Buy log, 02.09.17

Falls ihr des Verfolgens meiner Bautätigkeit in der Zwischenzeit etwas überdrüssig geworden seid, kann ich euch heute etwas kurzweilige Abwechselung anbieten (dazu passt auch die modifizierte heutige Überschrift). Frisch nach dem Motto „selber machen lassen“ hatte ich den Motorenbauer meines Vertrauens mit ebendieser Tätigkeit betraut, und er schrieb nun, dass es an der Zeit sei, den 347er Ford Racing zum Anlernen auf den Motorenprüfstand zu nehmen. Heutzutage lernen schon Motoren Dinge …

Also ging es gestern nach Bremen, um dem guten Stück in der Motorenschule beim Lernen zuzusehen. Der Motor war bei Ankunft bereits auf dem Prüfstand, und sah so aus:


In den nächsten Tagen kann ich den Motor dann endgültig abholen, und neben die GT40 Baustelle stellen. Vor dem Einbau sind nämlich noch zwei Motorhalter zu erfinden, denn das Ding, das Mick werkssteitig vorgesehen hat, ist nur eine Art Montageplattform …

Als ob da nicht noch genügend andere Baustellen zu beackern seien: wir haben gestern Nachmittag nochmals versucht, den rear clip wieder an eine passende Position zu gewöhnen, und dies dann irgendwann – immerhin mit guten neuen Ideen für die nächsten Bauetappen – erfolglos abgebrochen. Auf Bilder von dem Durcheinander habe ich an dieser Stelle verzichtet. 

Später mehr,

Udo

Build log, 26.08.16

Heute standen wieder Kabelarbeiten an, aber vorher habe ich noch den Ölkühler montiert. Der soll auf Schwingmetallen stehen, wegen all der good vibrations! Also habe ich erst einmal die Schwingmetalle montiert, etwa dort, wo die Bohrungen des Ölkühlers sind …

… und dann den Ölkühler angeschraubt. Passte genau!!!


Natürlich ist der Kühler noch eingepackt, aufgrund der möglichen Beschädigungsgefahr durch Unachtsam- oder auch Baseligkeit, wie die Westfalen es nennen. Nun haben Schwingmetalle die naturgemäß unangenehme Eigenart, keine starre Verbindung zu ergeben, und aus diesem Grund benötigt der Ölkühler noch eine Abstützung oben – mache ich demnächst, Gelenkbolzenschellen sind schon geordert. Vielleicht baue ich auch noch einige Luftleitbleche um den Kühler, der Wirksamkeit wegen. 

Danach war der Tankgeber an der Reihe. Die Länge des Tankgebers ist an die Tankhöhe anzupassen, und dazu waren zwei Drähte auf die Tiefe des Tanks in ihrer Lage zueinander anzupassen. Die erforderlichen, abgestimmten Befestigungselemente habe ich im Baumarkt gefunden, und die sehen Nüsterklemmen erstaunlich ähnlich …


…. aber das sieht nur so aus. Verschraubt sieht der Tankgeber nun so aus: 

Niedlich kurz, oder? 

Danach endlich wieder Kabel. Durch Magie ist es B gelungen, alle Kabel, die dafür vorgesehen sind, in den Innenraum zu leiten, hier erkennbar:

Rechts im Bild sind die Kabel für die Beleuchtung erkennbar, und was noch lose herumliegt, kommt später an Lüfter, Wischwasserbehälter, Batterie und Hupe. Der Kabelbaum, der zum Motor und Wagenheck geht, stellt sich so dar:


Wenn ich wiede Textilwickelband habe, wird der Kabelsalat ordentlich verpackt und kann an das Lochblech auf der linken Fahrzeugseite befestigt werden. 

Was nicht erkennbar ist, ist der Umstand, dass es der rear clip für notwendig gehalten hat, seine Breite unten zu verändern, so dass die Haubenverschlüsse nicht mehr passen. Das Ding bekommt jetzt eine Woche Bedenkzeit, um es sich anders zu überlegen. Im wahrscheinlichen Fall, dass sich nichts verändert, habe ich ja zum Glück leistungsfähiges Elektrowerkzeug am Start. Ich bleibe optimistisch 😐

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Udo

Build log, 19.08.17

Bevor ich mich weiter an die Verlegung der Kabelage gemacht habe, stand noch etwas Arbeit für die „schöne Aussicht“ an. N hatte einen G1/2 Gewindeschneider am Start, so dass die Tankentlüftung fertiggestellt werden konnte (das blaue Winkelstück musste, da mit konischem Gewinde ausgestattet, etwas nachgeschnitten werden). Meine Lieblingsverschraubung sieht so aus (die Länge des Stahlflexschlauches zwischen dem Luftfilter und dem blauen Winkelstück habe ich iterativ ermittelt, da sehr kurz):


Der Wasserausgleichsbehälter ist übrigens auch schon montiert, links im Bild. 

