Build log, 07.10.17

Beim Aufräumen ist mir der bei ebay.co.uk erstandene Original Lucas 608er Rückspiegel in die Hände gefallen, wie er ich den Originalfahrzeugen gefahren wurde. Die Befestigung ausverchromtem Stahl war naturgegeben total verostet, und das Aluminium ziemlich blind, weswegen das Ding erst einmal demontiert und dann gerichtet und gereinigt werden musste. Hier ein wichtiges Detail nach erster Reinigung:


Der Spiegel ist auf alle Fälle einbauwürdig, wenn er fertig renoviert ist, und weist nur einige wenige Gebrauchsspuren auf. Stichwort einbauwürdig: die zunächst erworbenen Motorlager haben sich als viel zu hoch herausgestellt, und die inzwischen eingetrudelten neuen, flachen Lager erkennt ihr links im Bild:


Viel besser, da niedriger im Schwerpunkt und mit der Chance ausgestattet, dass die beiden Luftfilter auf dem linken Ventildeckel des Motors auch wie gewollt verbaut werden können. Natürlich waren einige kleinere Modifikationen notwendig, bis die Lager passten, und anschliessend habe ich die unbeschichteten Stahloberflächen auch noch lackiert (in grüner Farbe, wie mir erst nach getaner Arbeit versichert wurde).

Für die Elektromontage hatte ich die Anweisung erhalten, die Rücklichter schon einmal zu montieren. Eine erste Anprobe brachte das nicht ganz überraschende Ergebnis, dass die Anschraubflächen eine äußerst konkave Form aufweisen, die eine geregelte Montage des Beleuchtungskörper ausschliessen. Also back to the roots, und ich habe die Restbestände meines Faserspachtels aufgebraucht (so kann ich die Riesendose endlich entsorgen, was Platz im Regal schafft).


Beim nächsten Mal, oder besser während der nächsten Samstage, kommt dann noch Feinspachtel drauf, dann wieder Schleifen und Spachteln, und dann ist es bald fertig und eben. 

Nach diesem Rückfall in alte Sitten und Gebräuche habe ich mir die Abdichtung der vorderen, unteren Querlenkerverschraubung auf die Agenda gesetzt. Die Schrauben sind in einem Hohlraum montiert, der wiederum über labyrinthartige Verzweigungen in die Rahmenstruktur verfügt, so dass sich Schmutz und Wasser im Ausgangszustand ungehindert ausbreiten können (eine Lehmorgie wie in Goodwood würde das Fahrzeuggewicht dauer- und unvorteilhaft erhöhen). Hier der werksseitige Zustand:


Also habe ich mir eine Gummimatte besorgt, diese zugeschnitten, in der Mitte ein Loch hineingestanzt, Aluminiumbleche zugeschnitten, diese gelocht und zusammen mit den ebenfalls gelochten Gummimatten mittels Nietmuttern an der Karosserie verschraubt. Da läuft nichts rein, natürlich auch nichts raus …


Da der GT40 aktuell nur zirka einen halben Meter über dem Boden steht, erforderte diese Arbeit eind Körperhaltung, die mich an einen Campingurlaub erinnert hat, in dem die Klappstühle zuhause vergessen wurden ⛺️⛺️⛺️. 

Da ich nun weiss, wie die Abdichtungstechnik funktioniert, kann ich demnächst meine erworbenen Kenntnisse an den Durchbrüchen für Stabilisator und Lenkgetriebe wieder anwenden. Sehr gerne gebe ich dieses Wissen auch an andere weiter, für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein solcher Bedarf bestehen sollte 🎓🎓🎓🎓

Später mehr,

Udo

Build log, 02.10.17

Am Samstag war, wie bereits erwähnt, die Motorabholung samt Stau auf der Autobahn über die Bühne gegangen. Der 347er sieht nun so aus:


Die Draufsicht ist diese:


Heute habe ich dann die ersten Anbauarbeiten am Motor vorgenommen, und diese oben angeordnete Riemenscheibe montiert:


Die Zollschrauben habe ich in den Restbeständen vom Cobrabau gefunden, und nach dem Schraubenkürzen passte alles perfekt zusammen. 

