Nach all der Feier- und Reiserei vom letzten Wochenende galt es nun wieder, Fortgang am Falcon zu erzeugen, und so ist es auch gekommen, auch wenn der Plan (was hätte ich gerne?) mit dem Ist (was ist passiert?) wieder etwas divergent daherkommt.
Um den Motor auszubauen und zu G zum Revidieren zu fahren, musste ich noch die Kühlflüssigkeit ablassen, den Kühler ausbauen, den Kabelbaum entkoppeln, den Stabilisator entfernen, die Kupplungsbetätigung ausbauen, die Reste des linken Krümmers aus dem Auto operieren …

…, die Verbindungsschrauben zur Kupplungsglocke lösen, und einiges mehr, das mir gerade entfallen ist, kein Wunder bei all der Arbeit.
Dann habe ich den selbstgebauten Heber aus Baustahl auf die Ansaugbrücke geschraubt, den Motorheber aufgebaut und den Motor aus dem Falcon gehoben, hier am Haken:

Nun ist es mit dem Transport des Motors insofern so eine Sache, als dass dieser nicht wirklich stabil auf der Ölwanne steht, und während des Transports bei leichten Querbeschleunigungen, hervorgerufen beispielsweise durch Ausweichmanöver oder simple Kurvenfahren, seitwärts kippen könnte.
Ergo musste eine Transportvorrichtung her, deren Bau ich noch beginnen, aber nicht mehr beenden konnte. Die Vorrichtung besteht aus zwei Flachstählen, die mit den Motorlagerungsverschraubungen verbunden werden. An diesen Flachstählen werden zwei Hohlprofile angebracht, die später mit waagerechten Bodenauflagen verbunden und im Sinne eines ingenieurmäßigen Fachwerks noch mit allerhand Diagonalstreben verstärkt werden. Der Baustand aktuell ist dieser hier:

Im Hintergrund erkennt der geneigte Leser den Falcon, der sich aktuell geradezu fantastisch leicht schieben läßt.
Später mehr Geschiebe,
Udo