Danach ging es nun unweigerlich zur Kabelarbeit. Vom Sicherungskasten im Vorderwagen soll ein Teil der Kabel zum Cockpit gehen, ein anderer zum Motor und zum rear clip (ist mir gesagt worden). Für den Kabelbaum zum Cockpit habe ich eine grosse Durchführung vorgesehen, für diejenige des hinteren Kabelbaums gibt es zwei kleine. Hier schon einmal die Kabeldurchführungen in der Stirnwand (um die anzubohren, ist die Beweglichkeit einer Schlange hilfreich, aber es geht auch ohne), noch ohne Kabel:

Danach galt es, die Teilkabelbäume durch die waagerechte Abdeckung unterhalb des Sicherungskastens und dann durch die Spritzwand zu führen. Hier zwei Bilder der Verzweifelung:



Einige der Kabel sind so kurz, dass sie erst einmal verlängert werden müssen, bevor sie durch die Durchführungen geführt werden können. Das ist dann der Job für die nächsten Tage …

In meinem nächsten Leben werde ich viellicht doch etws in der Elektrobranche lernen, man kann nie wissen, wozu es gut ist. 

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Udo

Build log, 13.08.17

Aus aktuellem Anlass gibt es heute sozusagen eine build log Sonntagssonderausgabe, da ich B überreden konnte, die Verkabelung des GT40 mit mir zu starten. Da ich von Elektrik nichts verstehe, und die Farben der einzelnen Kabel auch nicht auseinanderhalten kann, hatte ich somit zwei Gute Gründe, um Unterstützung in Anspruch zu nehmen. 

Dazu musste zunächst einmal ein handelsüblicher Gebrauchtkabelbaum entwirrt und von unnötigen Kabeln und Steckern (Radio, Heckscheibenheizung, Heckwischer, Innenraumbeleuchtung, …) befreit werden. Die Baustelle sah etwa so aus:

Wer den build log regelmässig verfolgt, merkt, dass ich vorher noch aufgeräumt hatte, um ein der komplexen Materie entsprechendes Umfeld zur Verfügung zu haben! Als dann alles Unwichtige entfernt war, und alle Schalter am Sicherungskasten eingerastet waren, und der Sicherungskasten im Auto verbaut war, gestaltete sich die Fahrzeugfrontpartie dergestalt:

Übersichtlich ist anders, aber an jedem Kabelende klebt jetzt ein Schildchen, das anzeigt, wo das Kabel hinführen soll. So liest sich das kinderleicht, aber ich glaube nicht daran, und die Zukunft wird mir recht geben, bestimmt. 

Die Schalter- und Hebelträger, die später in das Cockpit eingebaut werden, habe ich dann noch bestückt, um nicht den ganzen Nachmittag planlos herumzustehen. 


Die auf Kreppband hingekritzelten Schalterbezeichnungen werden dann demnächst noch gegen professionell aussehende Schildchen ersetzt, denn ohne die findet durch das Schaltergewirr sonst niemand mehr durch, und ich und mein Gedächtnis werden ja auch schliesslich auch nicht jünger ;-))

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Udo

Build log, 12.08.17

In dieser Woche wird der build log schon am Samstag veröffentlicht – Vortagsausgabe, was Zeitungen können, kann ich schon lange. 

Der Wasserausgleichsbehälter weist eine Verschraubung zur Spritzwand nur in der Mitte auf, was – nach erfolgter Anprobe – im Fahrbetrieb zu lustigen Auf- und Abbewegungen führen dürfte, und die Systemlebensdauer sehr endlich wäre. Deshalb habe ich zur Stabilisierung vier Schwingmetalle samt Gummischeibe aufgeklebt, siehe hier:


Nachdem das so vor sich hintrocknete, war es wieder an der Zeit, die Verschlauchung weiter zu bearbeiten. In der letzten Woche war ja die Entlüftung – technisch zu korrigieren, und mehr verrate ich zu diesem insgesamt eher peinlichen Themenkomplex nicht – quasi schon fertig, und nun galt es, Rücklauf in den, Benzinzufuhr aus dem und Entlüftung des Tank(s) zu realisieren. Da Catchtank und Entlüftungsfilter auf der rechten Fahrzeugseite angebracht sind, bedeutet dies, dass insgesamt drei Stahlflexleitungen quer durch das Auto zu verlegen waren. Dazu habe ich mir fotogene Halter besorgt, und irgendwann in der Mitte der Bearbeitung sah der Motorraum so aus:


Zwei Leitungen sind schon erkennbar, die Dritte folglich noch in der Bearbeitung. Alle Halter mussten natürlich angepasst werden, sonst wäre es ja auch zu einfach gewesen. Links oben im Bild ist übrigens der Ölcatchtank samt Luftfilter zu sehen. 

