Build log, 09.02.19

Das Unmögliche ist wahr geworden: der rear clip ist fertig geworden, hurra 💥😉💥.

Da dies so klar vorhersehbar war, hatte ich am vergangenen Wochenende schon einmal Wärmeschutzmaterial für den rear clip bestellt, um gegen die Motorwärme zu isolieren (OKOK, der rear clip ist also noch nicht ganz fertig, aber fast). Die seitlich an den Radhäusern anzubringenden Matten sind schon geliefert worden …

… (1a Qualität aus den U.S.A.), während das dickere, direkt über Motor und Abgasanlage zu montierende Material (heavy duty) nicht ab Lager lieferbar war (kommt aber bestimmt in den nächsten Tagen). Um den Zuschnitt einfach und sicher machen zu können, habe ich erst einmal Pappschablonen gebaut:

Das gute an den Matten ist, dass es fast egal ist, wie die Oberfläche darunter aussieht 😀.

Nach dieser Übung, die an der Werkunterricht in der Schulzeit erinnerte, habe ich dann die hinteren Federdämpfer verstellt, so dass das Fahrzeug ca. 8mm höher steht, um Kollisionen zwischen rear clip und Hinterrädern bzw. zwischen Getriebequerträger und Straße zu unterbinden. Irgendwie habe ich die Vorahnung, dass das noch nicht ausreicht, aber das wird sich später zeigen:

Da nun mit dem rear clip klar Schiff herrscht, habe ich mich zu letzten Feinarbeiten am front clip aufgemacht. In meiner Erinnerung waren die Arbeiten quasi abgeschlossen, und es sollte mit kleinen Detailarbeiten rasch ein Abschluss möglich sein. Die Wahrheit war und ist anders (meine Erinnerung hat mich hier offenbar sehr, sehr getäuscht), und die nächsten Wochen werden „front clip Zeit“ sein. Hier eine Detailaufnahme an der Freimachung für den Scheibenwischer, zusammen mit meinem standardmäßigen 40er Feinschleifpapier:

Die Kontaktaufnahme mit dem Lackierer hat damit nun einen anderen zeitlichen Horizont erhalten 🤔.

Später mehr (vom front clip zum Beispiel),

Udo

Build log, 02.02.19

So richtig viel Neues gibt es nicht zu berichten. Das Einebnen der letzten Unebenheiten am rear clip gestaltete sich doch langwieriger als vermutet (mal eben spachteln, haha), aber es ist fast vollbracht …

… und wird in der kommenden Woche bestimmt fertig werden.

Auch vom Batteriekastenbau gibt es eher Ernüchternderes zu berichten: die Pole der alten 16 Ah liegen andersherum als in der neuen 28Ah Variante. Somit musste ich den Batteriekasten in einer optimierten Version (Abteilung Schönreden) ein zweites Mal bauen, nun natürlich viel schöner und besser als beim ersten Mal 😉. Hier im Fahrzeug abgelichtet, samt Unterbrecher:

Die Antriebswellen (zugesagter Liefertermin Ende Januar) sind natürlich auch noch nicht geliefert – ist aber nicht weiter verwunderlich, oder?

Später mehr,

Udo

Build log, 26.01.19

N hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, zwei Stellringe mit dem Durchmesser 18mm auf 19mm aufzubohren, da dieses offenbar dem britischen 3/4 inch entspricht, und das ist derjenige Durchmesser, den die Scharnierstrebe des front clips aufweist. Die Stellringe …

… benötige ich, um zu verhindern, dass der front clip seine Position in Y-Richtung (also seitlich) verändert. Hier der verbaute Stellring an der Scharnierstrebe montiert:

Der Rest des Tages bestand mehr oder weniger in altbekannter Schleif-Spachtel-Schleifarbeit, wobei ich mir, fast am Ziel der Arbeiten am rear clip befindent, schon einmal Sprühspachtel besorgt und aufgetragen habe:

Die vordere Radhauserweiterung im rear clip mutet aus der Ferne fast perfekt an (aus der Ferne betrachtet ist bekanntermaßen alles schön). Die Restarbeiten erledigen sich dann während des kommenden Bautages quasi von allein 👍🏻.

