Build log, 26.05.18

Nachdem im vergangenem build log die Anbringung der Schaltzüge am Getriebe behandelt wurde, stand nun folgerichtig deren Montage am Gangwahlhebel an. Dazu habe ich die Züge erst einmal wieder demontiert, um den Zusammenbau rückenschonend auf der Werkbank vorzunehmen (bekanntlich wird der Mensch ja nicht jünger). Hier das vorläufige Endergebnis:

Vorläufig deswegen, weil die werksseitig vorgesehene Befestigung nur unter extremen Verrenkungen möglich wäre, was ich vermeiden wollte. Nach einiger Zeit dann hier die Sachlage im Fahrzeug, inklusive dem hölzernen, das Fordlogo aufweisenden Schaltknauf:

Die gewählte Bildaufteilung lässt Verbesserungspotential erkennen, aber das Prinzip wird deutlich. Zur Erreichung dieser Situation hatte B noch allerhand Tricks aus der Bastelkiste parat, die in der Gesamtheit den erfreulichen Zustand des Funktionierens zur Folge hatte. Toll!!

Abschliessend war dann am Getriebe noch die Abstützung der Schaltung herzustellen, hier sichtbar:

Als nächstes stehen für die Schaltkulisse (eine streng genommen unpassende Bezeichnung) noch ein paar Versteifungs- und Verstrebungsarbeiten an, um zu verhindern, dass sich der Wahlhebel im späteren Fahrbetrieb vom Fahrzeug löst …

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Udo

Build log, 12.05.18

Um dem Zustand „fahrbereit“ näher zu kommen, stand als nächstes das recht unspektakulär klingende „Anschliessen der Schaltzüge“ auf der Agenda. Begonnen habe ich am Getriebe, und es galt, für den notwendigen Halter eine Position zu finden, in der die Züge einerseits kollisionslos zwischen Getriebe und Rahmen geführt werden, und die andererseits die in den Zügen integrierten Gelenke in der Leerlaufstellung des Getriebes möglichst in Nullstellung verlaufen lassen (neulich behauptete jemand, dass ich zu Schachtelsätzen neige, unverständlicherweise). Diese Position ist dann tatsächlich gefunden worden, nach längeren Diskussionen und Hin und Her sieht diese interessanterweise so aus:

Links im Bild ist das Getriebe mit den Aufnahmen für die Schalldämpferadapterplatte sichtbar, und in der Bildmitte zeigt sich die silbrig daherkommende hintere Halterung mit eingebauten Schaltzügen.

Die Durchbrüche für die Züge in den Fahrgastraum sind ebenfalls schon fertig geworden, und in zwei Wochen müssen dann die Züge nur noch eben mit der Schaltung verbunden werden. Sollte das widerstandslos vonstatten gehen (was ich mir derzeit nicht recht vorstellen kann), dann beginnt der eigentliche Spass an dieser Baustelle erst, nämlich die Schaltung so einzustellen, das sie ihren Dienst auch verrichtet. Bis dahin allerdings liegen noch einige andere Restarbeiten an …

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Udo

Build log, 05.05.18

Letzter Teil des Abgasanlagenbaus: die linke Seite ist verrohrt (merke: nicht verroht), und damit sieht das große Ganze schon fertig aus, ist es aber noch nicht 😒😒😒.

Es fehlt nämlich noch die federgespannte Verbindung zwischen Abgasrohren und -sammlern. Dazu habe ich erst einmal aus geradem drei Millimeter Durchmesser messendem Rundstahl solche Halter gebogen (warum hat der Motor acht Zylinder, und damit die Notwendigkeit, sechszehn der Haltebügel zu bauen, statt bei einem Vierzylinder nur acht machen zu müssen?):

All das war nur noch kurz eben anzuschweissen, kein Ding. Zur Fixierung eignen sich übrigens allerbeste Hochleistungskabelbinder, siehe hier:

Hier das Ganze erstmals verschweisst mit Haltefeder:

Die übrigen Federhalter wollte ich lieber im ausgebauten Zustand verbauen, und deswegen habe ich erst einmal alle Schrauben der Flansche entfernt, und die gesamte Abgasanlage entfernt:

Danach habe ich dann versucht, das Puzzle zu entwirren, und alle Halter für die Spannfedern einzeln zwischen Sammlern und Abgasrohren zu verschweissen. Das hat dann den Rest des Arbeitstages gekostet, aber dann war die Abgasanlage (bis auf das Fertigschweissen) schon fertig. Jetzt kommt der Experte zum Zug, der WIG-Schweissen kann 🕶🕶

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Udo

Build log, 28.04.18

Gestern war ein kurzer Arbeitstag, was mir erst einmal als Ausrede für mangelnden Fortschritt gut zupaß kommt 😉.

Zunächst stand die Fertigstellung der rechten Abgasseite an. Hier war ja nur noch das Vierer zu verlegen, und das war nach einigen Anläufen dann auch geschafft, hier zu sehen:

Gut zu erkennen sind Eins und Vier, die auf der rechten Seite verbleiben, und Zwei und Drei, die filigran in den linken Sammler geführt sind. Mit etwas Schönfärberei würde ich sagen, dass das dem Plan zumindest nahekommt 🏆🏆.

Die linke Hälfte zeigte ja noch zwei unvollendete Verbindungen von Motorblock zu Sammler, von denen eine geschlossen ist, und die andere kurz davor steht:

Das wird beim nächsten Anlauf aber nun ganz, ganz bestimmt fertig, wahrscheinlich …

Wiederum nicht vorenthalten möchte ich auch in diesem build log den Blick durch den rear clip in der Totalen:

Nicht ganz symmetrisch, aber für das erste Mal und bei meinen Fähigkeiten annähernd hinnehmbar. Der geringste Abstand von Abgasrohr zu rear clip liegt nun beim Vierer, aber das sollte mit Wärmematten an der Motorhaube machbar werden.

Nach Fertigstellung werde ich dann mal sehr behutsam beim WIG-Schweissmeister anfragen, was er sich denn so vorstellt …

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Udo

Build log, 21.04.18

Naja, meine Einschätzung bzgl. Arbeitsfortschritt war dann im letzten build log doch richtig (auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden, also alles OK) – ich bin heute mit der Abgasanlage nicht fertig geworden, aber beim nächsten Einsatz klappt es (vielleicht) bestimmt.

Immerhin ist die rechte Seite bis auf Auslass vier komplett angeschlossen ✌️✌️:

Auslass vier ist dann demnächst ein Klacks. Auf der linken Motorseite ist Auslass acht ebenfalls noch nicht weiter beackert …

… aber die beiden Crossover sechs und sieben sind verbunden. Links im Bild der Anschluss des Schweissgerätes: mittlerweile wird direkt am Motor geschweisst – die Mediziner nennen das wohl „Arbeiten am offenen Herzen“. Auch hier ist riesiger (😉) Fortschritt erkennbar, oder etwa nicht?

Schliesslich möchte ich der geneigten Leserschaft eine Ansicht der Baustelle nicht vorenthalten, nämlich der Blick durch das Lüftungsbleck im rear clip auf den Motor:

Der Optimismus siegt: irgendwann ist das Gehefte fertig, und das WIG-Schweissen der unzähligen Nähte, die ich nur gepunktet habe, kann beginnen.

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Udo

Build log, 14.04.18

Das Ergebnis meines Abwägens der Vor- und Nachteile der Neuverlegung der Abgasanlage hat ergeben, dass ich die gesamte Bauhöhe besser sozusagen tieferlegen sollte, um ein Dahinschmelzen des rear clips aufgrund zu großer Nähe zwischen eben dem und der Abgasrohre zu vermeiden. Also hiess das zunächst eine Neupositionierung der Schalldämpfer (geringere Neigung, tiefere Lage), und mit dem Ergebnis war und bin ich einigermaßen zufrieden.

Folgerichtig passten die einzelnen Abgasrohre nun nicht mehr in die 4-in-1-Sammler, so dass die Rohre an den Fügestellen mittels Trennscheibe zu trennen waren (positiv zu vermerken ist, dass meine Schweisspunkte recht gut durchgeschweisst waren, was wiederum bedeutet, dass sich das Trennen umso aufwendiger gestaltete 😟).

Nach einigen Anspassungsarbeiten (ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich Flansche an- und wieder abgeschraubt habe), gestaltet sich die rechte Motorenseite derzeit wie folgt:

Das senkrecht verlaufende 8er Rohr braucht noch eine Neuorientierung, folgt später.

Ähnliche Aufräumarbeiten auf der rechten Seite mussten aus Terminlichkeiten in diesem Bauzustand abgebrochen werden:

Das sieht alles schlimmer aus, als es ist – mehr als die Hälfte ist ja schon wieder zusammengebaut 😅😅.

Wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, mir für den GT40 nichts mehr vorzunehmen, hätte ich mir vorgenommen, die Abgasanlage in der kommenden Woche fertig zu stellen. Der Konjunktiv lässt grüßen …

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Udo

Build log, 07.04.18

Nach zwei Wochen Italienurlaubspause war ich motiviert genug, mit der Herstellung der Abgasanlage fortzufahren. Zunächst galt es, die rechte Motorenseite zu komplettieren, hier zu sehen:

Zylinder eins und zwei sind damit schon einmal vorinstalliert, so dass es danach mit der weiteren Vorrohrung (nicht: Verrohung) weitergehen konnte, hier zu sehen:

Der Crossover deutet sich schon einmal an, und sieht richtig gut aus!!!

Leider musste ich feststellen, dass zwischen oberstem Abgasrohr und rear clip nur 10mm Abstand bestehen; unter Umständen werde ich die Neigung der Schalldämpfer und damit die Anbindung der Krümmer nochmals verändern – es ist noch eine Woche lang Zeit, die Konsequenzen daraus zu überlegen …

Sieben qualvolle Tage liegen vor mir.

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Udo

Build log, 17.03.18

In den vergangenen vierzehn Tagen sind allerhand Teile für die Abgasanlage geliefert worden, so dass einem umfangreichen Teileeinbau praktisch nichts entgegenstand. Die Verbindung zwischen 4-in-1-Sammlern und Schalldämpfern soll mittels V-Bandschellen erfolgen, damit in den Schalldämpfern später noch dB-Killer (die tun nichts, die wollen nur (Schalldruck) sparen) eingebaut werden können, zumindest zur Fahrzeugabnahme. Hier die Verbaulage mit Schalldämpfer, Sammler und Schelle:

Verbaut am Fahrzeug sieht das so aus:

Mit dieser Ausgangslage konnte das Puzzle, das ich ja eigentlich nie spielen wollte, das aber mittlerweile richtig viel Spaß macht, beginnen. Dazu habe ich all das, was ich vor zwei Wochen gebaut habe, komplett wieder demontiert und verworfen, um es gegen etwas Anderes/Schöneres/Besseres zu ersetzen. Auslass 5 und 6 habe ich parallel in Richtung Sammler geführt, und das sieht insgesamt erfreulicher als in der Ursprungslage aus:

Als Vorlage (heutzutage macht ja keiner mehr etwas selbst) dient die vollpolierte Anlage unten rechts im Bild – wenn es ähnlich wird, ist das Ziel erreicht 👌✌️💪.

Nach ein paar weiteren Iterationen dann der nächste Bauabschnitt hier:

Gefühlt hat es Tage gedauert, bis die beiden Rohre parallel zueinander verliefen, tatsächlich waren es aber bloß Stunden …

Dann das große Finale des heutigen Schaffenstages, nämlich der Anschluss von Ausgang acht. Hier ist nur noch ein ca. 60 Millimeter langes Teilstück einzubauen, aber das lasse ich mir für das nächste Mal, denn …

… der Ehrgeiz war erwacht, noch eben Ausgang sieben zu verrohren. Dieser muss zwischen fünf und sechs und mit diesen fluchtend verlaufen. Dazu waren drei neunzig Grad Rohrbögen vonnöten, deren augenblickliche Verbaulage derjenigen meiner Vorlage zumindest ähnelt:

Für die kommenden Tage sind noch Restarbeiten auf der linken Fahrzeugseite anhängig, und dann geht es zu Auslässen eins bis vier, die erfahrungsgemäß wieder in einem Bruchteil der aktuell verwendeten Zeitspanne über die Bühne gehen wird. Das muss irgend etwas mit Lernfähigkeit zu tun haben, ich denke mal darüber nach, wenn ich daran denke …