Die Borla Eightstackeinspritzung verlangt nun naturgemäß einen üppigen Kabelbaum, der unter anderem zum Steuergerät, vorteilhaft im Innenraum montiert, geführt werden muss. Hier schon einmal der Verbauort des Holleykastens:


Die Stecker dazu sind ebenfalls ordentlich groß dimensioniert, so dass die Verwendung einer einfachen Kabeldurchführung per „Tülle“ ausschied. Daher habe ich eine zweigeteilte Rosette aus Aluminiumblech gebaut, die ein Loch mit dem Durchmesser von 42 mm in der Rückwand abdeckt, durch die alle Anschlüsse hindurchgehen. Eingebaut sieht das dann so aus:

Für den Abschluss des heutigem Bautages habe ich mir eine eher anspruchslose Tätigkeit aufgehoben. Laut B’s Anweisung sollen einige Kabel vom vorderen zum hinteren Bereich des Fahrzeuges verlegt werden (man weiss ja nie, was alles noch kommt und wofür es einmal gut sein wird). Also habe ich vier Meter Kabel gewickelt, und provisorisch an den Montageträger geklemmt:


Eine eher meditative Tätigkeit, um es positiv zu beschreiben 😝😝😝

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Udo

Build log, 23.09.17

Das Abholen des Motors hat sich überraschenderweise um eine Woche verzögert, und daher standen noch ein paar Restarbeiten zur Erledigung an. Der lediglich auf vier Schwingmetallen gelagerte Ölkühler zum Beispiel musste ja noch anderweitig fixiert werden, weswegen ich mir eine passende Gelenkbolzenschelle besorgt hatte, und nach einigem hin und her eine passende Position an der Abstützung des Überrollbügels gefunden war. Aus Pappe entstand dann eine Schablone für den Blechhalter, die ich flugs auf Aluminiumblech übertragen, ausgeschnitten, gekantet, gebohrt und oberflächenbehandelt habe. Was sich hier so zügig liest, hat aus unerklärlichen Gründen jede Menge Zeit verschlungen, funktioniert dafür aber tadellos. Hier der Blick von der Seite …


… und hier von oben:


Da niemand der anwesenden Begutachtenden gemeckert hat, wird das so wohl gehen. 

Der rear clip hat mittlerweile wieder annähernd zu seiner Ausgangsform zurückgefunden, und vorsichtshalber habe ich die Verschlüsse oben montiert, die natürlich nicht mehr passten, so dass die Befestigungslöcher ein Stück verschoben werden mussten. Zur Abdeckung sind dann diese Scheiben entstanden, die ich dann auch gleich mit der Motorhaube verschraubt habe:


Schliesslich, als dritte Nebenbaustelle, stand noch die Umwickelung des nach hinten gehenden Kabelbaumes an, den ich dann gleich mit Spezialkabelbindern am dazu erstellten Montageblech verbunden habe:


So, das war’s für heute. Irgendwie entsteht der Eindruck, dass ich schon produktivere Samstage hatte …

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Udo

Build log, 16.09.17

Das letztwöchige Regen- und Sturmerlebnis Goodwood Revival hat wieder einen deutlichen Motivationsschub für die GT40 Baustelle mit sich gebracht, wenn auch die anstehenden Arbeiten, nämlich das erneute Anpassen des rear clips, ähnlich attraktiv wie Schleifen und Spachteln sind. Wir erinnern uns: aus unbekannten Gründen hatte der rear clip seine Form verändert, und passte nicht mehr auf das Auto. Also habe ich das Scharnier gelöst, die Schweissnähte zum Rahmen abgeflext, den rear clip komplett neu ausgerichtet, und dann die Scharniere neu angeschweisst. Nun passt der rear clip annähernd wieder zum Rest des Autos, allerdings muss später hier und dort noch ein wenig nachgeschliffen werden. Der aktuelle Baustand also sieht so aus:


Die auf dem Dach liegenden body stays passen fast, und benötigen nur noch eine kleine Modifikation. Mache ich später, in der kommenden Woche oder so …

Da das Radhaus am rear clip ebenfalls neu ausgerichtet werden musste, und das angerührte Harz mit den Fasermatten in Ruhe trocknen sollte, habe ich mich an die Anfertigung von Sitzquerträgern gemacht. Mick behauptet, dass die Sitze direkt auf das Bodenblech aus 1,5 mm dickem Aluminiumblech geschraubt werden können, aber spätestens an dieser Stelle bekomme ich es mit der Angst. Daher habe ich aus Rechteckprofilen ebendie Querträger gebaut, die auf der einen Seite am Tunnel und auf der anderen Seite am seitlichen Rahmen verschraubt werden:


Die Dinger kann ich erst dann finalisieren, wenn die Sitze da sind, und dazu müsste ich die erst einmal bestellen. 

