Build log, 14.12.24

Der Plan war, das Motortransportgestell rasch fertigzustellen, und samt Motor zu G zu fahren, damit die Revision des V8 starten könnte. Gut war er, der Plan, allein die Umsetzung geriet leider ins Schleudern, was im Phänomen des Schweißverzuges begründet liegt. Aber wie immer, alles Schritt für Schritt für ein möglichst realistisches Nachempfinden eines langen Basteltages.

Aus dem www hatte ich passende Rechteckprofile erstanden und geliefert bekommen, Abmessung 60×30, je 1.000 lang. Dazu konnte ich aus dem Bestand zwei L- oder Winkelprofile zuschneiden, die die Motorrückseite stützen sollen, damit möglichst wenig Drehmoment an der eigentlichen Motorlagerung entsteht. Zugeschnitten und am Motor geheftet schaut das folgendermaßen aus:

Der folgenschwere Fehler war es, die gut gehefteten Profile vom Motor zu trennen und bequem auf der Werkbank zu verschweißen, denn der schon genannte Verzug durch das thermische Fügen machte eine Wiedermontage des Gestells am Motor schlicht unmöglich. In der Firma predige ich stets die Wichtigkeit guter Schweissvorrichtungen, konnte diese Erkenntnis aber leider nicht auf die Tätigkeiten in meiner Freizeit übertragen.

Ergo mussten die sechs Profile wieder von den Hohlprofilen getrennt (😖) und am Motor verschraubt dann ausgeschweisst werden. Überraschenderweise lief das trotz unbequemer Arbeitsposition nicht schlecht, und der immer noch auftretende, leichte Verzug konnte mittels Langlöchern überlistet werden.

Der kundige Leser wird an der Vorrichtung die Abwesenheit von Diagonalstreben bemerkt haben – die mache ich bei nächster Gelegenheit, vielleicht wenn der Motor von der Generalüberholung zurückkommt.

Später mehr hättekönntesollte,

Udo

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