Build log, 18.08.18

Die gute Nachricht im Nachgang zum letzten build log zuerst: die vier Dichtungen der Ansaugspinne haben sich bei der Montage nicht verschoben 👍🏻👍🏻👍🏻. Die schlechte Meldung ist im Bild untenstehend erkennbar: da die Dichtfläche vorn offenbar mit einem nur sehr geringen Spalt ausgestattet ist …

… hat sich die vordere Korkdichtung zerlegt, und Öl kann und konnte durch das entstandene Scheunentor austreten 😒😒😒. Auch dass die hintere und die beiden seitlichen Dichtungen perfekt saßen, änderte am Gesamtergebnis nichts: alles wieder auf Null, jetzt ohne Korkdichtungen, auf die Dichtkraft von Silikon vertrauend.

Das Ganze soll jetzt erst einmal gut durchhärten, und dann geht’s weiter. Vorerst habe ich beschlossen, keinen neuen Dichtsatz zu kaufen. Das ist echter Optimismus!

Für den Rest des Nachmittages habe ich mich wieder mit der Nacharbeit an den GT40 Krümmerrohren beschäftigt, und ganz langsam reift mein Plan B heran.

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Udo

Build log, 11.08.18

Gestern stand das Bauen am anderen Auto mit V8-Motor an, da die Dichtung der Ansaugspinne der Cobra nach ca. 25.000 Kilometern deutliche Undichtigkeiten aufweist. Also habe ich einen Dichtungssatz erstanden, dazu eine Flasche mit schwarzer Silikondichtmasse. Nach Demontage des Luftfilters und diverser Zuleitungen sowie Ablassen des Kühlwassers stand die penible Reinigung aller Dichtflächen an:

Danach die Dichtungen mit Silikon eingesetzt, und schon stand die Re-Montage der Spinne an:

Die absolute Schwachstelle ist die im linken Bildteil senkrecht geschwungene Dichtfläche, die mit Kork belegt ist, aber so ist diese Konstruktion eben, die in den U.S.A. schon seit Generationen so praktiziert wird. Das Ganze gibt es auf der rechten Seite nochmal, Wahnsinn.

Anschliessend stand es an, die Spinne wieder zu montieren, ohne die vier Dichtungen dabei zu verschieben:

Ob das Ganze funktioniert hat, sehe ich heute bei einer Ausfahrt 🚗🚕🚙🚌.

Zurück zum GT40: ich werde meine Strategie, die Schweissnähte der Krümmerrohre komplett zu verschleifen, aufgeben, und Plan B umsetzen, dessen Inhalt bloss noch entstehen muss 🤔🤔🤔🤔.

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Udo

Build log, 28.07.18

N hatte drei weitere Abgasrohe mitgebracht, und da nicht alle WIG-Nähte aus verschiedenen Gründen Sichtqualität aufweisen, ist die logische Konsequenz, dass die Nähte verputzt werden müssen. Da teilweise ein leichter Nahteinfall vorliegt, ist dieser in einem eher langwierigen Verfahren mittels Aufschweissen, Schleifen, Aufschweissen, etc. (Mathematker nennen das wohl iterieren) zu neutralisieren. Hier ein Eindruck von einer der unzähligen Nähte:

Erkennbar sind die im Schraubstock eingespannten Aluminiumschutzbacken und einer der acht in Behandlung befindlichen Patienten.

Dass das wechselweise Tragen von Schweisshelm und Atemschutzmaske bei lauschigen 28 Grad C besondere Freude bereitet, versteht sich selbstredend.

In der nächsten Woche geht das Spiel dann weiter 😰.

Aufgrund der Gesamtsituation habe ich mich entschlossen, heute nichts im GT40s zu publizieren 🤔.

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Udo

Build log, 21.07.18

Zuerst stand die Behebung der Kollision zwischen Handbremsgestänge und Wasserleitung an. Dazu habe ich mir von Samco einen 90 Grad Reduzierbogen von 45mm auf 38mm besorgt, der am Motorauslass sitzt. Hier die bisherige Verbaulage mit geradem Reduzierstück …

… und nun das Ganze mit 90 Grad Reduzierer:

Kundige Betrachter haben bemerkt, dass auf dem zweiten Bild bereits der Keilriemen schon eingebaut ist. Wieder ein kleiner Meilenstein auf dem Weg zum Fahrbetrieb 🏎🏎🏎.