Eine ebenfalls halbfertige Baustelle stellt das Cockpit dar. Dem fehlt nämlich noch der Luftauslass für die Frontscheibe, und eine Befestigung im mittleren Bereich (bisher lässt sich das Cockpit nur an der A-Säule verschrauben, und somit ergibt sich die Gefahr der Klappergeräuschbildung, wodurch die Wahrnehmung des Motorengeräusches eventuell beeinträchtigt werden würde). Hier ist das Cockpit auf dem Kopf liegend zu sehen, mit den beiden zylindrischen Löchern für die Lüftung und den anlaminierten Befestigungslaschen unmittelbar daneben:


Ich konnte meine Tochter überreden, das Cockpit zu einem Beflocker nach Franken zu transprtieren, sollte es im Mini Platz finden ;-)))

Für kommenden Samstag plane ich die Abholung des Motors aus Bremen. Dazu sei abschliessend noch erwähnt, dass in Goodwood zu lernen war, dass gummigelagerte Motorhalterungen als Handelsware existieren, und somit der langwierige Eigenbau solcher Teile glücklicherweise ausscheidet:


Zumindest dieses eine Sprichwort stimmt: Reisen bildet!

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Udo

Buy log, 02.09.17

Falls ihr des Verfolgens meiner Bautätigkeit in der Zwischenzeit etwas überdrüssig geworden seid, kann ich euch heute etwas kurzweilige Abwechselung anbieten (dazu passt auch die modifizierte heutige Überschrift). Frisch nach dem Motto „selber machen lassen“ hatte ich den Motorenbauer meines Vertrauens mit ebendieser Tätigkeit betraut, und er schrieb nun, dass es an der Zeit sei, den 347er Ford Racing zum Anlernen auf den Motorenprüfstand zu nehmen. Heutzutage lernen schon Motoren Dinge …

Also ging es gestern nach Bremen, um dem guten Stück in der Motorenschule beim Lernen zuzusehen. Der Motor war bei Ankunft bereits auf dem Prüfstand, und sah so aus:


In den nächsten Tagen kann ich den Motor dann endgültig abholen, und neben die GT40 Baustelle stellen. Vor dem Einbau sind nämlich noch zwei Motorhalter zu erfinden, denn das Ding, das Mick werkssteitig vorgesehen hat, ist nur eine Art Montageplattform …

Als ob da nicht noch genügend andere Baustellen zu beackern seien: wir haben gestern Nachmittag nochmals versucht, den rear clip wieder an eine passende Position zu gewöhnen, und dies dann irgendwann – immerhin mit guten neuen Ideen für die nächsten Bauetappen – erfolglos abgebrochen. Auf Bilder von dem Durcheinander habe ich an dieser Stelle verzichtet. 

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Udo

Build log, 26.08.16

Heute standen wieder Kabelarbeiten an, aber vorher habe ich noch den Ölkühler montiert. Der soll auf Schwingmetallen stehen, wegen all der good vibrations! Also habe ich erst einmal die Schwingmetalle montiert, etwa dort, wo die Bohrungen des Ölkühlers sind …

… und dann den Ölkühler angeschraubt. Passte genau!!!


Natürlich ist der Kühler noch eingepackt, aufgrund der möglichen Beschädigungsgefahr durch Unachtsam- oder auch Baseligkeit, wie die Westfalen es nennen. Nun haben Schwingmetalle die naturgemäß unangenehme Eigenart, keine starre Verbindung zu ergeben, und aus diesem Grund benötigt der Ölkühler noch eine Abstützung oben – mache ich demnächst, Gelenkbolzenschellen sind schon geordert. Vielleicht baue ich auch noch einige Luftleitbleche um den Kühler, der Wirksamkeit wegen. 

Danach war der Tankgeber an der Reihe. Die Länge des Tankgebers ist an die Tankhöhe anzupassen, und dazu waren zwei Drähte auf die Tiefe des Tanks in ihrer Lage zueinander anzupassen. Die erforderlichen, abgestimmten Befestigungselemente habe ich im Baumarkt gefunden, und die sehen Nüsterklemmen erstaunlich ähnlich …


…. aber das sieht nur so aus. Verschraubt sieht der Tankgeber nun so aus: 

Niedlich kurz, oder? 

