Build log, 06.06.20

Heute wird alles klar und verständlich sein, wie versprochen. Zunächst habe ich weitere Reparaturbleche für die „Öffnungen“ im Dach gebaut, zwei Stück waren noch anhängig.

Das erste war klein und einfach …

… während sich das zweite und letzte ungleich aufwendiger gestaltete. Die versierten Leser werden sich an diesen Zustand vage erinnern:

Des Rätsels Lösung ist diese:

Im oberen Bereich ist das frisch gekantete Reparaturblech zu sehen, darunter die Original-Regenrinne, die ich noch mit Entroster behandeln muss. Alles in Allem sieht das aber nun schon einmal recht gut aus, und zum Schweissen hinreichend vorbereitet.

Zum Einschweissen fehlten am heutigen Tage jedoch sowohl Motivation als auch Zeit, also habe ich von den Karosseriearbeiten zunächst abgesehen. Dafür bot der Tankbehälter noch ausreichend Beschäftigungspotential. Der Klebstoff war während der vergangenen Woche getrocknet, so dass ich mein Vollnietprojekt starten konnte.

Die erste Reihe verlief erwartungsgemäß eher holperig, aber zumindest in meiner Wahrnehmung brauchbar:

Erst mit der Erstellung und Inbetriebnahme einer semiprofessionellen Fügehilfe ging die Arbeit leicht und flüssig von der Hand:

Der untere Nietkopfformer ist im Schraubstock eingespannt, der Behälter liegt sicher auf der Fügevorrichtung, so dass ich mit dem zweiten Nietkopfformer die Nietköpfe im Tankinneren formen konnte (was auch sonst 😏). Hier der Zwischenstand, kurz bevor das Signalhorn den heutigen Feierabend verkündete:

Wenn das nicht Rennatmosphäre ausstrahlt, was dann?

Das Nietensetzen im Behälterboden verlangt entweder extrem biegsame Arme (habe ich nicht) oder eine Verlängerung des Nietkopfsetzers (habe ich noch nicht).

Später mehr,

Udo

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