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Udo

Build log, 03.03.18

Mick hat die Auspuffbögen aus Roststahl wieder abholen lassen, sehr fair, und ich habe zeitgleich neue Edelstahlprodukte erstanden, die es zu verbauen galt. Nach meinem laienhaften Verständnis gibt es zwei Fixpunkte: den Motorblock und den 4-in-1-Sammler vor dem Schalldämpfer. Da der Motor glücklicherweise ortsfest verschraubt ist, blieb als einige Variable der jeweilige Schalldämpfer. Dieser kann nun in drei translatorischen und einer Winkellage variiert werden. Entschlussfreudig habe ich mich für für eine Position entschieden, und dafür einen Halter, der am Getriebe verschraubt ist, gebastelt. Hier der Schalldämpfer mit Halter (besonders gelungen (okok, Eigenlob) ist die rechte hintere Verschraubung, in die die Abstützung für die Schaltung integriert ist):

Die Kabelbinder sollen später gegen Metallfedern ersetzt werden, wegen der Schmelztemperatur und der insgesamt besseren Warmfestigkeit ⛄️⛄️⛄️.

Danach war nun die Abgasanlage an der Reihe. Auch hier galt: unendliche Weiten der geometrischen Gestaltungsmöglichkeiten 🤷‍♀️🤷‍♂️. Positiv zu vermelden ist, dass die Flansche perfekt an den Motorblock passen, ein sehr seltenes Ereignis. Bei der Verlegung der Rohrbögen habe ich dann viele, viele Male auf die Vorlage geschaut (im iPad sah alles so klar aus), und dann einfach bei Auslass 5 begonnen. Hier der Zwischenstand um 18 Uhr:

Das wird noch für einige Samstage eine echte Herausforderung werden, zumal ja die rechte und linke Motorseite annähernd symmetrisch aussehen sollten (so der Plan).

Wichtig ist ja bei Autos auch immer die Heckansicht, und die aktuelle sieht zumindest einmal sportlich aus:

Beim sonntäglichen Internetshopping werde ich noch viele 90 Grad Rohrbögen erstehen, die je nach Winkelbeschnitt ein „bundle of snakes“ ergeben werden, da bin ich mir mal ganz sicher 😉😉😉

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Udo

Build log, 23.02.18

Heute wurde ein Multimaterialtag geboten. Der Startpunkt lag bei der Metallverarbeitung; es galt, den eher wenig ansehnlichen Kunststoffschlauch zwischen Ausgleichsbehälter und Motoreinlaß gegen etwas Standesgemäßes, nämlich gegen ein Stahlflexprodukt mit blauen Verschraubungen, zu ersetzen. Hier der Patient nach erfolgreicher Operation:

Mit Metall in Form von Aluminium ging es dann weiter, da die einlaminierten Radhäuser leider mit den Hinterrädern kollidieren dürften. Daher habe ich die Radhäuser erst einmal verkleinert, aber die endgültige Form lässt sich erst feststellen, wenn das Auto auf den Rädern steht, also später 😙.

Da ich ja Multimaterial angekündigt habe, nun also zur Abteilung Kunststoffverarbeitung. Der rear clip ist ja erfahrenen Lesern bereits aus der Vergangenheit durch eine gewisse Asymmetrie bekannt, die auch bei Betrachtung auf das Fahrzeugheck nicht endet. Die linke Seite ist / war flacher als die rechte ausgeformt, und da wurde erst einmal Oberflächenvorbereitung erforderlich …

… die dann als Basis für ein erfolgreiches Laminieren diente:

Da diese Arbeit erst einmal trocknen musste, war die Zeit für die dritte Materialbearbeitung gekommen, in diesem blog sehr selten erwähnt: ich und mein Holz!!! Das wird nämlich benötigt, um die „Spinne“, also das Mittelteil, beim späteren Lackieren nicht aus der Form geraten zu lassen. Hier das fertige Produkt auf dem Boden liegend …

… mit Auflagen für A-Säulen und Scheibenrahmen vorne mitte. In die waagerechten Auflagen werde ich demnächst Bohrungen einbringen, die die Spinne fixieren, indem hindurchgeführte Schrauben Spinne und Gestell mittels Nietmutternschraubverbindungen fest verbinden werden. Da das gute Stück auf dem Boden liegend nur eine begrenzte Lebensdauer haben dürfte, habe ich es sachgemäß an einem der Hallenholzständer sicher verschraubt:

Mick hat übrigens zugestimmt, den gelieferten Rohrbogenhaufen, der eine Abgasanlage sein sollte, wieder abzuholen. Morgen ist Internetshopping, Schwerpunkt Edelstahlrohrbögen, und Verpacken von Rohrbögen für den Rücktransport angesagt …

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Udo