Nachdem der letzte Schlauch dann befestigt worden war, sah und sieht der Motorraum nun so aus:


Oben die rechte Seite, und unten der linke Counterpart:


Zumindest schaut das mal alles wichtig drein, und ich hoffe, dass ich der interessierten Fachwelt in wenigen Jahren, wenn der GT40 dann fährt, auch noch erklären kann, warum all die Schläuche denn unbedingt notwendig sind …

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Udo

Build log, 04.08.17

Da neue Verschraubungen für die Stahlflexschläuche während der vergangenen Woche angekommen sind, und auch neue Schläuche von Goodridge, war am Samstag sozusagen Schlauch- und Fittingtag. Die Frage nach einer geeigneten Entlüftung der drei Kraftstofftanks wurde durch N’s kreativen Vorschlag gelöst, indem ein Verteilerblock zum Einsatz kommen sollte. Das gute Stück ist trotz Aluminiumbauweise nicht ganz leicht, bietet aber den Vorteil, dass alle drei Entlüftungsleitungen in einen Block geführt und von dort zentral durch einen Filter gereinigt werden können. Hier eine erste Impression:


Der Ausgang aus dem Block geht dann später in den Filter, der elegant in der Befestigung der rear clip Verriegelung sitzt. Natürlich ist der Halter, der den Luftfilter trägt, ein echtes „custom item“ ;-)))

Da nun klar war, welcher Platz an der Rückwand noch für andere nützliche Teile verblieb, habe ich den Wasserdruckausgleichsbehälter auch gleich montiert, siehe hier:


Letzterer ist jüngst vom Aluminiumschweisser zurückgekommen, und verfügt jetzt über den Stutzen für den Stant-Deckel. Die Entlüftung des Benzincatchtanks ist in dieser Baustufe ebenfalls schon erstellt (linke Verschraubung des Verteilerblocks).

Im Laufe des Nachmittages vermehrten sich die Schläuche und Verschraubungen, und am Ende eines vergleichsweise kostspieligen Werktages präsentierte sich das Ergebnis dann so:


Entlüftungsleitung des rechten Tanks, Überlaufleitungen vom Catchtank und Zulaufleitungen von den Kraftstoffpumpen montiert, und wie in den vergangenen Wochen üblich, fehlten wieder einmal einige wenige, aber wichtige Verschraubungen, die ich aber noch rasch nachordern werde, damit es am kommenden Samstag wieder tolle Dinge zu berichten gibt. 

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Udo

Build log, 29.07.17

Im letzten build log hatte ich ja von der Belüftung des Fahrgastraumes berichtet, also machen wir da heute gleich weiter. Um den Luftstrom vom Einlass im Aluminiumblech oberhalb der Pedallerie zum Lüfter zu bekommen, ist eine kurze Wegstrecke zu überbrücken, die allerdings die Besonderheit aufweist, dass der Aluminiumblecheinsatz mit D_aluminium = 51mm, der Lüfter mit D_luefter = 76mm daherkommt (ich habe hier eine eher wissenschaftliche Schreibweise gewählt, damit es deutlich wird). Die Lösung besteht in einer sogenannten „Schlauch-in-Schlauch-Lösung“ bei der der kleinere Schlauch in den größeren hineinragt. Zur Befestigung habe ich mir im Aluminiumblech oberhalb der Pedallerie dazu diese Lösung einfallen lassen:


Der 76er Schlauch kommt auf den großen Stutzen, der 51er in den kleineren. Okok, das sieht später niemand mehr, aber schön ist es trotzdem. 

