Build log, 07.09.19

Dreimal weitere Montagetätigkeiten gibt es heute zu vermelden:

1. Die Scheinwerferabdeckungen …

… hatte ich mir fest vorgenommen, da vermeintlich viel Effekt bei wenig Arbeitsaufwand. Ob ersteres stimmt, überlasse ich der werten Leserschaft, zweites kann ich definitiv nur bedingt bestätigen. Wie auch immer das Urteil fällt, hier die Ergebnisse:

2. Das Cockpit

Die nicht enden wollende Montage hat fast ihren Abschluss gefunden. Die Montagearbeiten habe ich liegend im Fussraum vorgenommen – klingt unkomfortabler, als meine Wahrnehmung es widergibt. Die Beweise dafür in Form der Fotografie der Luftverteiler unter dem Cockpit, liegend aufgenommen …

… und der Auslässe zur Frontscheibe:

3. Der rechte Schweller

Es ging quasi kinderleicht, den rechten Schweller zu montieren, und das Ergebnis sieht ganz gut aus:

Alles passt recht gut zusammen, und nun fehlt nicht mehr viel (dauert aber trotzdem seine Zeit):

– linker Schweller

– Türen

– Dichtungen

– und einiges mehr, das mir gerade auch nicht einfällt.

Jedenfalls, es gibt ein „später mehr“,

Udo

Build log, 24.08.19

Noch mehr Montagearbeiten:

Das Entlüftungsblech im rear clip ist befestigt.

Wie bereits im letzten build log avisiert, standen weitere Beschnittanpassungen am Cockpit an. Munter iteriert, ist das Ergebnis ein fest verschraubter Instrumentenhalter (die auf dem Boden liegenden Belüftungsschläuche fixiere ich beim nächsten Mal, da die Ausströmer zur Windschutzscheibe erst noch klebtechnisch trocknen müssen).

Um die Wärme, die der Motor funktionsbedingt erzeugt, nicht übermäßig stark in die Fahrgastzelle dringen zu lassen (im Winter vielleicht ok, im Sommer eher weniger), habe ich mich mit selbstklebenden schall- und temperaturabsorbierenden Matten beschäftigt. Die Abdeckung über der Keilriemenscheibe konnte ich aus Platzgründen nur partiell belegen …

… und alle weiteren Flächen habe ich ebenfalls beklebt:

Interessanterweise tauchte nach entfernen des oben gezeigten Deckels meine Taschenlampe wieder auf, die auf dem Rahmen stehend auf Rettung wartete 😉.

Hier noch für echte Insider eine Darstellung der Isolationsschicht hinter dem Fahrersitz rechts:

In der Bildmitte links ist das senkrecht verlaufende Wasserleitungsrohr erkennbar, und dahinter, mit viel Fantasie, die Wärmeschutzbeklebung. Wer es selbst gesehen hat, mag es erkennen, wer nicht Zeitzeuge werden durfte/musste, wahrscheinlich nicht. Egal, die Strahlungswärme des Motors hat zumindest eine leichte Barriere bekommen, und das ist mal besser als nichts.

Unerwähnt ist noch, dass ich heute die Türscheiben mitgebracht habe, in der vagen Hoffnung, diese an die am Fahrzeug montierten Türen anzuschrauben – vielleicht im übernächsten build log zu sehen.

Später mehr Montage,

Udo

Build log, 17.08.19

Heute gibt es von weiteren Montagearbeiten zu berichten. Der linke Schalldämpfer, der ja noch einige Millimeter höher als der rechte saß, hat sich durch die zur Befestigung vorgesehenen Federn (ich weiss gar nicht, wie die Dinger eigentlich heissen 🤔) in eine zufrieden stellende Position bringen lassen:

Optisch ansprechend ist auch die frisch montierte Scheibe im rear clip:

.

Zwei Gewinde in den Einnietmuttern mussten nachgearbeitet werden, aber bei all den Verschraubungen ist das eine Traumquote!

Um nun nicht nur am Fahrzeugheck herumzuwerkeln, habe ich die DZUS- Verschraubungen am front clip angebaut. Hier ein Detail des nostrils (zu deutsch „Nüster“, seltsame Bezeichnung) …

… und hier die funktionstüchtige Befestigung des front clips am Rahmen (ich hoffe, dass mir das bei Tempo 300 nicht um die Ohren fliegt, aber das Blue Flame Rekordfahrzeug wird auch von den DZUS zusammengehalten):

Etwas aufwendiger und nervlich belastender war der Einbau der Trennscheibe zum Motorraum. Nach erfolglosen Versuchen mit Montageband aus Textil und Elektrokabel führte dank Einsatzes von R und N der Montagehebel aus Kunststoff zum Erfolg (gut, dass dabei kein Profi zugeschaut hat):

Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen, und der Blick in den Rückspiegel wird eine wahre Freude werden.

