Build log, 05.09.26

Noch während des Belmot Oldtimer Grand Prix am Nürburgring fiel B auf, dass der Falcon während der Fahrt Wasser verlor. Vor zwei Wochen waren N und ich auf Spurensuche gegangen, und es wurde rasch klar, dass das fehlende Wasser aus dem Überlauf des Druckventils kam, das den Wasserkühler verschließt. Da dieser bei 1,9-2,2 bar öffnet, gab es zwei favorisierte Möglichkeiten: Druckventil im Deckel defekt, oder zu hoher Druck im System, da unter Umständen Abgase in das Kühlwassersystem eindringen würde.

Also habe ich einen CO2-Tester erstanden, der in der Öffnung des Wasserkühlers eingesetzt wird. Wenn bei laufendem Motor die Farbe der ursprünglich blauen Lösung, die in den Tester einzufüllen ist, in gelb oder grün umschlägt, ist mit allerhand Wahrscheinlichkeit Abgas im Wasser.

Um es kurz zu machen, am Freitag war die Farbe in wenigen Minuten auf grün umgeschlagen, und wie bei einer Verkehrsampel hieß das Abfahrt, zur Fehlersuche. Ich habe mich belehren lassen, dass Risse im Motor (😱) oder eine defekte Zylinderkopfdichtung ursächlich sein können.

Gestern dann stand Inspektion auf der Agenda:

Risse haben wir nicht gefunden, aber Kopfdichtungen, die zwischen den Zylindern fragwürdig schwarz verfärbt waren.

Also galt es, alles wieder zusammenzubauen, die Ventile neu einzustellen, bei der Gelegenheit gleich neue Zündkerzen und -kontakte einzubauen, was soll‘s, wenn man schonmal dabei ist.

Nach elf Stunden Arbeit lief der Motor wieder, B hat die Zündung noch eingestellt, und sehr bald geht es nach Assen. Es darf gehofft werden.

Später mehr Hoffnungsfrohes,

Udo