Build log, 30.08.24

Machen wir mit dem Kasten für den Wagenheber, der im letzten log schon Erwähnung fand, weiter, und zwar kurz und knapp, voilá:

Etwas gegen das eigenmächtige Rollen des Hebers werde ich noch auf die linke Seite packen, und dann ist der Wagenheber aus dem Innenraum des Campers verbannt. Zum Be- und Entladen des Kastens muss der Falcon natürlich abgeladen sein 😬.

Dann habe ich noch das Differentialöl aufgefüllt, einen Motorölwechsel vorgenommen, und eine flüchtige Wagenwäsche vorgenommen. Wem das nun alles recht mager für einen Tag vorkommt, dem/der sei gesagt, dass ich vormittags mit dem GT40 zur Hauptuntersuchung war, und dass auf dem hinteren Kennzeichen ein neuer Aufkleber, fast in Wagenfarbe, prangt. Also doch eine Menge für einen durchschnittlichen Samstag.

Später mehr Überdurchschnittliches,

Udo

Build log, 24.08.24

G hatte das 3rd member schon montiert, und ich hatte es bei ihm abgeholt. Also war es noch einzubauen, und fertig. Hier das gesamte Kunstwerk:

Die Montage ging halbwegs flüssig vonstatten, es fehlte etwas Differentialöl (auch flüssig, aber zäh, irgendwie), das ich noch bestellen (und später auffüllen) werde.

N und ich haben dann noch den rechten Auspuff modifiziert, der in Spa etwas an den Curbs hängengeblieben und leicht verbogen war. Passt nun wieder halbwegs ins Bild.

Um den Wagenheber nicht immer im Innenraum des Campers transportieren zu müssen, habe ich eine Aluminiumkiste erstanden, die am Trailer zu befestigen ist. Da deren Höhe durch den Abstand zwischen Ölwanne und ground zero beschränkt ist, passt der Wagenheber nur hinein, wenn der Ansatz für den Hebel waagerecht angeordnet ist. Daher habe ich einen im Regal liegenden Kunststoffklotz etwas modifiziert, damit eben dieser den Hebelansatz in waagerechter Position hält.

Vorher:

… und nachher:

Der Aluminiumkasten muss demnächst noch auf dem Trailer befestigt werden, und fertig.

Später mehr Bestimmtes,

Udo

Build log, 17.08.24

Heute also war das Differential auszubauen, damit G die neue Truetracsperre montieren kann, und das elendige Durchdrehen der Hinterräder endlich der Verhangenheit angehören möge.

Theoretisch ist alles kinderleicht: Kardanwelle am Differential lösen, Steckachsen ziehen, Differential ausbauen.

Kardanwelle (kein Foto, da zu trivial).

Steckachsen ziehen:

Differential ausbauen:

Ganz so straightforward, wie es sich liest, war es natürlich nicht.

Später mehr ungeschönte Wahrheiten,

Udo

Race log, 09.-11.08.24

Nach dem Trackday am Donnerstag und drei Tagen mit Qualifying und Rennen fühlte sich das Fahrerlager schon fast wie Zuhause an, fast.

Auf alle Fälle war der Ring gut besucht, sowohl von Fahrern und Teams als auch von Besuchern:

Ich selbst bin ebenfalls nicht völlig erfolglos geblieben:

Der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, dass auf den beiden eingefahrenen Pokalen zweimal die Inschrift „Dritter Platz“ prangt, aber immerhin waren auch vier Fahrzeuge am Start 🤫🤫🤫🤫.

Die Siegerehrungen gab es auch, wobei hier der Sieger abwesend blieb:

Als Nächstes wird das frisch bestellte Sperrdifferential eingebaut, so dass ich demnächst zügiger aus den Kurven heraus beschleunigen kann. Aktuell dreht eines der Hinterräder beim Beschleunigen durch, in jeder Hinsicht unerwünscht. Das bringt bestimmt eine, vielleicht zwei Sekunden 😬. Mühsam ist der Weg der Erkenntnis.

Später mehr Verbesserungen,

Udo

P.S.: Hier gibt es mehr zu sehen: https://www.youtube.com/live/Qn3ZyJNHNzA?si=if_MyiQJmb8LROWB und https://www.youtube.com/live/XnDT1Zm6u9w?si=2nM2KHf1uEr9hGkP

Track log, 08.08.24

Das Coaching mit A am NBR trackday hat mir neue Perspektiven zum Autofahren vermittelt. Kurven werden jetzt anders gefahren, hoffentlich schneller, nach drei Stunden im Kreis fahren.

Einmal hatte ich es etwas übertrieben, und es ging nach Dreher nahtlos ins Kiesbett. Der hintere Stossfänger hat ein wenig gelitten:

Zuvor in der ersten Runde hat mit ein ungehobelter Porsche Steine entgegengeschleudert:

Sch….., das.

Morgen zum Qualifying wende ich das Gelernte einfach an, und ab geht die Post.

Später mehr Theorie,

Udo

PS: bin ich froh, dass ich den Elan verkauft habe:

Build log, 03.08.24

Also nun zum Handlungsdruck: alles hat gut geklappt, aus heutiger Sicht jedenfalls.

