In den vergangenen vierzehn Tagen sind allerhand Teile für die Abgasanlage geliefert worden, so dass einem umfangreichen Teileeinbau praktisch nichts entgegenstand. Die Verbindung zwischen 4-in-1-Sammlern und Schalldämpfern soll mittels V-Bandschellen erfolgen, damit in den Schalldämpfern später noch dB-Killer (die tun nichts, die wollen nur (Schalldruck) sparen) eingebaut werden können, zumindest zur Fahrzeugabnahme. Hier die Verbaulage mit Schalldämpfer, Sammler und Schelle:

Verbaut am Fahrzeug sieht das so aus:

Mit dieser Ausgangslage konnte das Puzzle, das ich ja eigentlich nie spielen wollte, das aber mittlerweile richtig viel Spaß macht, beginnen. Dazu habe ich all das, was ich vor zwei Wochen gebaut habe, komplett wieder demontiert und verworfen, um es gegen etwas Anderes/Schöneres/Besseres zu ersetzen. Auslass 5 und 6 habe ich parallel in Richtung Sammler geführt, und das sieht insgesamt erfreulicher als in der Ursprungslage aus:

Als Vorlage (heutzutage macht ja keiner mehr etwas selbst) dient die vollpolierte Anlage unten rechts im Bild – wenn es ähnlich wird, ist das Ziel erreicht 👌✌️💪.
Nach ein paar weiteren Iterationen dann der nächste Bauabschnitt hier:

Gefühlt hat es Tage gedauert, bis die beiden Rohre parallel zueinander verliefen, tatsächlich waren es aber bloß Stunden …
Dann das große Finale des heutigen Schaffenstages, nämlich der Anschluss von Ausgang acht. Hier ist nur noch ein ca. 60 Millimeter langes Teilstück einzubauen, aber das lasse ich mir für das nächste Mal, denn …

… der Ehrgeiz war erwacht, noch eben Ausgang sieben zu verrohren. Dieser muss zwischen fünf und sechs und mit diesen fluchtend verlaufen. Dazu waren drei neunzig Grad Rohrbögen vonnöten, deren augenblickliche Verbaulage derjenigen meiner Vorlage zumindest ähnelt:

Für die kommenden Tage sind noch Restarbeiten auf der linken Fahrzeugseite anhängig, und dann geht es zu Auslässen eins bis vier, die erfahrungsgemäß wieder in einem Bruchteil der aktuell verwendeten Zeitspanne über die Bühne gehen wird. Das muss irgend etwas mit Lernfähigkeit zu tun haben, ich denke mal darüber nach, wenn ich daran denke …
Später mehr,
Udo

























Final zum Tagesende stand die Verlegung der Wasserleitung an, da die Silikonschläuche ebenfalls geliefert worden sind, hier ein Stilleben auf der Wassereintrittsseite (wir erkennen den 360 Grad schwenkbaren Einlass sicher problemlos wieder).
Die Schläuche haften durch ihre Oberfläche derart eklig gut an den Edelstahlrohren, dass Schlauchschellen nur aus optischen Gründen benötigt werden …

Da der Hersteller die Verwendung zweier sogenannter Inbusschrauben als geeignet ansieht, ist die Wahrheit dergestalt, dass eine Verschraubung ohne Spezialwerkzeug nicht, mit demselben jedoch, möglich ist. Hier ein Stileben mit gekürztem Sechskantschlüssel:















Schliesslich fand noch die Montage der Lichtmaschine statt, die verwirrenderweise ohne jede Anpassungsarbeiten erfolgen konnte:
Eher ernüchternd verlief hingegen die Anpassung des Rückwanddeckels, der ja eine Ausbuchtung für die Riemenscheibe der Wasserpumpe benötigt. Nach Schneiden der Öffnung in den Deckel stellte sich heraus, dass ich die gebaute Abdeckung doch zu sparsam gewählt hatte, so dass sie nochmal und in größerer Dimension zu bauen ist. Zum Glück habe ich die Farbdose, über die ich das Aluminiumblech gebogen habe, gestern noch wiedergefunden …

Bereits Erwähnung gefunden hat ja der Umstand, dass die Riemenscheibe der Wasserpumpe (oder auch Wasserpumpenriemenscheibe, wow!!!) in den Fahrgastraum hineinragt. Nach langem hin und her habe ich mich für eine Schweisslösung entschieden, um den notwendigen Freigang zu schaffen. Dazu musste aus der ursprünglich ebenen Abdeckplatte ein zusätzliches Volumen geschaffen werden, frei fliegend hier dargestellt:
Die Abdeckung habe ich freihand über einer passenden Farbdose mit dem Durchmesser 180mm gebogen, und am Ende einer langen Blechscherenreise sah das dann ganz gängig aus. Zusammen mit der Serviceklappe und dem eigens erstellten Deckel wird das später standesgemäß rennsportlike so eingebaut werden (im Hintergrund Schnittspäne; die fertige Form der Abdeckung konnte ich rechnerisch nicht ermitteln (zylindrischer Abschnitt, geschnitten an zwei zueinander nicht-parallelen Ebenen), da ich meine Formelsammlung zuhause vergessen hatte. Wer bekanntlich nicht rechnen kann, muss iterieren, und das Ergebnis all der Iterationen sind eben die Schnittabfälle im oberen Bildteil. Da die elektrische Blechschere noch defekt ist, ging das alles per Handblechschere, gut für den Kraftaufbau im rechten Arm:
Jetzt benötige ich wieder jemanden, der Aluminiumblech schweissen kann; zum Glück gibt es das Internet 📠📠📠.