Und dann habe ich noch eine neue Batterie erstanden. Das erste Modell mit 16Ah war entweder zu schwach …

… oder zu tiefenentladen, schaffte es jedenfalls nicht, den Anlasser mit genügend Leistung zu versorgen, damit dieser wiederum den Motorstart bewältigen konnte.

Die Ersatzlösung weist stolze 28Ah auf, und das reicht nachweislich aus (der Motor sprang heute leicht und locker an), um zu funktionieren. Dummer- oder auch natürlicherweise passte die aus Aluminiumblech maßgeschneiderte Batteriehalterung nicht mehr, und so habe ich mit dem Bau einer Neuen begonnen. Hier der Stand kurz vor dem Ausstempeln:

(der geneigte Leser erkennt die Kabelfreimachungen links und rechts, die ich noch mit einem Kantenschutz versehen werde, selbstredend). Die Restarbeiten sind am nächsten Bautag, an dem auch der rear clip fertig werden wird (Fehler: ein Ziel gesetzt), schnell gemacht, und dann kann ich mich an die Restarbeiten am front clip machen, und dann alle Karosserieteile wieder anbauen, um dann hoffentlich nicht in Ohnmacht fallen zu müssen, weil es leider zu unerklärlichen geometrischen Verzügen im Sauerkraut gekommen ist.

Das ist echter Stoff für einen Horroralbtraum, besser nicht, dafür später mehr (Positives),

Udo

Build log, 19.01.19

Bevor ich den sagenhaften rechten Ventildeckel samt Öleinfüllstutzen zeige, möchte ich erst noch einmal den Tagesschwerpunkt vorstellen, der in der weiteren Bearbeitung der vorderen Erweiterung der Radhäuser im rear clip bestand. Das Bild hier zeigt den Arbeitsstand, und man beachte die weiss aussehende Menge geschliffener Spachtelmasse:

Wenn ich die Augen schließe, kann ich den Geruch (trotz Atemmaske) förmlich riechen.

Die aktuelle Einkilodose (das meiste davon wird interessanterweise nach Auftrag in weissen Staub verwandelt, vielleicht mache ich da etwas falsch?) war dann auch schnell verbraucht, aber ich hatte vorgesorgt:

Und nun noch das Highlight des heutigen build logs: der rechte Ventildeckel samt Verschraubung für die Öleinfüllung:

Eines ist mal sicher: das ist eine weltweit einmalige Konstellation, und das ist entweder genial, oder unterirdisch schlecht. Die spätere Praxis wird das Urteil fällen ⚖️.

Später mehr,

Udo

Build log, 12.01.19

Zwischen den Vorbereitungen und Eintreffen der Gäste zum heutigen Dreikönigsgrillen war noch etwas Leerlauf, den ich sinnstiftend mit Bautätigkeit ausgefüllt habe.

Wie bekannt sind die vorderen Radhauserweiterungen im rear clip aufzuwerten – im Fachjargon zu spachteln und zu schleifen (dann wieder spachteln und schleifen, usw.). Aufgrund der eher knappen zur Verfügung stehenden Zeit habe ich heute nur den linken geschafft, und nach zweiter Behandlung sieht es hier so aus:

Die rechte Seite ist dann als Nächste an der Reihe, dann wieder links 🔄.

Die zweite und letzte Aktion des heutigen Tages bestand darin, die derzeit recht umständliche Prozedur des Öleinfüllens in den Motor zu optimieren. Die Ventildeckel in aktueller Form weisen keinen Einfüllstutzen mehr auf (die ursprünglich angebrachten Stutzen in linken Deckel, auf denen die beiden Filter befestigt waren, musste ich ja aus Bauraumgründen leider entfernen). Da ich auch nicht durch das Peilstabrohr einfüllen möchte, habe ich ein Aluminiumaufschweissadapter erstanden (ich glaube, dass es Dash 16 (!) ist), und noch schnell eine Bohrung in den rechten Ventildeckel gedremelt, und nun muss das Ganze noch per WIG-Schweissen dauerhaft verbunden werden:

Den Deckel dazu (sehr, sehr schickes Teil) stelle ich im nächsten log vor (Vorfreude ist die schönste Freude).