Als nächstes Stand die Anfertigung eines Kabelträgers (sagt man das so?) auf dem Programm, da ein Teil des Kabelbaums ja demnächst von vorn im Auto nach hinten verlegt wird (B wird diesen wichtigen Arbeitsfortschritt interessiert zur Kenntnis nehmen). Da die Seitenbereiche des Fahrzeuges ursprünglich so aussehen …


… und dort keine guten Befestigungsmöglichkeiten bestehen, kommt der besagte Kabelträger zur Anwendung. Dazu habe ich mir ein Aluminiumblech geschnitten, das an den Rahmen angeschraubt (zwischen Rahmen und Träger habe ich einige Streifen Dämmband geklebt, um unschöne Klappergeräusche im Fahrbetrieb zu unterbinden), und eine Vielzahl von Löchern gebohrt, in denen dann demnächst die Spezialkabelbinder befestigt werden können:


Als das geschafft war, habe ich mich an die Verschlauchung des Kraftstoffsystems begeben. Wir erinnern uns: zwei Tanks, ein Catchtank, drei Pumpen, Entlüftung und Rücklauf für alle drei Tanks. Das klingt aufwändig, und das ist es auch! Vom Cobrabau hatte ich noch Dash 6 Stahlflexschlauch übrig, und aus dem habe ich dies hier gebastelt:


Da das Bild nun nicht zwingend selbsterklärend ist, einige sachdienliche Hinweise an dieser Stelle: das Foto habe ich auf dem Rücken liegend (entspannte Arbeitshaltung übrigens) unterhalb des Schwellers hinten aufgenommen. Ihr erkennt zwei 30 Grad Verschraubungen, die zur Tankentlüftung und -rücklauf auf der rechten Fahrzeugseite dort sind, und die mittels Bulkheadverschraubung nach oben geführt werden. Oben rechts sind noch die beiden elektrischen Anschlüsse der Benzinpumpe erkennbar, und von der Pumpe geht eine weitere Verschraubung zum Catchtank. Ich erwähnt ja bereits, dass der Konstruktion ein gewisses Maß an Komplexität innewohnt. Das wirklich Tragische daran ist, dass von der ganzen technischen Schönheit nichts, aber auch gar nichts, sichtbar sein wird, wenn der GT40 fertig ist (es sei denn, dass ich mich doch noch für Acrylglasdeckel entscheiden werde …). Übrgens habe ich mir weiteren Stahlflexschlauch eines Imitatherstellers von der anderen Seite der Erdkugel bestellt: nicht nachmachen, besser Originales verbauen, soweit mein Ratschlag an die Fachwelt. 

Da alle meine verfügbaren Verschraubungen fast verbaut waren (neue sind bestellt), entstanden zum Schluss des ereignisreichen Tages die Verbindung der Benzinpumpe rechts mit dem inzwischen verschraubten Catchtank und der Anbau der beiden Motorlager, schwarz lackiert (hestellerseitig ist vorgesehen, dass der Motor an 16 M8-Schrauben hängt, was bei mir irgendwie ein mulmiges Gefühl verursacht. Ich habe 10.9er Schrauben und 10er Muttern verbaut, und der Rest ist Vertrauen, schliesslich bin ich schon der achtzehnte Kunde bei Mick):


Der Ford 347 Kubikinchmotor ist mittlerweile aus den U.S.A. angekommen. Die „sonstigen“ Anbauteile fehlen noch, sollen aber bestimmt und bald in Bremen ankommen. Ein Reisetermin dorthin ist noch nicht gebucht …

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Udo

Build log, 22.07.17

Da die gestrige Arbeitsaufnahme erst gegen 14 Uhr erfolgen konnte, ist das Ergebnis meiner Bemühungen auch eher schmal geblieben. Nachdem ich den vorderen Scheibenrahmen annähernd fertig beschmirgelt hatte, stand mir der Sinn danach, etwas an das Fahrzeug anzubauen. Nach einigem Suchen fanden sich die im letzten Jahr erstandenen Lüfter dann auch wieder (ich sollte vielleicht doch ein DV-gestütztes Lagerhaltungssystem einführen?!?), und nach langen Diskussionen und Abwägungen sind diese nun nebeneinander und oberhalb des Fussraums des Copiloten angeschraubt (im Bild sind die Lüfter als die beiden schwarzen, zylindrischen Dinger erkennbar, montiert auf dem Aluminiumblech, das über den Pedalen sitzt):


Leser mit gutem Langzeitgedächtnis erinnern sich bestimmt noch an die PVC-Rohre, die denen aus der Sanitärfachabteilung täuschend ähnlich sehen, in Wahrheit jedoch edeles Rennsportzubehör sind ;-)), und an die später die Flexschläuche für Scheiben- und Innenraumbelüftung angeschlossen werden (da ich ja eine Klimaanlage ablehne, kommt diesem System eine wichtige Rolle als Wohlfühlfaktor zu …).

