Begonnen habe ich mit dem Befestigen des Getriebequerträgers, der oberhalb des 01E angebracht wird, um dem Fahrzeug mehr Stabilität zu verleihen. Die linke Seite war rasch montiert (bis auf den Umstand, das die Verschraubung der oberen Fahrwerksquerstrebe zu lösen war, und bis auf den zweiten Umstand, dass nämlich die Anbindung der Verschraubung durch die vorherige Montage leicht verbogen war, was ein Aufspreizen der Anbindung zur Folge hatte), doch der rechte Anschluss des Rahmens für den Querträger lag zu weit vorne. Da ich den Rahmen nicht zurechtrücken konnte, habe ich mittels Schraubzwinge für Vermittlung gesorgt:

Erkennbar ist auch die gelöste Verschraubung der Fahrwerksquerstrebe, und wer ganz genau hinsieht, erkennt auch die leichte Deformation des Halters noch vor dem Richten. Anschliessend konnte der Stabilisator Platz nehmen, hier, schon mit Link zum unteren Dreieckslenker versehen, erkennbar:

Beim anschliessenden Schliessen (Wortakrobat) des rear clips trat dann die unvermeidliche Kollision mit dem selbstgezimmerten Aluminiumradhaus zutage …

… mit der Folge, dass sich das Radhaus derzeit gewichtsoptimiert verkleinert darstellt.
Nachfolgend hat dann der obere, neu erstandene und um 360 Grad schwenkbare Wassereinlauf in dieselbe Pumpe meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen (der Originale kollidierte hinsichtlich Schlauchführung mit dem Rahmen). Die einzig infrage kommende Winkelstellung lag derart, dass der Anschluss die Verschraubung zum Motorblock überdeckte, hier erkennbar:

Demzufolge gab es eine Temperaturbehandlung bei ca. 150 Grad C, die den Klebstoff in der Verschraubung des Einlaufes zum Aufgeben zwang, und dieser demontiert werden konnte:

Die Verschraubung war damit erreich- und montierbar, so einfach 🤗🤗🤗.
Da ich die Rückwand in der kommenden Woche unbedingt schweissen lassen möchte, war dieses Teil Ziel meines nächsten Bestrebens. Die ersterstellte Version kollidierte ja leider mit den Schraubenköpfen der Riemenscheibe und war daher zu vergrößern. Hier die neue Version (das Panzerband dient nur der temporären Fixierung):

Schön, oder nicht?!? Ich habe schon soviele eher gegenteilige Kommentare anhören müssen, dass mir Bestätigung gut täte 😟😟😟.
Da nun soviel geschafft war (für meine bescheidenen Verhältnisse), habe ich, einer Eingebung folgend, ein Hinterrad montiert, um zu sehen, ob alles passt, wie es soll:

Sieht ziemlich wuchtig aus, aber natürlich passt es eben nicht so, wie gewünscht, da der rear clip beim öffnen mit dem Avonreifen kollidiert, was der Servicefreundlichkeit des Fahrzeuges insgesamt eher unzuträglich ist. Also habe ich zu N.’s Vibrationssäge gegriffen, und für Freigängigkeit gesorgt, siehe hier:

Viel Platz ist da noch nicht, vielleicht setze ich noch einmal nach.
Am Ende eines erlebnisreichen Bautages ist dann auch noch ein Vorderrad montiert worden …

… aber ich habe es nicht mehr gewagt, den front clip im diesem Zustand zu öffnen …
Später mehr,
Udo




Schliesslich fand noch die Montage der Lichtmaschine statt, die verwirrenderweise ohne jede Anpassungsarbeiten erfolgen konnte:
Eher ernüchternd verlief hingegen die Anpassung des Rückwanddeckels, der ja eine Ausbuchtung für die Riemenscheibe der Wasserpumpe benötigt. Nach Schneiden der Öffnung in den Deckel stellte sich heraus, dass ich die gebaute Abdeckung doch zu sparsam gewählt hatte, so dass sie nochmal und in größerer Dimension zu bauen ist. Zum Glück habe ich die Farbdose, über die ich das Aluminiumblech gebogen habe, gestern noch wiedergefunden …

Bereits Erwähnung gefunden hat ja der Umstand, dass die Riemenscheibe der Wasserpumpe (oder auch Wasserpumpenriemenscheibe, wow!!!) in den Fahrgastraum hineinragt. Nach langem hin und her habe ich mich für eine Schweisslösung entschieden, um den notwendigen Freigang zu schaffen. Dazu musste aus der ursprünglich ebenen Abdeckplatte ein zusätzliches Volumen geschaffen werden, frei fliegend hier dargestellt:
Die Abdeckung habe ich freihand über einer passenden Farbdose mit dem Durchmesser 180mm gebogen, und am Ende einer langen Blechscherenreise sah das dann ganz gängig aus. Zusammen mit der Serviceklappe und dem eigens erstellten Deckel wird das später standesgemäß rennsportlike so eingebaut werden (im Hintergrund Schnittspäne; die fertige Form der Abdeckung konnte ich rechnerisch nicht ermitteln (zylindrischer Abschnitt, geschnitten an zwei zueinander nicht-parallelen Ebenen), da ich meine Formelsammlung zuhause vergessen hatte. Wer bekanntlich nicht rechnen kann, muss iterieren, und das Ergebnis all der Iterationen sind eben die Schnittabfälle im oberen Bildteil. Da die elektrische Blechschere noch defekt ist, ging das alles per Handblechschere, gut für den Kraftaufbau im rechten Arm:
Jetzt benötige ich wieder jemanden, der Aluminiumblech schweissen kann; zum Glück gibt es das Internet 📠📠📠.











… und dann eingebaut, gestaltet sich die Sachlage nunmehr technologisch optimiert:
Damit der Kraftstofffilter nicht mit der Pumpe kollidiert und häßliche Geräusche und Schäden durch mechanische Beanspruchung erfährt, sind beide nun mit Kabelbindern und isolierender Gummiauflage miteinander verbunden 🎀🎀🎀.
… und dem Anlasser, passte das erst einmal zusammen (was später geschah, lest ihr später noch). Beachtenswert ist die Verschraubung des Anlassers (es bestehen übrigens mehr oder weniger berechtigte Zweifel, ob er den Motor in Schwung setzen kann) mit drei Sechskantschrauben.
Bei der Kupplung habe ich mich natürlich für die „reinforced version“ entschieden, siehe oben. Überraschenderweise konnte die Kupplung ohne Auf- oder Nachbohren montiert werden, ein irgendwie befremdlicher Umstand:
Immer noch sind die drei Sechskantschrauben an der Anlasserbefestigung zu sehen …
… die ich im Laufe des Nachmittages gegen M10 Senkkopfschrauben ersetzen musste (ich weiss auch nicht, was N nicht hat), da es mit eben den Sechskantschrauben zu einer Kollision mit dem Getriebe kam. Es geht doch wirklich nichts über einbaufertige Produkte aus der Fachwelt 😕🙁☹️. Bestellt hatte ich nämlich einen funktionsfähigen Adapterkit, aber es reicht ja aus, wenn dieser nach diversen Modifikationen funktioniert 🤣🤣🤣. Optisch jedenfalls sehr gefällig, und wenn der Anlasser seinen Aufgaben dann doch nachkommt, haben wir es hier mit einer gelungenen Verbausituation zu tun.
Etwa in der Getriebemitte ist die Anbindung der Bowdenzugschaltung erkennbar, die B irgendwie in das Getriebe implantiert hat. Das könnte so funktionieren …












