenbar zu groß sind.
Also hat sich F auf die Suche nach Alternativen gemacht, und dieses Ding aus der Holzverarbeitung aufgetan:

Die seltsamen Krallen entfernt, ergaben sich Hülsen, die den Freigang des Gelenkkopfes sicherstellten:

Getreu meines Mottos (wer selbst wenig kann, sollte sich nicht mit Gleichgesinnten umgeben) ging diese Episode wieder einmal erfolgreich zu Ende.
Der aktuelle Baustand des Bowdenzughalters präsentiert sich am Ende des Bautages dergestalt (links das ursprüngliche Modell):

Da fehlt noch ein Versteifungsblech (Gewicht hinzu) und jede Menge Bohrungen (Gewicht hinweg), und der Probefahrt steht maximal schlechtes Wetter entgegen.
Später mehr Meteorologisches und Metaphorisches,
Udo