Heute war es kalt, also half Warmarbeiten. Geschrieben, getan.
Der heutige Plan bestand in der Anpassung und späteren Montage der – wie soll ich schreiben? – Führungen der Federn der Vorderachse des Falcons. Etwas Umständlich, aber all die Feiertage fordern ihren Tribut.
Die Herausforderung bestand darin, die verkürzten Federn der Vorderachse mit hinreichend Führung auszustatten, so dass auch beim Ausfedern (beispielsweise beim Räderwechsel) immer wieder eine zuverlässige Zentrierung der Federn in deren Aufnahmen stattfinden kann. Die Originalaufnahmen sind jedenfalls zu kurz, daher hatte ich Ersatzaufnahmen im sogenannten Werk 3 beauftragt:

Rechts im Bild eine der misshandelten Originalaufnahnen, links mein Versuch, es besser zu machen. Deutlich erkennbar ist die lange Führung, die die neue Hülse bietet.
Zumindest im simulierten Betrieb scheint das Konzept aufzugehen:

Dummerweise war mir entfallen, dass die seltsame Verstrebung zwischen den Dämpferaufnahmen und der Mitte des Scheibenquertägers hier noch zu verschrauben ist, und dass die Sechskantschraubenköpfe daher sehr stören würden.
Zum Glück hatte N noch M5 Senkkopfschrauben in geeigneter Länge im Angebot, hier versenkt verschraubt:

Die Schraubenköpfe werden von der geschriebenen Verstrebung verdeckt werden, so dass alles wieder periodengerecht daherkommt.
Der geneigte Leser erkennt die Farbe der neuen Stoßdämpfer: Koni-rot 👍, von J an den Falcon speziell angepasst.
Der Rest des Tages galt dem linken front fender, gebohrt und fast „ready to race“.
Wer sehen mag, wie man oder frau Falcons zum Sieg fährt, gegebenenfalls auch ohne front fender: https://youtu.be/nIxpToZvMpM?si=SEkA0wjzA2xn3F59
Später mehr Ziele für die zweite Lebenshälfte,
Udo