Build log, 27.&28.12.17

Hochzeit: am Mittwoch war Motoreinbautag, nachdem ja Getriebe und Motor sozusagen schon Verlobung gefeiert hatten 👩‍❤️‍💋‍👩👩‍❤️‍💋‍👩👩‍❤️‍💋‍👩. Hier einige Eindrücke noch vor Feststellung all dessen, was leider nur annähernd passte:

Im übrigen spiele ich nicht Tennis, aber die Filzbälle verhindern unerwünschten Staubeintritt in die Einspritzanlage.

Die Details, die B (ich hatte Hilfe, sonst hätte ich das alles in fünf Tagen nicht fertig bekommen) und ich erledigen durften (is’s always a pleasure), lagen zum einen darin, dass Mick in seinem Fahrzeugrahmen Platz für ein UN1- oder ZF-Getriebe vorsieht (wer ein ZF im Keller stehen hat, kann sich gerne bei mir melden), aber nicht für das gewählte 01E 😕😕😕. Als Folge davon kollidierte letzteres mit dem Rahmen, und die erste Idee war, die standardmäßig am Getriebe verbauten Torx-Linsenschrauben (?) gegen Senkkopfschrauben auszutauschen:

Ein ohne Frage in die richtige Richtung weisender Schritt, der allerdings etwas zu kurz gegangen war, da zwischen Rahmen und Getriebedeckel zwar nun ein Blatt Papier passte, aber auch nicht mehr. Also beherzt zur Trennscheibe gegriffen, und die offenbar überflüssigen Rippen am linken Getriebedeckel unten entfernt (nicht erst seit Dieselgate wird deutsche Ingenieurkunst manchmal überschätzt). Hier der Deckel nach Gewichts- und Bauraumoptimierung, die unteren Schraubenlöcher wiederum in gesenkter Ausführung:

Eingebaut erschliesst sich vor allem dem nicht dabeigewesenseiendem Leser eventuell nur schwer ein Einblick, aber ich kann versichern, dass der entstandene Spalt zwischen Rahmen und Getriebe so funktionieren könnte.

Interessant ist auch, dass sie Riemenscheibe der Wasserpumpe nun in den Fahrgastraum hereinschaut; also benötigt die noch ebene Serviceklappe eine hübsche Ausbuchtung, eine Aufgabe für lange Winterabende …

Da der Motor nun gelagert war, verlangte auch das Getriebe nach einer adäquaten Befestigung am Rahmen. Also habe ich mir am 28.12. eine Schlosserei gesucht, die nicht in der Weihnachtspause ist und war, und diverse Stahlhalbzeuge erstanden. Auf der linken Getriebeseite finden sich zum Bau vier Gewindelöcher M10, die in nicht-rechten Winkeln zueinander angeordnet sind. Dazu kommt als zusätzliche Herausforderung, dass die aufspannende Fläche durch irgendwelche Erhebungen am Getriebe unterbrochen wird, weswegen die Grundplatte nun so aussieht:

Daran dann flugs die Befestigung für das zu noch liefernde Schwingmetall hergestellt, mit einem Abstützrohr versehen, sieht das zwar nicht wie ein Getriebehalter aus, ist aber dennoch einer:

Das muss dann noch eben verschweisst werden, und fertig. Auf der rechten Fahrzeugseite besteht eine andere geometrische Anordnung, und daher ist auch der hier vorgesehene Halter anders aufgebaut:

Die silbrig glänzende Aluminiumplatte und das waagerecht liegende Rechteckprofil sind lediglich Platzhalter für die Schwingmetalle, und werden nach deren Lieferung durch ebendiese ersetzt.

Was morgen ansteht, braucht für den kundigen Leser nicht explizit erwähnt zu werden – die Aufgabenmenge reicht von hier bis Ostern, bei 24/7 …

Später mehr,

Udo

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