Build log, 26.10.24

Begonnen habe ich heute mit den Steckachsen, da die Moserdinger aus verschiedenen Gründen gegen die Produkte von Currie ausgetauscht werden werden. Dazu mussten allerlei Maße abgenommen werden, und in ein Menü der Currie-Homepage eingegeben werden. Aufgegeben habe ich bei dem Menü, das wissen wollte, ob Abstände aktuell 3 5/16“, 3 1/2“ oder gar 3 9/16“ seien. Jede Antwort führte zu einer Auswahl des Flanschdurchmessers an der Steckachse, der nienicht passt. Am Montag rufe ich in Kalifornien an.

Da ja die Arbeit nicht ausgeht, stand die Behebung der direkten Kollisionsschäden an. An den Aluminiumteilen habe ich noch ein wenig herumgerichtet, und dann den Vorderwagen provisorisch zusammengebaut:

Der silberfarbene Fliegenfänger muss links (im Bild rechts) noch ein wenig angehoben werden, kleine Fische.

Den Front Fender habe ich mit Hilfe Dritter noch demontiert, so dass Platz für das Nachfolgemodell geschaffen werden konnte. Das soll bald geliefert werden, nach Anpassung geht es dann zum Lackieren.

Dann wieder Hinterachse, Stoßdämpfer vorn, und ggf. noch den Motor (teil-) revidieren.

Später mehr Kurzweiliges,

Udo

Build log, 12.10.24

Durch die Kollision in Spa galt es, die Entscheidung zwischen Verschrotten und Neukaufen für Grill und Stossfänger zu fällen. Begonnen habe ich mit N‘s Unterstützung mit dem Grill, der anfangs etwas bemitleidenswert daherkam:

Durch ein bisschen Herumbiegen und -dengeln entstand dann dieser Zustand:

Die verschiedenen Risse mussten nur noch verschweißt werden. Bei einer Blechdicke von 1,5mm war und ist das für mich eine Nummer zuwenig, aber überraschenderweise kam M vorbei, den ich gleich zur Arbeit verhaften konnte. Der Mann kann WIG-Aluminiumdünnblech, und nach dem thermischen Verbinden muss ich nur noch ein wenig schleifen, und der Grill sieht aus wie neu, oder so ähnlich:

Der lädierte vordere Stossfänger (der dieses Prädikat nur in zarten Ansätzen verdient), konnte ebenfalls noch gerettet werden:

Die Stoßstangen werde ich demnächst zu R tragen, damit sie wieder in frischer Farbe erstrahlen können.

Den front fender habe ich bestellt, und nach dessen Lieferung bleiben die üblichen Restarbeiten bis zu den Einstellfahrten im März übrig.

Später mehr Übriggebliebenes,

Udo

Race log, 03.-06.10.24

Das letzte Rennen in 2024 am 05. und 06.10. hatte ich zur Übung mit einem Trackday in Spa-Francorchamps am 03.10. vorzubereiten versucht.

Auf der Strecke am Donnerstag fuhr neumodernes Zeug herum, deren Bremspunkt allerdings schon beeindruckend spät war: während ich bremste, um halbwegs durch die Kurve zu kommen, standen die GT3‘s et al noch weiter auf der Beschleunigung. „Bremsen are a boys best friend“, ähnlich „diamonds for a girl“.

Das Catering mittags mit B und H war eher rustikal, aber hier ist weder Estoril, noch Monte Carlo, sondern Fahrpraxis angesagt:

Die Rundenzeiten auf Avons lagen bei 3:24, ich kam von 3:28 aus dem Frühjahr. Immerhin.

Am Freitag, fahrfrei, dann ein wenig Kultur in Spa:

Sehr nett hier, wieder mit der Chance auf diamonds, girls best friends ….

Am Samstag gab es zwei Qualifyingläufe, die ich beide mittelprächtig überstanden habe, die beste Runde mit 3:14. Nicht schlecht.

Die beiden Rennen à fünfzig Minuten am Sonntag dann waren ein echter Gemischtwarenladen. Im ersten konnte ich einen dritten Platz in der HC65 Gesamtwertung ergattern, erstmals.

