Die hinteren Radhäuser, deren mangelnde Größe ich schon im letzten build log beklagt hatte, erwiesen sich bei nochmaliger Inspektion sowohl vorn als auch hinten als ausbaunotwendig. Ein Blick auf meine Fasermattenrestbestände zeigt, dass ein Neukauf für die anstehenden Laminierarbeiten notwendig wird. Damit wäre die Agenda für den nächsten Bauabschnitt schon einmal geklärt.
Gestern jedoch ging es erst einmal darum, die Flüssigkeiten im GT40 dort zu halten, wo sie hingehören, nämlich in die dafür vorgesehenen Leitungen, Rohre und Tanks. Wir erinnern uns, dass der Benzincatchtank eine weitere undichte Verschraubung aufwies, die leider nur mit Tankdemontage zu reparieren war. Da die Catchtankverschraubung durch den rechten Haupttank verdeckt ist, habe ich denselben erst einmal gelöst und leicht abgelassen …

… dann alle Verschraubungen am Catchtank gelöst und diesen unter Mithilfe Dritter vom Fahrzeug gelöst:

Aufrecht an der Werkbank stehend, konnte das 9/16×18 UNF-Gewinde dann nachgeschnitten und mit neuer Dash6 Verschraubung versehen werden. Ich hoffe, dass sich der Behälter damit für die Zukunft als endbehandelt darstellt.
Die zweite Baustelle befand sich auf der Wasseransaugseite. Mein 90 Grad Reduzierschlauch zog sich durch den Unterdruck, den die Wasserpumpe im Leitungssystem erzeugt, derart zusammen, dass a) der Wasserdurchfluss gestört und b) die Lebensdauer des Schlauches stark eingeschränkt wäre. Hier die Sachlage, wie sie nicht funktioniert:

Bei der Demontage hat sich das Fahrzeug entschlossen, ca. 5 Liter Kühlflüssigkeit abzugeben, die in die neu erstandene Auffangwanne und von dort später wieder in den Kühlkreislauf gelangt sind. Hier nun die Lösung, die zumindest mehr Aussicht auf Erfolg verspricht:

Der nächste Motorstart wird die Wahrheit schonungslos zutage fördern. Die Baumarkschlauchschellen habe ich übrigens gegen das Profizeugs von ABA ersetzt (auch farblich in blau gut harmonierend) – das gibt zumindest das beruhigende Gefühl, dass weitere Mängel nicht durch die Schellen verursacht werden 😉.
Später mehr,
Udo