J hatte mir in selbstloser Manier seine DRP Hub Bearing Spacer überlassen, die die beiden Kegelrollenlager an der Vorderachse links und rechts gegeneinander verspannen, und die das lästige Lösen des Verbundes samt Verlust der Bremsleistung vorne (besonders ärgerlich) verhindern sollen (und hoffentlich werden):

Dazu waren die jeweiligen Lager zu entfetten, und das Spiel durch Verlängern beziehungsweise Verkürzen der Spacer einzustellen:

Wiederum kamen Iterationen (volkstümlich try and error) zur Anwendung, solange, bis das Lagerspiel erfolgversprechend eingestellt war.

Eben noch die Bremsen entlüftet, Dunlops aufgezogen, den Falcon grundgereinigt, Beifahrergurte und -sitz eingebaut, sowie die Werkstattkisten gepackt, kann es am Mittwoch zum NBR losgehen.

Später mehr Erfahrungsausbau,

Udo

Build log, 27.07.24

Falcons und Mustangs haben Bremsenprobleme, so die Definition, die offenbar stimmt. In meinem Fall gilt dies bezogen auf die Hinterachse, immer noch. In Zolder habe ich einen Satz Bremsschuhe verschlissen – dafür brauchen die Experten eine ganze Saison 🤔.

Also haben wir (B und ich) entschieden, alles auszubauen, was keine Miete bezahlt und als Störquelle dienen könnte. Zunächst dieses MP brakes Wunderventil …

… ersetzt durch ein 3/8“ T-Stück, straightforward:

Und da wir beim Weglassen von Unnötigem gerade im Flow waren, fand auch die Handbremse ein trockenes Plätzchen in der Werkzeugkiste. Hier der neue Setup:

Final habe ich dann noch den Zolderaufkleber angebracht, Ehre, wem sie nicht gebührt:

In zwei Wochen ist OGP, und es gibt noch Restarbeiten, für die kommende Woche.

Später mehr Handlungsdruck,

Udo

Build log, 13.07.24

Irrtümlich hatte ich im letzten log geschrieben, dass die Bremsen hinten nur zwei Rennen gehalten hätten. Das war inkorrekt:

Als Folge davon sind die Bremstrommeln nun auch desolat, und mussten ausgetauscht werden.

Ursächlich hängt dies offenbar mit zu hoher Bremsleistung an der Hinterachse zusammen. Um diese reduzieren zu können, gibt es Proportional Valves, hier schon mit Aluminiumhalter:

Das bunte Sammelsurium aus M10 und 3/8“ samt zugehöriger Leitungen und Abschlüssen habe ich mit Hilfe Dritter (N, B) irgendwie zusammengebaut, die Bremsschuhe und -trommeln der Hinterachse getauscht und alles wieder zusammengefügt:

Nun kann die Bremsleistung an der Hinterachse eingestellt werden, und deren Verschleiß mit den Bremsen der Vorderachse abgestimmt werden, im Motorraum. Somit, und falls alles funktioniert, gibt es am kommenden Wochenende Rennen. Wenn nicht, gibt es Frustrationen.

Später mehr Wünschelruten,

Udo

Build log, 06.07.24

Der Accel-Zündverteiler war am Montag noch montiert worden, so dass ich das Leihgerät samt der vorderen Konis (die erhalten einen Umbau, so dass sie in den Falcon passen werden) zu J senden konnte. Da die Anschlüsse für die Zündkabel nun aber nicht mehr male, sondern female sind, musste der Kabelsalat umgebaut werden. Vorkonfektionierte Kabelsätze habe ich trotz Investigation im www nicht finden können, also fiel die Entscheidung auf einen Universalsatz, ebenfalls von Accel, der naturgegebenermaßen noch zündverteilersteckerseitig montiert werden musste.

Begonnen habe ich auf der rechten Motorseite, also bei Zylindern eins bis vier. Die Zugänglichkeit zum den Kerzensteckern war akzeptabel, und so konnte ich Kabel für Kabel anpassen:

Hier ein Blick auf das benötigte Equipment:

Auf der linken Motorenseite ist die Zugänglichkeit der Kerzenstecker anders, und zwar dergestalt, dass mir eine De- und Montage nur von unten möglich war. Also lautete die Devise „alle Kabel anschließen und Crimpen am Fahrzeug“, nicht rückenschonend und nicht bequem, aber notwendig:

Als die Arbeiten abgeschlossen waren, reichte es noch für die Anbringung des neuen FHR-Scheibenaufklebers:

Das Rennwochenende in Zolder startet am übernächsten Samstag, am Nächsten heißt es dann noch „Zündung einstellen“ und „Bremsbacken austauschen“ (die Dinger haben nur zwei Wochenenden überstanden).

Wie heißt es doch: der Arbeitsfortschritt wächst reziprok proportional mit der verbleibenden Restzeit. Wir wahr.

Später mehr Unverständliches,

Udo

Build log, 29.06.24

Ganz rasch vor den Fussballspiel: heute habe ich erstmals versucht, das Ventilspiel beim Falconmotor einzustellen, und G hat sich ob des Zeitaufwandes sehr beherrscht. Am Ende war alles gut einge- oder verstellt, wer weiß:

Und dann müssen B und ich, oder nur B, am Montag den Accel Zündverteiler einbauen, damit ich den Ersatzverteiler zu J zurücksenden kann:

Schließlich hatte sich wegen meines ungestümen Fahrstils (oder wegen der unsachgemäßen Anbringung) die Chromleiste über der Windschutzscheibe gelöst, hier:

Mit Blechschrauben fixiert, ist das zwar nicht Concourse de Elegance, aber zweckdienlich:

Das sollte halten.

Später mehr Sollte und Hätte und Könnte,

Udo