Viel Spaß und Vorfreude beim Warten, später mehr,

Udo

Build log, 05.01.19

Der Zündverteiler ist termingerecht und wie angekündigt am 04.01, geliefert worden, offenbar irgendwo in spanischsprachigem Teil Amerikas hergestellt:

Immerhin ist er neu (zu 100%) und erprobt (auch 100%). Hier ein Vergleich alt gegen neu:

Das Antriebsritzel hatte ich auf Anraten Udo Finks schon ausgetauscht. B hat das Produkt in den Motor hineinoperiert, und nach einigem hin und her mit entleerten Batterien hat N seinen Pkw zur Überbrückung bereitgestellt, und ab da lief der Motor dann auch:

Das wirklich Gute ist nun, dass das Antriebsaggregat bei Erreichen der Betriebstemperatur nicht mehr selbsttätig seinen Dienst quittiert. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen Zündverteiler und Motorabsterben – interessante Erkenntnis. Auch erwähnenswert ist der Umstand, dass es gestern zu keinem Austreten von Flüssigkeiten aus dem GT 40 kam 😀😀😀.

Das nächste und für heute letzte Foto ist ein Insider, und bleibt aus gutem Grund unkommentiert:

Zu guter Letzt habe ich mich dann tatsächlich entschlossen, die im rear clip einlaminierten Radhauserweiterungen doch zu spachteln, und das Erscheinungsbild bei geöffneter Motorhaube wertiger erscheinen zu lassen – let the good times roll 😏.

Später mehr,

Udo

Sylvester build log 18

Traditionell klingt das Jahr auch mit einem Sylvesterbautag aus, so auch am 31.12.18. Als Ergebnis ist der rear clip fertig laminiert, es stehen nur noch kleinere Schleif- und Glättarbeiten an.

Da noch Zeit war, bis die Gäste eintrafen, habe ich mich nochmals der Scheinwerfer angenommen. Diese hatte ich zwar vor gefühlten fünf Jahren schon einmal mit einer Halterung versehen, aber nicht bedacht, dass die Scheinwerfer ja auch einstellbar sein müssen / sollten. Dazu haben sie eine Verstellschraube, die jedoch im aktuellen Bauzustand vom GfK verdeckt sind. Folgerichtig waren Bohrungen anzubringen, um die Zugänglichkeit herzustellen. Ausserdem hatte ich die Scheinwerferbefestigungen mit Durchgangslöchern versehen, und damals (ich war noch jünger und unerfahrener als heute 😉) hatte ich nicht bedacht, dass meine Finger hinsichtlich Länge, Durchmesser und Beweglichkeit naturgegeben beschränkt sind, mit der Folge, dass die Scheinwerfer nicht wirklich montierbar waren. Abhilfe schaffen Nietmuttern, die allerdings bauartbedingt nicht per Zange, sondern improvisiert mit Schraube, Scheibe und Mutter zu setzen waren.

Am Ende des kurzen Arbeitstages dann hier die Sachlage mit Einstellbohrung auf der linken Fahrzeugseite …

… und hier aus Symmetriegründen die rechte Seite:

Bis zur Gebrauchsfertigkeit wird noch einige Zeit vergehen, aber Zeit ist ja vorhanden (der Weg ist, neben dem Ergebnis, auch ein Ziel).

Später mehr,

Udo

Build log, 29.12.18

Die Jahresendrally ist in vollem Gange, und es gibt noch soooo viel zu tun. Aber wie immer gilt: eines nach dem anderen. Heute war, da der Zündverteiler erst am 04.01. geliefert werden soll (aus U.S.A.), noch einmal der rear clip an der Reihe.

Die Radhausumstellungen hatte ich nochmals von innen laminiert, und die Sachlage stellte sich nach dem Trocknen wie folgt dar:

Das sah nun zugegebenermaßen etwas holprig aus, daher war hier Feinarbeit gefragt, mit diesem Ergebnis:

Schön, oder? Ebenfalls übrig geblieben war die Öffnungserweiterung rund um die Ansaugtrichter. In diesem Zustand war ich, um den rear clip überhaupt schliessen zu können, mit der Arbeit geendet:

Nach Betätigen der Fein-Säge und etwas 40er Schleifpapier war das Erscheinungsbild dann bühnenreif:

Zu guter Letzt habe ich mich dann noch getraut, das Internetharz zum Laminieren zur Anwendung zu bringen. Die Radhäuser im rear clip waren ja bislang nur einseitig laminiert, folgerichtig fehlte die zweite Seite. Das Ergebnis mit auf dem Kopf liegendem rear clip ist hier erkennbar:

Bei den Porsches aus den späten 60er sieht das auch nicht besser aus! Hier und da ist dann trotzdem noch die ein oder andere Kleinigkeit zu tun (ein Ford ist schliesslich kein Porsche 🤨😎😜) – und wenn ich nicht aufpasse, schleife ich noch im Sommer an dem Ding herum ☀️🌤⛅️☀️.

