Build log, 01.11.25

Nach dem letzten betreutem Fahren durch A in Spa sprach er die Empfehlung aus, den Falcon an der Hinterachse (ich glaube, dass das sprachlich zwar quersteht, aber dennoch verständlich ist) zehn Millimeter tieferzulegen.

Um das zu realisieren, gibt es zwei mir bekannte Möglichkeiten: entweder durch Hinzukauf spezieller Blattfedern (teuer, lange Lieferzeiten, Möglichkeit des Nichtfunktionierens) oder durch Distanzieren von Achskörper und Blattfedern (meine Wahl, ich hatte schon vorher zwei zwanzig Millimeter Dicke Alublöcke verbaut).

Wer gut rechnen kann, kann die Dicke der neuen Blöcke gleich mit dem Taschenrechner ermitteln.

Hier der Ausgangszustand alt und neu:

Im bislang verwendeten rechten Block ist eine Flachsenkung für die Blattfederschraube und eine Innensechskantschraube für die Fixierung im Achskörper einzubringen. Also habe ich die Standbohrmaschine benutzt, um diesen Job zu erledigen.

Nun ist der neue Block im Ausgangszustand etwa fünfzig Prozent schwerer als der alte, was unter Leichtbauaspekten natürlich nicht anstrebenswert ist. Da ich sowieso schon mit der Bohrerei beschäftigt war und Aluminium sich vergleichsweise gut bearbeiten lässt, sind diese Racingdistanzstücke entstanden, leichter als die Ausgangsprodukte:

Ein Traum, in der Annahme, dass es zu keinen Kollisionsproblemen zwischen Rädern und Radkästen kommt. Time will show.

Eingebaut sieht es so aus:

Ein weiterer positiver Nebeneffekt der dickeren Klötze ergibt sich aus deren Geometrie: die vormals viel zu große Gewindelänge der insgesamt vier Spannbügel, die ich immer schon einmal kürzen wollte, passt jetzt auf einmal.

Später mehr Magie,

Udo

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