Hochzeit: am Mittwoch war Motoreinbautag, nachdem ja Getriebe und Motor sozusagen schon Verlobung gefeiert hatten đ©ââ€ïžâđâđ©đ©ââ€ïžâđâđ©đ©ââ€ïžâđâđ©. Hier einige EindrĂŒcke noch vor Feststellung all dessen, was leider nur annĂ€hernd passte:

Im ĂŒbrigen spiele ich nicht Tennis, aber die FilzbĂ€lle verhindern unerwĂŒnschten Staubeintritt in die Einspritzanlage.

Die Details, die B (ich hatte Hilfe, sonst hĂ€tte ich das alles in fĂŒnf Tagen nicht fertig bekommen) und ich erledigen durften (is’s always a pleasure), lagen zum einen darin, dass Mick in seinem Fahrzeugrahmen Platz fĂŒr ein UN1- oder ZF-Getriebe vorsieht (wer ein ZF im Keller stehen hat, kann sich gerne bei mir melden), aber nicht fĂŒr das gewĂ€hlte 01E đđđ. Als Folge davon kollidierte letzteres mit dem Rahmen, und die erste Idee war, die standardmĂ€Ăig am Getriebe verbauten Torx-Linsenschrauben (?) gegen Senkkopfschrauben auszutauschen:

Ein ohne Frage in die richtige Richtung weisender Schritt, der allerdings etwas zu kurz gegangen war, da zwischen Rahmen und Getriebedeckel zwar nun ein Blatt Papier passte, aber auch nicht mehr. Also beherzt zur Trennscheibe gegriffen, und die offenbar ĂŒberflĂŒssigen Rippen am linken Getriebedeckel unten entfernt (nicht erst seit Dieselgate wird deutsche Ingenieurkunst manchmal ĂŒberschĂ€tzt). Hier der Deckel nach Gewichts- und Bauraumoptimierung, die unteren Schraubenlöcher wiederum in gesenkter AusfĂŒhrung:

Eingebaut erschliesst sich vor allem dem nicht dabeigewesenseiendem Leser eventuell nur schwer ein Einblick, aber ich kann versichern, dass der entstandene Spalt zwischen Rahmen und Getriebe so funktionieren könnte.

Interessant ist auch, dass sie Riemenscheibe der Wasserpumpe nun in den Fahrgastraum hereinschaut; also benötigt die noch ebene Serviceklappe eine hĂŒbsche Ausbuchtung, eine Aufgabe fĂŒr lange Winterabende …

Da der Motor nun gelagert war, verlangte auch das Getriebe nach einer adÀquaten Befestigung am Rahmen. Also habe ich mir am 28.12. eine Schlosserei gesucht, die nicht in der Weihnachtspause ist und war, und diverse Stahlhalbzeuge erstanden. Auf der linken Getriebeseite finden sich zum Bau vier Gewindelöcher M10, die in nicht-rechten Winkeln zueinander angeordnet sind. Dazu kommt als zusÀtzliche Herausforderung, dass die aufspannende FlÀche durch irgendwelche Erhebungen am Getriebe unterbrochen wird, weswegen die Grundplatte nun so aussieht:

Daran dann flugs die Befestigung fĂŒr das zu noch liefernde Schwingmetall hergestellt, mit einem AbstĂŒtzrohr versehen, sieht das zwar nicht wie ein Getriebehalter aus, ist aber dennoch einer:

Das muss dann noch eben verschweisst werden, und fertig. Auf der rechten Fahrzeugseite besteht eine andere geometrische Anordnung, und daher ist auch der hier vorgesehene Halter anders aufgebaut:

Die silbrig glĂ€nzende Aluminiumplatte und das waagerecht liegende Rechteckprofil sind lediglich Platzhalter fĂŒr die Schwingmetalle, und werden nach deren Lieferung durch ebendiese ersetzt.
Was morgen ansteht, braucht fĂŒr den kundigen Leser nicht explizit erwĂ€hnt zu werden – die Aufgabenmenge reicht von hier bis Ostern, bei 24/7 …
SpÀter mehr,
Udo