Später mehr,

Udo

Build log, 27.12.18

Der Tag begann mit weiterer Laminierarbeit EIGENTLICH recht erfolgversprechend. Noch ein oder zwei (oder drei?) Tage, und dann ist der rear clip einsatzbereit.

EIGENTLICHES Tagewerk sollte die Suche nach dem Grund des jähen Motorabsterbens sein, sobald dieser auf Betriebtemperatur kommt. B war dazu vorbeigeschaut, und bei genauerem Hinschauen wurde erkennbar, dass der Zündverteiler im Anlaßmodus seltsame Bewegungen ausführte, was für diese Art der Verbrennungsmotoren eher unüblich ist. Bei noch genauerem Hinschauen war dann weiterhin erkennbar, dass der Anlasser am Fuß einen Riss aufwies, ebenfalls unüblich. Nach Demontage dann das vernichtende Gesamturteil: der Verteiler ließ sich händich nicht drehen, was in dieser Form ebenfalls nicht gewünscht ist; das Ding ist also kaputt!

In den U.S.A. gibt es die Dinger bei jedem Großhändler – ich habe schon mal einen Neuen bestellt.

Später mehr (erst einmal vom Laminieren),

Udo

Build log, 22.12.18

Es war nach langer Zeit wieder einmal ein „Tag des Laminierens“. Nachdem die beiden Radhauserweiterungen zugeschnitten waren, stand das Wegschneidens eines Teils der Aluminiumradhäuser im rear clip an, da diese ja mit den Rädern kollidierten. Hier der Zustand vor Beginn des Laminierens mit schon zugeschnittenen Fasermatten auf der linken Seite:

Hier die rechte Seite nach dem Laminieren (die Feinspachteldose habe ich als Gewicht zur Beschwerung verwendet):

Nach dem Trocknen wird es bis zur Fertigstellung noch mindestens zwei Bautage dauern, aber Zeit ist über die Feiertage ja gegeben (die in Großbritannien in Auftrag gegebenen Antriebswellen sind schließlich auch noch nicht geliefert).

Thematisch passend ging es dann mit den Versteifungen der Radhäuser am rear clip weiter. Nachdem die Laminatstreifen getrocknet sind, kann ich den Bauschaum beim nächsten Mal herausbasteln:

Die seltsam aussehende waagerechte Öffnung ist beim Erweitern des Radhauses im unteren Bereich entstanden, da der rear clip sich anderenfalls nicht öffnen ließ (Kollision mit den Hinterrädern). Auch hier werden noch zwei bis drei Lagen Laminat appliziert werden müssen, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten.

Da der GT40 nun auf den Rädern steht, entwickeln sich durch neue Blickrichtungen auch neue Probleme (besser: Herausforderungen). Ein Beispiel dazu bildet die Freimachung des front clips um die Scheibenwischerbefestigung in der Spinne (im rechten Bildteil):

Das lose liegende Stück habe ich aus den front clip unmittelbar darüber herausgeschnitten, da hier eine Fastkollision mit der Spinne vorlag – wieder einmal ein schönes Beispiel für die grandiose Passform der KVA panels.

Dank Faserspachtel lässt sich das Spaltmaß exakt einstellen, hier die erste Vorstufe mit frisch aufgelegter Spachtelmasse. Auch hier wird nach zwei weiteren Behandlungen alles wie gewünscht aussehen.

Die kommenden Bautage werden eine gelungene Mischung aus Schleifen, Spachteln und dem Versuch sein, den 347er V8-Motor dauerhaft zum Laufen zu bringen.

Es bleibt spannend.

Später mehr,

Udo