Die Lufteinlässe als solche sitzen ja im front clip, der Luftstrom wird durch die selbstgebauten Kanäle entlang des front clips geführt (wir erinnern uns bestimmt), die dann die Luft durch diese gestern ebenfalls noch entstandenen Öffnungen in Richtung Lüfter leiten werden:


Wenn das mal alles so funktioniert … (wie wir in OWL so sagen). 

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Udo

Build log, 15.07.17

Die noch fehlenden Schellen zur Befestigung der Kupplungsleitung waren schnell gelegt:


Etwas schwieriger gestaltete sich das Verlegen der Leitung im hinteren Fahrzeugteil, da hier Zugänglichkeit und Ergonomie etwas zu wünschen übrig ließen. Nach einigem Hin und Her war es dann vollbracht, und die Leitung schaut nun in Erwartung auf Motor und Getriebe für die kommenden Wochen so aus dem Heck heraus:


Das sieht doch ganz anständig aus, meine ich. Die beiden im rechten Bildteil sichbaren Nietmuttern kennzeichnen übrigens die Lage der Kupplungs- und der hinteren linken Bremsleitung. Der Motor wird später die Aufmerksamkeit von den Verschraubungen auf sich lenken, soviel ist mal sicher 🇺🇸🇺🇸🇺🇸

Da die Kraftstofffilter aus dem entlegenen China mittlerweile auch eingetrudelt sind, habe ich die gleich noch zwischen Tank und Kraftstoffpumpe montiert. Das rot eloxierte Aluminiumgehäuse ist für den verdeckten Verbau unter dem Schweller eigentlich viel zu schade – vielleicht baue ich doch noch eine Sichtluke aus Plexiglas ein:


Im Bildhintergrund sind übrigens die frisch verlegten und eben beschriebenen Leitungen erkennbar. 

Es half jedoch alles wenig, irgendwann musste ich bei den Schleif- und Spachtelarbeiten an der Spinne weitermachen – let the good times roll! Also Spinne raus aus dem Auto, Schleifen des überflüssigen Laminates, spachteln, rein ins Auto, Maß nehmen, raus aus dem Auto, und so fort. Ein früher Zwischenstand ist im für heute letzten Bild für die Nachwelt festgehalten:


Erkennbar ist der untere Scheibenrahmen, und das helle Weissliche auf der seknrechten Fläche ist meine geliebter Feinspachtel – hoffentlich ist das bald erledigt, geplant in der kommenden Woche, aber Pläne ersetzen ja bekanntlich nur den Zufall durch den Irrtum!

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Udo

Build log, 08.07.17

Nach zweiwöchiger Pause und einer kurzen Wiedereingliederung in das Schrauberleben ging es gestern höchst motiviert am GT40 weiter. Ziel war die Montage der Wasserleitungen und der Kupplungsverrohrung, und wenn dann noch Zeit bliebe, könnte ich noch aufräumen …

Die Verrohrung zwischen Motor und Kühler verlaufen durch den Tunnel, und damit kein Wärmetauscher entsteht, habe ich die Edelstahlrohre erst einmal mit Isolierband umklebt, funktionsfähig bis 120 Grad Celsius:


Da die mitgelieferten Rohre zu kurz waren, mussten neue her, alles also wie immer. Die Rohrbögen im Vorderwagen waren zum Aussgleich etwas zu lang, und mussten an der gekennzeichneten Stelle abgehackt werden, kein Ding, besser zu lang als zu kurz:


Nach einigem hin und her sieht aktuell der Vorderwagen so aus (erkennbar ist das Lenkgetriebe, und darunter die modellierte Verrohrung …


… die dann aus anderer Perspektive so ausschaut:


Um die Bilderflut zu komplettieren, noch ein Blick in den Motorraum (der Motor ist übrigens auf dem Transportweg zwischen USA und Deutschland):


An dieser Stelle war klar, dass es mit dem Aufräumen nichts werden würde, da die Kupplungsleitungen immer noch hübsch aufgerollt auf dem Werkzeugwagen lagen. Da die Bremsleitung auf der rechten Seite im Wageninneren verlegt wurde, habe ich mich aus Symmetriegründen dazu entschieden, die Kupplungsleitung links entlang zu führen:


Dummerweise sind mir auf dem Weg dorthin die Schellen zur Befestigung ausgegangen, so dass ich die Baustelle halbfertig verlassen musste. Zu Schluss habe ich dann noch die Bremsleitung mittels Hohlschraube montiert, deren Beschaffung einer mittlere Odyssee glich, aber erst möglich, nachdem ich die Dinger auf passende Länge getrimmt hatte:


Nächste Woche fange ich mit dem Aufräumen an, sonst wird das nie etwas …

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Udo