Build log, 16.12.17

Bald ist das Jahr zu Ende, und deswegen haben wir (jaja, ich hatte Hilfe) im Schlussspurt so richtig etwas nach vorne gebracht – ist zumindest meine Meinung, mit der ich allerdings heute alleine stand, was ich gar nicht verstehe. Ihr als Leser könnt euch ja aber eure eigene Meinung bilden 📓📘📗📕📙📔.

Erst einmal habe ich die Verbindung der Primärbenzinpumpen zu den Kraftstofftanks neu verlegt, weil der Schlauch in der Ursprungslage oberhalb des niedrigsten Tankniveaus lag, was zu Problemen mit der Kraftstoffversorgung als solche führen könnte. Also habe ich mir eine 180 Grad Dash 10 Verschraubung besorgt, ebenso ein männliches/männliches Reduzierstück auf Dash 6, und dann noch einen Dash 6 Schlauchanschluss. Alles mal zwei, da ja zwei Kraftstofftanks im Auto sind. Dies mit dem Kraftstofffilter und dem Tankanschlussschlauch verschraubt …

… und dann eingebaut, gestaltet sich die Sachlage nunmehr technologisch optimiert:

Damit der Kraftstofffilter nicht mit der Pumpe kollidiert und häßliche Geräusche und Schäden durch mechanische Beanspruchung erfährt, sind beide nun mit Kabelbindern und isolierender Gummiauflage miteinander verbunden 🎀🎀🎀.

Nach getaner Arbeit ging es an die Verbindung zwischen Getriebe und Motor. Erst einmal die Adapterplatte aus Aluminium (!!j an den Motor geschraubt, zusammen mit dem mittlerweile pulverbeschichtetem Leitblech …

… und dem Anlasser, passte das erst einmal zusammen (was später geschah, lest ihr später noch). Beachtenswert ist die Verschraubung des Anlassers (es bestehen übrigens mehr oder weniger berechtigte Zweifel, ob er den Motor in Schwung setzen kann) mit drei Sechskantschrauben.

Bei der Kupplung habe ich mich natürlich für die „reinforced version“ entschieden, siehe oben. Überraschenderweise konnte die Kupplung ohne Auf- oder Nachbohren montiert werden, ein irgendwie befremdlicher Umstand:

Immer noch sind die drei Sechskantschrauben an der Anlasserbefestigung zu sehen … … die ich im Laufe des Nachmittages gegen M10 Senkkopfschrauben ersetzen musste (ich weiss auch nicht, was N nicht hat), da es mit eben den Sechskantschrauben zu einer Kollision mit dem Getriebe kam. Es geht doch wirklich nichts über einbaufertige Produkte aus der Fachwelt 😕🙁☹️. Bestellt hatte ich nämlich einen funktionsfähigen Adapterkit, aber es reicht ja aus, wenn dieser nach diversen Modifikationen funktioniert 🤣🤣🤣. Optisch jedenfalls sehr gefällig, und wenn der Anlasser seinen Aufgaben dann doch nachkommt, haben wir es hier mit einer gelungenen Verbausituation zu tun.

Da die Kollisionsproblematik nun behoben war, erfolgte die Anprobe des Getriebes an den Motor. Auch hier waren nur marginale Anpassungsarbeiten erforderlich (fehlende Bohrungen in der Adapterplatte, mangelnder Freigang für Schraubenmontagen am Getriebe), aber am Ende eines überaus erfolg- und ereignisreichen Tages fanden Motor und Getriebe doch noch zueinander:

Etwa in der Getriebemitte ist die Anbindung der Bowdenzugschaltung erkennbar, die B irgendwie in das Getriebe implantiert hat. Das könnte so funktionieren …

So, morgen sind wieder einige Schrauben zu organisieren, die trotz Weihnachtszustellchaos hoffentlich im Laufe der Woche bei uns eintrudeln werden, um dann eine finale Anbindung zwischen Motor und Getriebe realisieren zu können.

Irgendwann in den nächsten Tagen könnte der Motor dann in das Auto eingebaut werden – bald ist Weihnachten, und da kann man sich ja etwas wünschen 🎅🎅🎅.