Im zweiten lief es sehr gut, wiederum auf dem dritten Rang liegend, bis ich mir kurz vor den Rennende einen Dreher im Bus Stop geleistet habe, den ein Mitstreiter leider zu einer Kollision genutzt hatte:

Natürlich bin ich nach kurzem Boxenstop weitergefahren, aber der dritte Platz allerdings war dahin, dafür ist Arbeit für die Saisonpause garantiert. Es gilt, die positiven Dinge in den Vordergrund zu rücken, und optimistisch zu denken.

Später mehr Lügen,

Udo

Build log, 21.09.24

So mancher Leser wird sich fragen, wieso der build log heute schon am mittleren Samstagnachmittag publiziert wird, und die Antwort ist einfach: work-life-balance, oder: ich war mit den meisten Dingen am Falcon fertig, und hatte für die übrigen keine Lust mehr.

Dabei begann der Werktag erst um zehn Uhr, B war angereist, damit wir die steinschlagverschandelte Windschutzscheibe gegen ein Neuprodukt austauschen konnten. Die Dinger hat ein Händler in Deutschland übrigens lagernd, in den Ausführungen „klar“ und „grün mit Grünkeil“, oder so ähnlich. Der Einbau erforderte nur drei Versuche, wobei U zum letzten hinzukam. Nach allerhand Unmutsbezeugungen war der Job aber dann getan.

Die übrigen Dinge habe ich dann allein durchgeführt: Motor- und Differntialöl prüfen (tadellos), Zierleisten um die Windschutzscheibe anbringen und abdichten (weitestgehend), Scheibenaufkleber anbringen (naja), Beifahrersitz für den Trackday einbauen, nebst Gurten, und den Falcon wieder auf dem Trailer verzurren.

Nun kann es in zehn Tagen losgehen, zum letzten Rennen der Saison ins hügelige Spa-Francorchamps:

Später mehr Wehmut,

Udo

Build log, 07.09.24

Die neuen Avons sind von C.K. sehr rasch geliefert worden, und nach kurzer Rücksprache mit M habe ich den probeweise gelieferten 225/65er wieder zurückgesendet, aber wir haben einen Verbautest mit den 215/70 gemacht:

Das rundum positive Ergebnis ist, dass die Reifen an den Falcon passen und im Vergleich zu den heutigen 205/70 eine um satte 16mm vergrößerte Breite mit sich bringen. Wenn das nur nur in gleicher mathematischer Art und Weise auch in eine Verringerung der Rundenzeiten münden würde …

Im einzigen Foto dieses logs ist im Hintergrund die Verpackung der neuen Windschutzscheibe zu sehen. Diese gilt es im Laufe des Septembers in den Falcon einzubauen, damit sich der miese Steinschlag nicht vergrößert.

Vermeintlich ist noch viel Zeit, auch für die Probefahrt mit dem neuen Sperrdifferential. Vielleicht sollte ich das nicht auf die lange Bank schieben 🙂.

Später mehr Sprichwörter,

Udo

Build log, 30.08.24

Machen wir mit dem Kasten für den Wagenheber, der im letzten log schon Erwähnung fand, weiter, und zwar kurz und knapp, voilá:

Etwas gegen das eigenmächtige Rollen des Hebers werde ich noch auf die linke Seite packen, und dann ist der Wagenheber aus dem Innenraum des Campers verbannt. Zum Be- und Entladen des Kastens muss der Falcon natürlich abgeladen sein 😬.

Dann habe ich noch das Differentialöl aufgefüllt, einen Motorölwechsel vorgenommen, und eine flüchtige Wagenwäsche vorgenommen. Wem das nun alles recht mager für einen Tag vorkommt, dem/der sei gesagt, dass ich vormittags mit dem GT40 zur Hauptuntersuchung war, und dass auf dem hinteren Kennzeichen ein neuer Aufkleber, fast in Wagenfarbe, prangt. Also doch eine Menge für einen durchschnittlichen Samstag.