Danach endlich wieder Kabel. Durch Magie ist es B gelungen, alle Kabel, die dafür vorgesehen sind, in den Innenraum zu leiten, hier erkennbar:

Rechts im Bild sind die Kabel für die Beleuchtung erkennbar, und was noch lose herumliegt, kommt später an Lüfter, Wischwasserbehälter, Batterie und Hupe. Der Kabelbaum, der zum Motor und Wagenheck geht, stellt sich so dar:


Wenn ich wiede Textilwickelband habe, wird der Kabelsalat ordentlich verpackt und kann an das Lochblech auf der linken Fahrzeugseite befestigt werden. 

Was nicht erkennbar ist, ist der Umstand, dass es der rear clip für notwendig gehalten hat, seine Breite unten zu verändern, so dass die Haubenverschlüsse nicht mehr passen. Das Ding bekommt jetzt eine Woche Bedenkzeit, um es sich anders zu überlegen. Im wahrscheinlichen Fall, dass sich nichts verändert, habe ich ja zum Glück leistungsfähiges Elektrowerkzeug am Start. Ich bleibe optimistisch 😐

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Udo

Build log, 19.08.17

Bevor ich mich weiter an die Verlegung der Kabelage gemacht habe, stand noch etwas Arbeit für die „schöne Aussicht“ an. N hatte einen G1/2 Gewindeschneider am Start, so dass die Tankentlüftung fertiggestellt werden konnte (das blaue Winkelstück musste, da mit konischem Gewinde ausgestattet, etwas nachgeschnitten werden). Meine Lieblingsverschraubung sieht so aus (die Länge des Stahlflexschlauches zwischen dem Luftfilter und dem blauen Winkelstück habe ich iterativ ermittelt, da sehr kurz):


Der Wasserausgleichsbehälter ist übrigens auch schon montiert, links im Bild. 

Danach ging es nun unweigerlich zur Kabelarbeit. Vom Sicherungskasten im Vorderwagen soll ein Teil der Kabel zum Cockpit gehen, ein anderer zum Motor und zum rear clip (ist mir gesagt worden). Für den Kabelbaum zum Cockpit habe ich eine grosse Durchführung vorgesehen, für diejenige des hinteren Kabelbaums gibt es zwei kleine. Hier schon einmal die Kabeldurchführungen in der Stirnwand (um die anzubohren, ist die Beweglichkeit einer Schlange hilfreich, aber es geht auch ohne), noch ohne Kabel:

Danach galt es, die Teilkabelbäume durch die waagerechte Abdeckung unterhalb des Sicherungskastens und dann durch die Spritzwand zu führen. Hier zwei Bilder der Verzweifelung:



Einige der Kabel sind so kurz, dass sie erst einmal verlängert werden müssen, bevor sie durch die Durchführungen geführt werden können. Das ist dann der Job für die nächsten Tage …

In meinem nächsten Leben werde ich viellicht doch etws in der Elektrobranche lernen, man kann nie wissen, wozu es gut ist. 

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Udo

Build log, 13.08.17

Aus aktuellem Anlass gibt es heute sozusagen eine build log Sonntagssonderausgabe, da ich B überreden konnte, die Verkabelung des GT40 mit mir zu starten. Da ich von Elektrik nichts verstehe, und die Farben der einzelnen Kabel auch nicht auseinanderhalten kann, hatte ich somit zwei Gute Gründe, um Unterstützung in Anspruch zu nehmen. 

Dazu musste zunächst einmal ein handelsüblicher Gebrauchtkabelbaum entwirrt und von unnötigen Kabeln und Steckern (Radio, Heckscheibenheizung, Heckwischer, Innenraumbeleuchtung, …) befreit werden. Die Baustelle sah etwa so aus:

Wer den build log regelmässig verfolgt, merkt, dass ich vorher noch aufgeräumt hatte, um ein der komplexen Materie entsprechendes Umfeld zur Verfügung zu haben! Als dann alles Unwichtige entfernt war, und alle Schalter am Sicherungskasten eingerastet waren, und der Sicherungskasten im Auto verbaut war, gestaltete sich die Fahrzeugfrontpartie dergestalt:

Übersichtlich ist anders, aber an jedem Kabelende klebt jetzt ein Schildchen, das anzeigt, wo das Kabel hinführen soll. So liest sich das kinderleicht, aber ich glaube nicht daran, und die Zukunft wird mir recht geben, bestimmt. 

Die Schalter- und Hebelträger, die später in das Cockpit eingebaut werden, habe ich dann noch bestückt, um nicht den ganzen Nachmittag planlos herumzustehen. 