Später mehr,

Udo

Build log, 09.12.17

Nach einer Woche Pause habe ich mich gestern an die Montage der Schaltkulisse gemacht. Genau genommen ist der Ausdruck „Kulisse“ irreführend, da es keine gibt, weswegen der Ausdruck „Schalthebel“ wohl besser passt, auch wenn er irgendwie langweilig klingt ☹️🙁😕. Im nicht verbauten Zustand sieht das aus UK importierte Teil so aus:

Kundige Leser sehen sofort, dass ich mich für eine Gangwahl mittels Bowdenzügen entschieden habe. Dies ist deswegen so, weil die Getriebebetätigung auf der linken Fahrzeugseite sitzt, ich aber gerne mit der rechten Hand schalten möchte, was bei einer Gestängebetätigung zu einer größeren Baustelle führen würde. Um dies zu vermeiden, habe ich mich für ein „Getriebekit“ samt des beschriebenen Schalthebels entschieden. Mal sehen, wie das fährt, wenn es dann fährt.

Da im Innenraum des GT40 leider etwas Raumnot besteht, musste ich mehrere Iterationen hinter mich bringen, um eine geeignete Verbauposition zu finden, die eine kollisionsfreie Schaltung ermöglicht. Die dann schliesslich gefundene Lage zeigt das folgende Bild:

Je nach Stellung des Schalthebels befindet sich der noch zu organisierende Knauf vor dem Lenkrad, oder seitlich davon, jedenfalls immer in dessen unmittelbarer Nähe, was zunächst einmal gut und richtig ist. Das Einsteigen in das Fahrzeug wird übrigens durch den Schalthebel nur geringfügig erschwert 🤸‍♀️🤸‍♀️🤸‍♀️

Ausserdem standen einige Hilfstätigkeiten zur Elektromontage an; so habe ich mehr oder minder erfolgreich Kabel umwickelt und sogar eigenhändig verlegt! Ein Traum …

Thematisch naheliegend zur Montage des Gangwahlhebels war es dann, das schon vor langer Zeit erstandene Adapterkit zwischen Ford Motor und Audi/VW Getriebe in Angriff zu nehmen. Das Elend begann damit, dass nicht alle Bohrungen der Aluminiumadapterplatte zum Ford Motor passten (etwas auffeilen, und fertig), und setzte sich fort, da das mitgelieferte Leitblech nicht mit dem Anlasser verbaubar war (etwas abschneiden, und fertig), und gipfelte schliesslich darin, dass der Anlasser insgesamt nur sehr widerwillig mit der vorhandenen Umgebung harmoniert, oder, ums es mit einfachen Worten auszudrücken, er kollidiert mit dem Motor. B meint, das es eng und problematisch, aber nicht unmöglich wird. Das lässt hoffen.

Aus purer Verzweifelung habe ich es versäumt, das Desaster zu fotografieren, also gibt es an dieser Stelle auch nichts zum Gucken. Falls der Zusammenbau klappt, liefere ich in der nächsten Woche nach 😏😏

Später mehr,

Udo

Build log, 25.11.17

Als Erstes wollte ich am Samstag die Sitzbefestigung zu Ende bringen – der linke fehlte ja noch. Da ich das Holley-Motorsteuergerät leichtfertigerweise auf Basis einer Sitzpappschablone am Rahmen positioniert habe, die die Form des Sitzes allerdings nicht vollständig repräsentieren konnte (die echten Sitze waren zum Zeitpunkt des Anbaus noch nicht geliefert, deswegen auch die Schablone), musste die Platzierung eben des Steuergerätes neu vorgenommen werden. Das Ganze sieht jetzt so aus, inklusive Sitzquerträgern links und rechts:

Da die Anschraubpunkte der Sitze oberhalb des tiefsten Punktes derselben liegen, sind Abstandshalter zur Montage des Gestühls erforderlich (okok, dieser Satz ist etwas kompliziert, aber der Sachverhalt ist an sich inhaltlich richtig wiedergegeben). Was hier wie ein profanes Extrusionsprofil aus Aluminium aussieht …

… ist in Wahrheit ein Halbzeug für Hochleistungssitzhalter, die so aussehen:

Und dann ist endlich der Temperaturschalter für die Lüfter des Wasserkühlers angeliefert worden. Flugs verbaut, hier zu sehen, mit Doppelhornhupe im oberen Bildteil:

Die Kabelage muss noch ein wenig geordnet werden, aber das ist ja nicht unbedingt meine Baustelle. Zum Schluss des großartigen Tages habe ich mich an die Verschlauchung zwischen Tanks und primären Kraftstoffpumpen gemacht. Das ganze Thema ist hinreichend kompliziert, und das Foto der Baustelle verstehe ich selbst nicht mehr, aber die Farben sind ganz nett:

Im Hintergrund kann zumindest der rote Kraftstofffilter identifiziert werden, und rechts davon das Adapterstück von 12mm Schlauchdurchmesser auf 15mm, notwendig, weil die febi-Pumpe einen 15er Ausgang hat, aber der Kraftstofftank nur Dash6 kann. Zuletzt möchte ich noch meine favorisierte Verschraubung zeigen: Vom Tank zur primären Kraftstoffpumpe geht es nur über verschlungene Pfade, und dazu dient diese 180 Grad Verschraubung:

Auch hier gilt: all das ist später nicht sichtbar, aber der Genießer genießt im Stillen ⛩⛩⛩.

Später mehr,

Udo

Build log, 18.11.17

Die vergangene Woche fühlte sich schon fast wie Weihnachten an, da fast täglich neue Pakete und Päckchen ins Haus kamen 🎅. Das ganze Material war natürlich nun zu verbauen, und gestartet bin ich mit den beiden Benzinpumpen für die Haupttanks. Die original an der Druckseite angebrachte Pumpenverschraubung war flugs gegen eine Dash6 Banjoveranstaltung ersetzt, und mit selbstgebauten Haltern aus Aluminiumblech sieht die Pumpe im vormontierten Zustand so aus:

Die am Halter erkennbaren Bohrungen sind zur Befestigung am Rahmen hinter den Tanks vorgesehen, und eingebaut stellt sich die Gemengelage dann schon recht ansehnlich dar – leider ist all das im Fahrbetrieb natürlich nicht ersichtlich:

Die Verschlauchung der Ansaugseite zwischen Tank und Pumpe steht als nächstes an, aber dazu fehlt aktuell ein Reduzierstück (gibt’s aber im Internet, Sonntag ist Shoppingtag).

B. konnte ich überreden, sich weiter mit der Kfz-Elektrik auseinander zu setzen, mit nicht überraschendem Erfolg. Hier ein Stilleben aus der Mitte der gestrigen Schaffensperiode an den Schaltern im Cockpit …

… und hier noch eine Fotodokumentation kurz vor Abbruch der Arbeiten:

Ich bin begeistert, insbesondere und auch deswegen, weil eine erste Funktionskontrolle sämtliche erwartete Effekte bestätigen konnte: die Pumpen pumpen, der Lüfter lüftet, die Hupe hupt (fast), die Beleuchtung leuchtet (aufgrund der anliegenden elektrischen Leistung ebenfalls „fast“).

Und dann sind da noch die Sitze, die überraschend früh angeliefert wurden (sollte eigentlich eine Dezemberlieferung werden, aber es ist schön, wenn einmal etwas nicht zu spät erscheint). Mick schlägt vor, die Sitze unmittelbar auf den Boden zu dübeln, der bekanntermaßen aus einem 1,5mm dicken Aluminiumblech besteht 🙄🙄🙄. Genau an dieser Stelle endet mein Vertrauen in Micks Einchätzung, auch wenn ich im Studium in Werkstofftechnik und Festigkeitslehre keine Leuchte war. Also habe ich die schon im Vorfeld angefertigten Sitzquerträger (okok, es handelt sich in Wirklichkeit um geschweisste und gebohrte Stahlhohlprofile) zum Einsatz gebracht und mit dem Rahmen verschraubt:

Das macht auf meine ängstliche Natur einen irgendwie beruhigenden Eindruck. Mit angeschraubtem Sitz kommen wir dem Gesamteindruck eines Fahrzeuges wieder ein großes Stück näher (ich habe mich für Rennsitze von Tillett entschieden, und nein, es handelt sich nicht um Go Kart Sitze 😬:

Während das Einsteigen in das Fahrzeug, das ich bislang immer ohne Sitz geübt habe, schon anspruchsvoll ist, gestaltet sich das Platz nehmen mit dem überraschend sperrigen Sitz im Auto (so groß sah das Ding als Einzelteil betrachtet gar nicht aus) als akrobatische Übung der Spitzenklasse 🤸‍♀️🤸‍♀️🤸‍♀️. Zum Glück ist das Lenkrad mit einem Schnellverschluss ausgestattet, der es auch Menschen im nichtjugendlichen ermöglichen sollte, sich ohne allzuviel Peinlichkeit ins Auto zu begeben …

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Udo

Build log, 11.11.17

Vom Anbruch der fünften Jahreszeit habe ich mit nicht irritieren lassen, und weiter – wie schon im letzten build log angekündigt – die hinteren Radhäuser laminiert. Mittlerweile sollten die Aluminiumbleche eine innige Verbindung mit dem rear clip eingegangen sein, aber sicherheitshalber mache ich in der kommenden Woche einen Missbrauchstest 🔨🔨🔨.

Die Benzinpumpe, die Kraftstoff aus dem Catchtank zur Einspritzanlage fördert, habe ich mit einem Dash 8 Schlauch angeschlossen, so dass ein weiterer Stahlflexschlauch den Motorraum bevölkert – schade, dass all das nur bei geöffneter Haube sichtbar ist:


Da nach kurzer Diskussion klar war, dass eine einzige Kennzeichenbeleuchtung bei den Herrschaften von der Kfz-Zulassung weitere Verärgerung hervorrufen wird, habe ich eine zweite angebracht, so dass die Symmetrie auch wieder hergestellt ist (warum die Dinger frog eye heissen, verstehe ich gar nicht):


B. war wieder zur Elektroinstallation angerückt, aber dummerweise habe ich davon keine Fotodokumentation am Start, werde das aber beim nächsten blog Beitrag nachholen 🔌🔌🔌. Da ich bei dieser Tätigkeit nicht stören wollte und auch nichts Nennenswertes beisteuern konnte, habe ich mich weiter in meiner Domäne betätigt: bohren, Nietmuttern setzen, Blechteile bearbeiten und anschrauben. Hier ein Arbeitsergebnis vom rear clip:


Mick hat noch ein Foto von den Schalldämpfern geschickt; die hier könnten es werden:


In der kommenden Woche stehen hoffentlich weitere Kabelarbeiten an, und die beiden Benzinpumpen zwischen Tanks und Catchtank müssen auch noch montiert werden. Und dann sind ja auch noch unzählige weitere Kleinigkeiten zu erledigen, bis das Auto fährt – soviel Wald, dass die Bäume nur schwerlich erkennbar sind ;-))

Später mehr,

Udo

Build log, 04.11.17

Im Laufe der Woche sind tolle Pakete und Päckchen bei uns eingetroffen: Schaltung, Schrauben und Lüfter …

Hier die Schalt- und Getriebeteile; der Einbau in das Audi 01E-Getriebe wird ein echter Intelligenztest werden. 


Und hier die beiden Spal-Lüfter, je 2.220 m^3/h!!!


Nun mussten die Lüfter irgendwie an den Kühler angeflanscht werden. Dazu habe ich für die untere Befestigung auf schon in der Cobra bewährte V2A Technik in drei Millimeter Dicke zurückgegriffen (Bearbeitung albtraummäßig, Festigkeit traumhaft) …


… während an der oberen Befestigung der Lüfter Leichtbaualuminium (auch bekannt als Hühnerblech, Bearbeitung traumhaft, Festigkeit so lala) als Halterwerkstoff  ausreicht:


Sieht aus wie gekauft, ist aber selbst gemacht 😀😀😀

Dann habe ich noch die Kabel der Kennzeichenbeleuchtung in das Leerrohr am rear clip hineinoperiert – zwei Menschen’s Arbeit, 30 Minuten lang, und dann sah es so aus: 


Die beiden Kabel gehen jetzt zum rechten Rücklicht, und können demnächst dort irgendwie verkabelt werden …

Erkenn- bzw. erahnbar ist auch, dass die Leerrohre und die Radhäuser am rear clip weiter laminiert worden sind; bald ist diese Kunststoffarbeit hoffentlich finalisiert 🏁🏁🏁.

