Build log, 12.07.25

Die letztsonntägliche Abholung von Spindeln und Wasserkühler hat fast gut geklappt – fast insofern, als dass zwei linke Spindeln zum Lieferumfang gehörten, anstelle eines Satzes, bestehend aus linker und rechter. Da aber erfreulicherweise am Tag darauf das verschollen geglaubte Paket per Post doch noch geliefert wurde, ist alles wie immer halb so wild. Das habe ich aber erst am Ende des Tages erfahren, doch der Reihe nach:

Der Plan war, den Falcon mit neuen Fahrwerksteilen auf der linken Seite am Freitag (11. Juli) zu M zu fahren und die Achsgeometrie einzustellen. Der Versuch musste leider abgebrochen werden, auch deshalb, weil neue Spindel und neuer unterer Querlenker links größere Abweichungen von den Altteilen auf der rechten Seite aufweisen, nicht nur in Sachen Spiegelbildlichkeit.

So mehrten sich die Restarbeiten in bedenklicher Form, aber mit dem neuen Plan schien und scheint noch nichts verloren. Der nämlich sah vor, am Samstag den front fender anzubringen (das ist mir in atemberaubenden zwei Stunden gelungen) und den neuen Wasserkühler ins Fahrzeug zu bringen.

Der von J erstandene radiator sei „geringfügig“ größer als der aktuelle, so hieß es, und Geringfügigkeit ist ja bekanntlich ein Begriff mit großer Deutungsbreite. In meinem Fall kollidierte der innere Flansch mit der Verschraubung des Ölfilters und der Lüfter mit der Riemenscheibe. Kleine Fische, den Flansch partiell entfernt …

… und den Windmacher asymmetrisch eingebaut …

… und fertig:

Damit war mein für mich unter normalen Umständen übliches Arbeitspensum erreicht, nur blieben noch erwartete und unerwartete Restarbeiten, letztere in Gestalt eines verformten und dabei angerissenem linken Motorlagers. Der gusseiserne Motor zeigte bei der Kollision offenbar eindrucksvoll, was uns in der Berufsschule unter Massenträgheit unterrichtet wurde.

Also habe ich eine Reparaturschweissung vorgenommen, und die Entscheidung gefällt, dass eine kleine Verschiebung der Motorposition der Performance des Falcon keinen negativen Einfluss bereiten wird.

Da ich die Gemeinschaftshebebühne nach wochenlanger Blockade freimachen musste, bin ich zu B umgezogen, um noch gerade den rechten vorderen Radträger einzubauen, und um den oberen linken Querlenker zu ersetzen (bei dem insgesamt angerichteten Schaden eher Prophylaxe).

An dieser Stelle erinnern wir uns an den Beginn dieses logs, denn genau zu diesem Zeitpunkt stellte sich heraus, dass zwei linke Spindeln im Umlauf waren, und dass die rechte eventuell nicht verfügbar war. Die gute Botschaft: im Paket, das mit der Post verspätet ankam, befindet sich ein korrekter Satz, rechts und links.

Zusammen mit der Montage des noch zu liefernden rechten unteren Querlenkers, den ich erst am Freitag Abend bestellt habe, sind das die zum jetzigen Zeitpunkt verbleibenden Resttätigkeiten. Und natürlich die Einstellung der Radgeometrie. Und das, was sonst noch so kommen mag.

Später mehr Überraschungen,

Udo

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