Die auf Kreppband hingekritzelten Schalterbezeichnungen werden dann demnächst noch gegen professionell aussehende Schildchen ersetzt, denn ohne die findet durch das Schaltergewirr sonst niemand mehr durch, und ich und mein Gedächtnis werden ja auch schliesslich auch nicht jünger ;-))

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Udo

Build log, 12.08.17

In dieser Woche wird der build log schon am Samstag veröffentlicht – Vortagsausgabe, was Zeitungen können, kann ich schon lange. 

Der Wasserausgleichsbehälter weist eine Verschraubung zur Spritzwand nur in der Mitte auf, was – nach erfolgter Anprobe – im Fahrbetrieb zu lustigen Auf- und Abbewegungen führen dürfte, und die Systemlebensdauer sehr endlich wäre. Deshalb habe ich zur Stabilisierung vier Schwingmetalle samt Gummischeibe aufgeklebt, siehe hier:


Nachdem das so vor sich hintrocknete, war es wieder an der Zeit, die Verschlauchung weiter zu bearbeiten. In der letzten Woche war ja die Entlüftung – technisch zu korrigieren, und mehr verrate ich zu diesem insgesamt eher peinlichen Themenkomplex nicht – quasi schon fertig, und nun galt es, Rücklauf in den, Benzinzufuhr aus dem und Entlüftung des Tank(s) zu realisieren. Da Catchtank und Entlüftungsfilter auf der rechten Fahrzeugseite angebracht sind, bedeutet dies, dass insgesamt drei Stahlflexleitungen quer durch das Auto zu verlegen waren. Dazu habe ich mir fotogene Halter besorgt, und irgendwann in der Mitte der Bearbeitung sah der Motorraum so aus:


Zwei Leitungen sind schon erkennbar, die Dritte folglich noch in der Bearbeitung. Alle Halter mussten natürlich angepasst werden, sonst wäre es ja auch zu einfach gewesen. Links oben im Bild ist übrigens der Ölcatchtank samt Luftfilter zu sehen. 

Nachdem der letzte Schlauch dann befestigt worden war, sah und sieht der Motorraum nun so aus:


Oben die rechte Seite, und unten der linke Counterpart:


Zumindest schaut das mal alles wichtig drein, und ich hoffe, dass ich der interessierten Fachwelt in wenigen Jahren, wenn der GT40 dann fährt, auch noch erklären kann, warum all die Schläuche denn unbedingt notwendig sind …

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Udo

Build log, 04.08.17

Da neue Verschraubungen für die Stahlflexschläuche während der vergangenen Woche angekommen sind, und auch neue Schläuche von Goodridge, war am Samstag sozusagen Schlauch- und Fittingtag. Die Frage nach einer geeigneten Entlüftung der drei Kraftstofftanks wurde durch N’s kreativen Vorschlag gelöst, indem ein Verteilerblock zum Einsatz kommen sollte. Das gute Stück ist trotz Aluminiumbauweise nicht ganz leicht, bietet aber den Vorteil, dass alle drei Entlüftungsleitungen in einen Block geführt und von dort zentral durch einen Filter gereinigt werden können. Hier eine erste Impression:


Der Ausgang aus dem Block geht dann später in den Filter, der elegant in der Befestigung der rear clip Verriegelung sitzt. Natürlich ist der Halter, der den Luftfilter trägt, ein echtes „custom item“ ;-)))

Da nun klar war, welcher Platz an der Rückwand noch für andere nützliche Teile verblieb, habe ich den Wasserdruckausgleichsbehälter auch gleich montiert, siehe hier:


Letzterer ist jüngst vom Aluminiumschweisser zurückgekommen, und verfügt jetzt über den Stutzen für den Stant-Deckel. Die Entlüftung des Benzincatchtanks ist in dieser Baustufe ebenfalls schon erstellt (linke Verschraubung des Verteilerblocks).

Im Laufe des Nachmittages vermehrten sich die Schläuche und Verschraubungen, und am Ende eines vergleichsweise kostspieligen Werktages präsentierte sich das Ergebnis dann so:


Entlüftungsleitung des rechten Tanks, Überlaufleitungen vom Catchtank und Zulaufleitungen von den Kraftstoffpumpen montiert, und wie in den vergangenen Wochen üblich, fehlten wieder einmal einige wenige, aber wichtige Verschraubungen, die ich aber noch rasch nachordern werde, damit es am kommenden Samstag wieder tolle Dinge zu berichten gibt. 

Später mehr,

Udo