In der nächsten Woche könnten wieder Kabel gezogen werden; alternativ könnte ich die Schaltung anbringen und weiter laminieren – 1,5 m^2 Mattenmaterial lagert noch im Schrank, und die Anzahl der Handlungsmöglichkeiten reisst nicht ab …

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Udo

Build log, 31.10.17

Gestern ging es mit der Elektrik am GT40 weiter. Unter B.’s Anleitung konnte ich an diesem für mich magischen Thema zumindest mitwirken – über bessere Gehilfentätigkeiten bin ich allerdings nicht wirklich hinaus gekommen 🔧⛏🔨.

Erst einmal war die Kennzeichenbeleuchtung an der Reihe, das aus Goodwood eigens importierte Stück ist hier im Einbauzustand zu sehen:


Eigentlich ist das die Iluminierung der Startnummer an den Fahrzeugseiten, und damit wird es für das Kennzeichen wohl allemal reichen. 

Damit front und rear clip auch später vom Rahmen getrennt werden können, haben wir Mehrfachsteckverbindungen gekauft, die über eine recht ausladende Größe verfügen. Um Klappergeräusche zu unterbinden, und um die Lebensdauer der Kabelage zu verbessern, habe ich dafür einen Halter am hinteren Teil des Fahrzeuges gebaut – Schuster, bleib bei deinen Leisten …


Sowohl am front als auch am rear clip ist leider keine Kabelführung von rechts nach links (oder andersherum) bauseitig vorgesehen, was keine wirkliche Überraschung darstellt. Um diesem Mangel abzustellen, habe ich Leerrohre besorgt, die die Beleuchtungskabel sicher aufnehmen. Hier eine Momentaufnahme vom rear clip:


Das Rohr wird später noch laminiert, und dann sieht es aus, als habe KVA ein tolles Produkt geliefert. Schliesslich möchte ich noch eine Aufnahme des front clips teilen – auch hier sind die Beleuchtungskabel schon verlegt:


Das Cockpit ist, unter Malerfolie verpackt, übrigens ebenfalls am Verbauort angekommen, und wohnt für die nächste Zeit in der Fahrzeugmitte:


Als nächstes gilt es also, hier kabeltechnisch weiterzukommen. Ich habe im Werkzeugschrank schon einmal Decken bereitgelegt, denn ein Teil der Arbeiten dürfte wohl liegend auf dem Fahrzeugaluminiumboden vonstatten gehen, und dort ist es gerade in der kühlen Jahreszeit recht ungemütlich …

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Udo

Build log, 29.10.17

Das Cockpit ist vom Beflocken zurück, und es kommt „wie neu“ daher! Sah es beim Kauf noch so aus …


… und im Detail auch so …

… aber auch so …


… sieht es heute schon nach Autoteil aus:


Der geneigte Leser erkennt unschwer, dass ich mir den Instrumenteneinbau als Heimarbeit mitgebracht habe, da sich das Umfeld vom normalweise bekannten Ambiente abhebt.

Hier noch ein anderer Blick auf den Sachverhalt, aus der Fahrerperspektive aufgenommen (annähernd). Schön sichtbar sind die beiden Kapillarleitungen für Öl- und Wassertemperatur, die maximal mit einem Biegeradius von zwei inch versehen werden dürfen. Die Dinger müssen nun samt der riesigen Anschlüsse (inch) längs durch das Auto verlegt werden, ein Traum, hoffentlich. Dieser Sachverhalt ist mir übrigens beim Kauf der Instrumente (kommen aus USA) glatt durch die Lappen gegangen 😑.

Die Leitungen habe ich provisorisch mit Küchenband befestigt, so dass sie wenigestens den Transport überstehen sollten 🚛🚛🚛.