Später mehr Überdurchschnittliches,

Udo

Build log, 24.08.24

G hatte das 3rd member schon montiert, und ich hatte es bei ihm abgeholt. Also war es noch einzubauen, und fertig. Hier das gesamte Kunstwerk:

Die Montage ging halbwegs flüssig vonstatten, es fehlte etwas Differentialöl (auch flüssig, aber zäh, irgendwie), das ich noch bestellen (und später auffüllen) werde.

N und ich haben dann noch den rechten Auspuff modifiziert, der in Spa etwas an den Curbs hängengeblieben und leicht verbogen war. Passt nun wieder halbwegs ins Bild.

Um den Wagenheber nicht immer im Innenraum des Campers transportieren zu müssen, habe ich eine Aluminiumkiste erstanden, die am Trailer zu befestigen ist. Da deren Höhe durch den Abstand zwischen Ölwanne und ground zero beschränkt ist, passt der Wagenheber nur hinein, wenn der Ansatz für den Hebel waagerecht angeordnet ist. Daher habe ich einen im Regal liegenden Kunststoffklotz etwas modifiziert, damit eben dieser den Hebelansatz in waagerechter Position hält.

Vorher:

… und nachher:

Der Aluminiumkasten muss demnächst noch auf dem Trailer befestigt werden, und fertig.

Später mehr Bestimmtes,

Udo

Build log, 17.08.24

Heute also war das Differential auszubauen, damit G die neue Truetracsperre montieren kann, und das elendige Durchdrehen der Hinterräder endlich der Verhangenheit angehören möge.

Theoretisch ist alles kinderleicht: Kardanwelle am Differential lösen, Steckachsen ziehen, Differential ausbauen.

Kardanwelle (kein Foto, da zu trivial).

Steckachsen ziehen:

Differential ausbauen:

Ganz so straightforward, wie es sich liest, war es natürlich nicht.

Später mehr ungeschönte Wahrheiten,

Udo

Race log, 09.-11.08.24

Nach dem Trackday am Donnerstag und drei Tagen mit Qualifying und Rennen fühlte sich das Fahrerlager schon fast wie Zuhause an, fast.

Auf alle Fälle war der Ring gut besucht, sowohl von Fahrern und Teams als auch von Besuchern:

Ich selbst bin ebenfalls nicht völlig erfolglos geblieben:

Der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, dass auf den beiden eingefahrenen Pokalen zweimal die Inschrift „Dritter Platz“ prangt, aber immerhin waren auch vier Fahrzeuge am Start 🤫🤫🤫🤫.

Die Siegerehrungen gab es auch, wobei hier der Sieger abwesend blieb:

Als Nächstes wird das frisch bestellte Sperrdifferential eingebaut, so dass ich demnächst zügiger aus den Kurven heraus beschleunigen kann. Aktuell dreht eines der Hinterräder beim Beschleunigen durch, in jeder Hinsicht unerwünscht. Das bringt bestimmt eine, vielleicht zwei Sekunden 😬. Mühsam ist der Weg der Erkenntnis.

Später mehr Verbesserungen,

Udo

P.S.: Hier gibt es mehr zu sehen: https://www.youtube.com/live/Qn3ZyJNHNzA?si=if_MyiQJmb8LROWB und https://www.youtube.com/live/XnDT1Zm6u9w?si=2nM2KHf1uEr9hGkP

Track log, 08.08.24

Das Coaching mit A am NBR trackday hat mir neue Perspektiven zum Autofahren vermittelt. Kurven werden jetzt anders gefahren, hoffentlich schneller, nach drei Stunden im Kreis fahren.

Einmal hatte ich es etwas übertrieben, und es ging nach Dreher nahtlos ins Kiesbett. Der hintere Stossfänger hat ein wenig gelitten:

Zuvor in der ersten Runde hat mit ein ungehobelter Porsche Steine entgegengeschleudert:

Sch….., das.

Morgen zum Qualifying wende ich das Gelernte einfach an, und ab geht die Post.

Später mehr Theorie,

Udo

PS: bin ich froh, dass ich den Elan verkauft habe: