Build log, 25.07.26

So richtig viel Arbeit bis zum nächsten Rennen stand nicht mehr an, nur noch Wagenwäsche und Verzurren auf den Trailer, Arbeitsinhalte also, die selbst mich für einen vollen Bautag unterfordern würden.

Also habe ich einer anstehenden baulichen Optimierung etwas vorgegriffen, oder besser formuliert, vorbereitende Tätigkeiten aufgenommen. Ziel war die Erstellung eines Halters aus Aluminiumblech, der natürlich aus Leichtbaugründen heraus in gelochter Ausführung entstanden ist:

Die Nietzangeneinzeilteile im oberen linken Bildrand geben wertvolle Hinweise auf die Befestigungstechnik unter dem Armaturenbrett, hier alles ins Auto gebastelt:

Was es genau damit auf sich hat, wird erst einmal nicht verraten.

Später mehr Geheimniskrämerei,

Udo

Build log, 18.07.26

Noch ist viel Zeit, bis es zum OGP geht, aber es ging am Falcon dennoch weiter. Zunächst konnte ich den von M geschweißten linken Ventildeckel wieder montieren, so dass motorseitig alles klar Schiff sein sollte. Damit dies auch optisch so galt, stand das Entfernen des Ölnebels, beschönigend formuliert, an, und nun kann ich die Motorhaube ohne Schamgefühle wieder öffnen.

Um ganz sicher zu gehen, dass kein Öl neben dem Ölpeilstab austritt, habe ich mich noch zu dieser Konstruktion hinreissen lassen:

Federbetätigt, Gewinde in M3 mit Hutmutter! Den Griff des Ölpeilstabes könnte ich im Winter mit weiteren Bohrungen in Richtung Leichtbau zusätzlich verbessern, mal schauen.

Unter Anwendung mittlerer Kraftausdrücke habe ich dann noch Ölfilter getauscht und Motoröl aufgefüllt.

Wenn ich dann noch erwähne, dass final der Reifenwechsel (von Dunlop auf Avon) erfolgte, mag mancher Altersgenosse meinen Eindruck des wohlverdienten Feierabends teilen.

Später mehr Fehleinschätzungen,

Udo

Build log, 04.07.26

Eine rechte lange Weile habe ich nichts mehr von mir hören lassen, zuviel Programm für zuwenig Zeit. Ab jetzt geht es aber wieder entspannter zu, voraussichtlich.

Starten wir mit dem heutigen Bautag. Erst einmal wollte ich erforschen, ob die Öltemperatur im Falcon wirklich richtig angezeigt wird, in Zandvoort zeigte das Instrument einhundertundvierzig Grad Celsius an. Also haben N und ich (mehr als Statist) einen Wasserkocher als Kalibrierung bemüht …

… und das Wasser zum Kochen gebracht. In OWL kocht Wasser entweder bei einhunderundzwanzig Grad Celsius, oder das Instrument im Falcon mogelt etwas:

Meine Interpretation ist, dass Wasser in Deutschland überall fast gleich warm ist, bevor es kocht, und dass das Instrument etwas verwirrt ist.

Dann stand heute noch die Findung des Ölnebels im unteren Motorbereich an, und ich hoffe, denke und glaube, dass die Verschraubung in den Motorblock einfach nicht sauber angezogen war, und das haben N und ich (mehr als Statist) gefixt.

Den linken Ventildeckel habe ich auch noch entfernt, da an der Verschraubung undicht, und hoffe, dass er nach dem Nachschweissen durch M wieder dicht wird.

Und nun noch ein kleiner Rückblick auf die letzten Rennwochen. Bei den Nürburgring Classics ist alles heil geblieben …

… und in Zandvoort bei den SuperSixties war es genauso, aber mit meinen dreihundertundvierzig Pferden fehlten mir 100 PS plus 100 Jahre Rennerfahrung, aber dafür war das Wetter einmalig:

So, das war es, es bleibt bis zum OGP noch einiges zu tun, aber es ist ja auch noch sooooooo lange hin.

Später mehr last minute,

Udo