Nun stand also der Voreinstellung der brembo Handbremse nichts mehr im Weg, und nach einigen Hin und Her bewirkt die Betätigung des unten sichtbaren Bremshebels tatsächlich eine nahezu gleichmäßige Bremswirkung an beiden Rädern der Hinterachse:

Schliesslich hatte ich noch kleinere Restarbeiten am Start: der Schnellverschluss des Kupplungszylinders am Getriebe brauchte noch eine Abstützung, um ein späteres Versagen der Verbindung durch mechanische Dauerbelastung zu unterbinden. Auf das Einbringen von Löchern in den Halter (siehe Bildmitte) aus Gewichtsgründen habe ich in diesem Fall verzichtet:

(Der erkennbare Staub rührt im wesentlichen von zwei parallel arbeitenden Mähdreschern her, die das Roggenfeld mähten, das seit acht Wochen keinen Regen mehr erlebt hat, und das direkt vor der Werkstatt liegt).

Schliesslich war in den Abgasstrang noch der Anschluss für die Lambdasonde einzuschweissen. Der Durchbruch war dann mit Bohrer und Hartmetallfräser irgendwann geschafft und der Gewindeeinsatz schon mal geheftet:

Ich hoffe, in den nächsten Tagen die restlichen, noch beim Verschweissen befindlichen Krümmerrohre wieder in meine Obhut zu bekommen, so dass der Fertigstellung der Abgasanlage nichts mehr im Wege steht.

Und dann noch flugs ein paar Kabel angeschlossen, und einem Motorstart steht in Theorie und Praxis nichts mehr im Weg. Könnte also vor Jahresende noch über die Bühne gehen ☃️☃️☃️.

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Udo

Build log, 14.07.18

Nach dem Besuch in Le Mans am letzten Wochenende war die Motivation selbstredend auf einem Höchststand angelangt, der auch durch vergleichsweise monotone Tätigkeit nur unwesentlich abgemildert wurde: es stand das Nacharbeiten der Schweissnähte an den acht Krümmerrohren an (der allgemeine Trend zu Motoren mit verringerter Zylinderanzahl hätte bei Umsetzung natürlich deutlich weniger Aufwand erfordert, aber es ist, wie es ist). Hier eine Momentaufnahme aus einer Arbeitspause:

Die Hälfte der Rohre habe ich verarbeitet, die restlichen vier sind noch beim WiG-Schweissen bei M, so dass ich mich glücklicherweise anderen Tätigkeiten widmen konnte. Zum Beispiel hatte ich beschlossen, die Leitungen von Steuergerät zur Batterie nun doch nicht durch die Fahrgastzelle, sondern auf meinem links hinter dem Tank angebrachten Modulträger zu verlegen. Hier das Zwischenergebnis:

Das alles muss demnächst noch etwas geordnet, erweitert und mit Kabelbindern befestigt werden, und dann würde die gesamte Pracht hinter dem linken Tank verschwinden.

Eine der weiteren verbleibenden Restarbeiten war die Wiedermontage der Handbremsmimik. Dazu habe ich mich unter das Fahrzeug begeben, und bin auf folgenden Sachverhalt gestoßen (zur besseren Orientierung: links unten im Bild sind meine Spinde erkennbar):

In der Bildmitte sind die beiden 90 Grad Bögen der Wasserleitung erkennbar, und die Kollision der Handbremsleitung mit dem unteren der beiden Bögen. Kein Ding, Rohrleitung verlegen und Freigang schaffen – Murphy hat doch recht.

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Udo

Build log, 30.06.18

Die letzten noch zu ersetzenden Bremsleitungen waren die an der hinteren rechten und an den beiden vorderen Verzögerungseinheiten. Nachdem ich am vorletzten Samstag den Vorderwagen weitestgehend demontiert hatte, gestaltete sich die Zugänglichkeit nun als zumindest annehmbar. Hier die verlegten neuen Leitungen im Vorderwagen:

Da alles so schön zugänglich war, habe ich gleich noch drei Wasserablauflöcher in den Boden unterhalb des Lenkgetriebes gebohrt, damit nach alter Weisheit gilt: das Auto ist nicht dicht – was hineinläuft, läuft auch wieder hinaus 🌧⛈🌨. Als nächstes ist Pedallerie und Verblechung wieder zu montieren, und alles sieht dann aus wie zuvor (hat aber natürlich eine deutliche, wenn auch nur für Eingeweihte erkennbare, Wertsteigerung erfahren).

Erfreulicherweise verspürte B Interessen an Kabelarbeiten, und als Ergebnis ist der Motorkabelbaum größtenteils verlegt und angeschlossen:

Aufgrund der Belichtung (ich hätte die grellgelben Bälle entfernen sollen 😞) sind die Kabel zwar in der Bildmitte nur erahnbar, aber physikalisch anwesend.

Im Innenraum auf der Copilotenseite hatte ich das Holley-Steuergerät ja bereits montiert, und hier ist das gute Stück jetzt mit Kabelage erkennbar:

Ein Strang muss zur Batterie, die im Vorderwagen verbaut ist, also geht die Elektrik entweder durch das Fahrzeug, wie hier angedeutet, oder ich spendiere noch zwei Gummimuffen, und führe das Kabel hinter dem Tank und damit ausserhalb des Fahrgastraumes hindurch – es sind ja zwei Wochen Zeit, das Für und Wider allumfassend gegeneinander abzuwägen:

Der Auspuff kam vom WIG-Schweissen ebenfalls noch an – in den nächsten Wochen stehen dann die erforderlichen Nacharbeiten au der Agenda …

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Udo

Build log, 23.06.18

Es war an der Zeit, die teilweise unsachgemäßen Bördelungen an Brems- und Kupplungsleitungen gegen sachgemäße zu ersetzen. Nachdem ich die erste Wochenhälfte mit mir gerungen habe (Austausch oder doch nicht?), ist die Überzeugung gereift, das mit Bremsen und deren Leitungen nicht zu spaßen ist, ergo: raus mit dem Zeug, das nicht ist, wie es muss 🤛🏼👍🏻👊. Passiert war folgendes: ich hatte alle Leitungen mit dem F-Bördel versehen, allerdings benötigen die Anschlüsse der Flexleitungen E-Bördel, die es im Nachgang herzustellen galt.

Um es nun richtig zu machen, habe ich mich erst einmal im Internet mit richtigem Material und Werkzeug ausgestattet:

Unten in rot der Leitungsschneider für spanfreies Trennen der Leitungen, darüber in blau ein einfaches, aber gut funktionierendes Rohrbiegewerkzeug für drei unterschiedliche Durchmesser, Leitungen mit den Durchmessern 4,75mm (3/16″) und 6,35mm (1/4″), sowie Verbinder (Ziel war es nicht, sämtliche Leitungen auszubauen, und daher mussten also Verbinder her).

Hier ein Stilleben der Kupplungsleitung:

Schön erkennbar ist das Bördelgerät samt Überwurfmutter, und dass die Montage natürlich am Fahrzeug stattfinden musste (bin ich froh, dass Kuniferleitungen verbaut sind, und nicht sperrige Stahlleitungen 😉).

Während die Anschlüsse in Richtung Pedallerie ohne größere Demontagen zu bewältigen waren, zeigte sich die Zugänglichkeit der Leitungen zu den vorderen Bremsen als eher schlecht. Um dieses zu verbessern, kam ich nicht umhin, die Pedallerie und Blechverkleidung zu demontieren:

Das alles wird dann demnächst wieder zusammengebaut, und gibt beim späteren Fahrbetrieb das gute Gefühl, das mit den Bremsen eigentlich alles richtig sein sollte – das könnte den Fahrspaß wirklich erhöhen …

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Udo

Build log, 16.06.18

Habe spät begonnen, und erst einmal Staub gewischt und im Auto aufgeräumt. Es liegen und lagen kleinere Restarbeiten an, so zum Beispiel die Verkleidung der Durchbrüche für die untere Schubstrebe der Hinterachse. Um zu verhindern, dass sämtlicher Strassenschmutz durch die Öffnung gerät, habe ich aus meiner Gummimattenrolle zwei Formstücke ausgeschnitten …

… und die dann am Fahrzeug verbaut:

Ob das so bleibt, weiss ich auch noch nicht, aber im Zweifelsfall ist es rasch wieder demontiert. Den Rest des Arbeitstages habe ich mit den Bremsleitungen verbracht: einige Bördelungen werde ich wohl erneuern müssen, so ein Frust 🤨🤨🤨. Zum Glück ist morgen zwar nicht Berufsschule, aber immerhin Bürotag 🤓.

Im Internet gibt es Bremsleitungen und Verbinder, ein Trost.

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Udo

Build log, 09.06.18

Einen Tag vor meinem Geburtstag (Hinweis) standen diverse Kleinarbeiten an. Die erste betraf den Käfer, da mein Wunsch, die 205/70 R15 Hinterradreifen zu nutzen, beim TÜV nicht auf ungeteilte Freude stiessen. Der Anschlag des Gummipuffers wies einen Abstand zur Felge und zum Reifen von ca. einem Millimeter auf, und der verständige TÜV- Mitarbeiter folge meinem Vorschlag, am Chassis etwas Material zu entfernen:

Danach wieder GT40: um die Kupplung zu betätigen, ist die Funktion des Betätigungszylinders zwingend. Das Anschlussding von Audi musste erst einmal gekürzt und dann mit meinem Bördelwerkzeug in Form gebracht werden, etwa so:

Hier die ganze Klamotte eingebaut, rechts im Bild der Leitungsverbinder:

Vielleicht sind da noch einige Richtarbeiten notwendig, mal sehen, welche Ideen B noch hat.

Übrigens habe ich dann noch den Bowdenzug für die Einspritzung montiert – ohne Probleme, aber die treten wahrscheinlich später zutage.

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Udo

Build log, 02.06.18

Heute standen sogenannte Restarbeiten am dem Plan, die natürlich zur Gesamtfunktion des Fahrzeuges auch erledigt werden möchten, bzw. müssen. Zuerst habe ich die in die leise, aber wahrnehmbare Kritik geratene Halterung der beiden Schalldämpfer einer gewichtstechnischen Optimierung unterworfen. Während das Objekt noch morgens so aussah (ich hatte halbzeugseitig verbaut, was gerade im Regal lag) …

… sah das optimierte Teil schon eher nach einer Art Leichtbau aus:

Ganz gut, oder? Zwar habe ich beide Varianten nicht explizit gewogen, aber „nachher“ fühlte sich deutlichst leichter an als „vorher“, und das zwar Zweck der Übung.

Dann stand die Neuverlegung der Motorentlüftung in den Catchtank an. Der erste Versuche scheiterte ja an der Beinahekollision mit dem Krümmer, und der zweite Versuch hält flexschlauchseitig gebührenden Abstand von den später heissen Abgasrohren:

Da ich Flex, Aeroquippmontagewerkzeug und -verschraubungen schon einmal zur Hand hatte, habe ich noch gleich die Kraftstoffzuführung zur Ringleitung neu verlegt, notwendig wiederum wegen des zu geringen Abstandes zum Krümmer:

Letzte Aktion des Tages (jaja, schon wieder gebummelt) war die Verstärkung der Anbindung des Schaltkulisse. Werksseitig hängt das Ding nur an zwei Schrauben, die in das Beplankungsblech aus Aluminium enden. Da schon im Trockenbetrieb bei Gangwechsel große Deformationen erkennbar waren, habe ich ein Winkelblech gekantet, und es mit Kulisse und Beplankung verschraubt. Jetzt ist die Kulisse stabil am Fahrzeug befestigt, und selbst hektische Gangwechsel werde ich sicher überstehen.

Fraglich bleibt, wann es dazu kommen wird. Wie üblich gilt für zeitliche Prognosen, dass sie schwierig sind, insbesondere, wenn sie sich mit der Zukunft beschäftigen …

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Udo