Morgen mache ich wieder Restarbeiten …

Später mehr,

Udo

Build log, 28.10.17

Bevor die Elektro- und später die Antriebsstrangmontage weitergeht, war ich gestern motiviert genug, kleinere Restarbeiten anzughehen, was alles in allem in einen Rückfall in längst vergessene Zeiten mündete, da wieder gespachtelt und geschliffen werden durfte. Zuerst habe ich das Einebnen der Auflagefläche für die Rückleuchten absolviert, so dass die übrigens auch im Lancia Stratos verbauten Teile jetzt sicher montiert werden könnten, hätte ich vier Schrauben M4x60 gehabt. Hatte ich aber nicht, und deswegen hier die Dokumentation mit händischer Unterstützung:


Da ich den rear clip ja vor einigen Wochen neu positionieren musste (wir erinnern uns), ist die Spaltmasserei auf der rechten Seite irgendwie aus den sprichwörtlichen Fugen geraten (Wortspiel ;-)). Von oben fotografiert erkennt man oben die Tür, in der Mitte die B-Säule und unten den besprochenen rear clip, und auch, dass letzterer deutlich zurückspringt, was insgesamt eher nicht gut aussieht. 


Hier ein kleines Stilleben mit Faserspachtel im Trocknungsvorgang:


Erfreulicherweise kann ich mitteilen, dass ich den Umgang mit dieser Materie nicht verlernt habe, oder, anders ausgedrückt, dass es immer noch so schleppend vonstatten geht, wie vorher ;-|

Während der Trocknungsphasen stand dann noch der Anschluss des Wischermotors auf der Agenda. Was simpel klingt, zeigte sich in Wahrheit als mittelprächtige Herausforderung, die unter anderem in Neupositionierung des Antriebsmotors und Neukonstruktion des Führungsrohres für die Antriebsspindel mündete. Zum guten Schluss ist der Geist jedoch Sieger über die Materie geblieben, und das hier ist das Ergebnis:


Der Motor ist das rundliche Ding, das unter dem Aluminiumhalter angeschraubt ist, und die Antriebswelle verläuft elegant geschwungen in der Bildmitte. 

Schliesslich ist es mir heute gelungen, mein iPad zu überlisten, und das Foto des restaurierten und modifizierten Rückspiegels hochzuladen, was mir am letzten Wochenende nicht möglich war. Hier also das Lucasprachtstück, Modell 608, mit selbst angefertigter Klebebefestigung an der Frontscheibe: 


Als nächstes stehen noch ein paar kleinere weitere „Restarbeiten“ an – das kommt von meiner Neigung, bei 90% Arbeitsfortschritt die 100% herbeizusehnen …

Später mehr,

Udo

Build log, 21.10.17

Nach zweiwöchiger Pause und kurzer Einarbeitungszeit wurde klar, dass noch eine der vier Querlenkerverschraubungen abzudichten waren. Das ging vergleichsweise gut von der Hand, und diese Baustelle ist nun geschlossen. Die Durchführung des vorderen Stabilisators verlangte eine ähnliche Behandlung, denn vorher sah das weder schön aus, noch war es dicht:


Die eher hässliche vordere oder rechte Freimachung war zur Montage des Stabis notwendig. Auf dem Bild erkennt ihr schon die Nietmuttern, und da die andere, linke Seite schöner geworden ist als die oben gezeigte rechte, gibt es den fertigen Bauzustand daher auch links zu sehen:


Die restlichen Spalte zwischen den einzelnen Blechzuschnitten am Vorderwagen schliesse ich dann demnächst mit Silikon ab. 

Zwischendurch war dann noch die Motorhaube des Käfers an der Reihe, die sich aus unerfindlichen Gründen nach hinten verschoben hatte, und so mit der Karosserie kollidierte – ist seit Chimay so, muss wohl am belgischen Pflaster liegen …


Dann habe ich noch die Stelle am rear clip gespachtelt, dort, wo die Rücklichter sein werden. Nach Faserspachtel war Feinspachtel an der Reihe. Der aktuelle Bauzustand ist nicht wirklich sehenswert, habe ich an dieser Stelle auf eine Fotodokumentation verzichtet. 

Da ich mir angewöhnen möchte, Dinge zu Ende zu machen, und nicht allzu viele Baustellen parallel zu bewirtschaften, habe ich weiter am Rückspiegel gewerkelt. Das gute Stück wird an die Scheibe geklebt, und die Original Lucasbefestigung gibt das nicht her. Die anderen GT40 haben das Problem durch eine Aluminiumhalter gelöst, und meine Version kommt dem Original zumindest nahe.

Das Foto kann ich aktuell nicht hochladen, daher ist an dieser Stelle schmucklos Schluss.
Später mehr,

Udo