Während der Urlaubszeit sind allerhand Pakete, wichtig für den weiteren Baufortschritt, angekommen. Das schwerste kam von GT forte, nämlich mit Adapterkit inkl. Anlasser und Kupplung für Audigetriebe zum Fordmotor. So sieht´s aus (Kommentare, das der Anlasser wie der eines Käfers aussieht, sind unangemessen):

Eine erste Anprobe am Getriebe lässt hoffen, dass das Ganze wirklich funktioniert …
Nachdem ich die elektrische Blechschere wieder instandgesetzt hatte, konnte das Basteln mit Aluminiumblech weitergehen. Vorher habe ich aber noch den Ausgleichsbehälter ein wenig umgearbeitet: vorher ein hässlicher und darüber hinaus nicht funktionstüchtiger Verschluss, links im Bild der standesgemäße Stant Deckel …

… und später schon etwas mehr nach Rennsport wirkendes Ambiente:

Jetzt muss sich nur noch jemand finden, der das Aluminiumschweissen beherrscht, und dann gibt es eine Baustelle weniger!
Zurück zur Blechschlosserei, die als Erstes das Fertigstellen der Pedallierieabdeckung zum Inhalt hatte. Jetzt ist auch die obere Öffnung geschlossen, und damit annähernd dicht (Perfektionisten fahren Toyota):

Da sich meine elektrischen Kenntnisse in diesem Projekt auf das Anschrauben von Komponenten und ähnliche niedere Tätigkeiten beschränken wird, habe ich als nächstes den Sicherungskasten (ich weiss nicht, ob dieser Ausdruck zutreffend ist, aber habe eben keine tieferen Einblicke in diese Thematik) an der Spritzwand angeschraubt:

Das Ding macht einen leicht überdimensionierten Eindruck, aber ich vertraue hier blind dem Fachmann. Da der Ausdruck „Spritzwand“ gerade gefallen ist, ist es klar, das die hochempfindlichen Bauteile gegen Spritzwasser zu schützen sind. Das geht wieder per Blechschlosserei mit einem schmucken Kasten, der auf Anhieb und ohne Nacharbeit gepasst hat (wochenlange Erfahrung zahlt sich hat irgendwann auch einmal aus), und der hier im Bild schon fertig montiert zu sehen ist:

Damit bekommt das Elektromonstrum eine neutrale Haube, und das Volkswagenhafte verschwindet aus dem Betrachterblick, um hoffentlich ohne Murren und Knurren zu funktionieren.
Später mehr,
Udo














Damit sind gute Voraussetzungen gegeben, die Schöpfkelle bei Regenfahrten nicht allzu oft benutzen zu müssen ;-))














… habe ich nach kurzer Anprobe bei montiertem rear clip sofort in den Altpapiercontainer getragen, da die Höhe der Schablone leider nur die Hälfte der erforderlichen Abmessung aufweist.
… und angehalten, geschliffen und angepasst, bis die Passform akzeptabel wurde:
Die netten Freimachungen sind für den oberen Querlenker und die obere Schubstrebe gedacht, das Schräge dazwischen lässt dem Stoßdämpfer Platz zum Arbeiten. Soweit die rechte Seite.



Die ein oder andere UNF-Mutter hat Mick leider nicht mitgeliefert, aber so etwas gibt ja um jede Ecke zu kaufen. Wer keine rubber bushes sieht, sieht nicht schlecht, denn es werden auch keine verbaut. An den Aluminiumuprights ist übrigens links und rechts der kurze Schriftzug „GT40“ erhaben angegossen. Ein Traum.
Wer genau hinsieht, erkennt, dass der Bogen an der Anlage zum front clip völlig anderes als an der rechten Seite ausschaut. Das kommt daher, dass der front clip tatsächlich ein Unikat ist, ein Unsymmetrisches.
Die großen Aussparungen sind die Freimachungen für die Stoßdämpfer, die kleinen an der anderen Seite lassen Platz für den mithilfe Bauschaum erstellten Belüftungskanal und für die Verstärkung im front clip, die KVA da hingehauen hat. Der abgebildete Zustand ist natürlich wieder das Ergebnis zahlloser Iterationen und Anpassungen! Am linken Teil ist eine Kantung erkennbar, die dem an dieser Stelle später freiliegenden Blech mehr Stabilität verleihen soll. Ob das ausreicht, oder ob weitere Verstärkungen oder Kürzungen notwendig sind, erfahre ich wenn
Rechts im Vordergrund ist übrigens mein im letzten Beruf häufig genutzter Feinspachtel zu sehen …
Sobald die ersten, sporadisch gesetzten Matten trocken sind, kommt dann die vollständige Laminierung, und dann der Flattertest. Mal sehen, was dann im Laborbericht steht ;-(