Die Spinne (also das Mittelteil) habe ich dann, quasi um an allen Bereichen des Fahrzeuges ausgewogen zu arbeiten, final (?) montiert und sie am unteren Windlauf mit Scheibendichtung gegen hereinströmende Medien jeglicher Art abgeschottet. Dabei wurde leider klar, dass das Cockpit weiter zu beschneiden war, und dass die oberen Ausströmer eine kleine bauliche Veränderung werden erfahren müssen – eine Lappalie, kaum der Rede wert.

So, das waren viele Fotos, und wie immer gilt: Später mehr,

Udo

Build log, 10.08.19

Wenn die Anzahl der notwendigen Iterationen zur Lösung eines technischen Problems hinreichend groß wird, hat das zur Folge, dass zwar viel Handlung, aber nur wenig Ergebnis entsteht. Dies ist für den Werkstatttag am 10.08. eine weitgehend zutreffende Beschreibung.

Auslöser dessen war das simple Mantelrohr des Scheibenwischermotors, in dem die Antriebswelle geführt wird, die wiederum ihre Translationsbewegung in die Wischbewegung des Wischers umwandelt. Die ersten zwei Versuche, in denen ich das Rohr so führen wollte, dass das Cockpit nicht beschnitten werden musste, haben eine Wischermotorüberhitzung aufgrund zu starker Rohrbiegung ergeben. Erst das altbekannte „keep it simpel“ führt zum Erfolg. Das endgültig verbaute Rohr befindet sich im unteren linke Quadranten, kaum gebogen, aber dafür funktionstüchtig:

Die Klinke, die ich im Cockpit mittels Vibrationssäge wiederum in mehreren Anläufen (bloß nicht zu viel abschneiden 💇‍♂️) Stück für Stück vergrößert habe, ist erfreulicherweise im endgültigen Montagezustand verdeckt:

Um nun überhaupt noch etwas für „die Galerie“ hinzubekommen, stand die Montage der Schalldämpfer an. Den Auslass habe ich kombiniert chemisch/mechanisch bearbeitet, und die durch das Schweissen hervorgerufene Anlaßfärbung ist verschwunden. Hier ein Bild mit geöffnetem rear clip …

… und hier die aktuelle Heckansicht (der linke Schalldämpfer muss noch ein wenig nach unten verschoben werden, sollte klappen):

Leicht ist erkennbar, dass aus der rückwärtigen Perspektive nun lediglich noch das Kennzeichen fehlt, oder, wie B bemerkte: da waren sie wieder, meine drei Probleme 😉😉😉.

Später mehr,

Udo

Build log, 03.08.19

Nach vier Wochen Schaffenspause war es am Samstag an der Zeit, mal wieder so richtig Gas zu geben: die Fertigstellung der Elektrik stand im Programmheft. Da ich das von allen Dingen rund um den Autobau am wenigsten kann, war B zur Realisierung angerückt (eigentlich sollte nur die Aussenbeleuchtung angeklemmt werden, da der Rest ja augenscheinlich bereits fertig gestellt war). Gesagt, getan, die Rück- und Kennzeichenbeleuchtung war rasch verdrahtet und montiert, und die hinteren Auslassbleche habe ich gleich mit angeschraubt, so dass das Fahrzeugheck gewissermaßen fast fertig ausschaut (zumindest aus dieser Perspektive, wenngleich die Schalldämpfer auch noch nicht montiert sind):

Auch die Fahrzeugfront macht einen deutlich vollständigeren Eindruck als zuvor:

Bedauerlicherweise stellte sich heraus, dass die Betätigung von Blinker und Bremspedal beleuchtungsseitig keine erkennbare Reaktion der Fahrzeugelektrik hervorrief, mit der Folge des teilweisen Rückbaus des GT40 😬. Hier die Baustelle im Schnappschuss:

Am Ende war dann fast alles wieder gut. Richtig gut wird es werden, wenn die Bremsleitung vorn die Leckage einstellt, und wenn der Scheibenwischer seinen Dienst versieht, ohne dabei sägeartige Geräusche auszustossen.

Es gibt halt immer was zu tun ….

Später mehr,

Udo

Build log, 06.07.19

In der vergangenen Woche war ja Schaffenspause, wie die geneigten Leser wahrgenommen haben, da EBI8 anstand:

Daher war die Motivation nun wieder auf einem Höchststand angelangt, zumal Montagearbeiten sowieso ein gewisser Charme innewohnt. Der rear clip mit eingeklebter Hitzschutzfolie macht einen professionellen Eindruck, und funktionieren sollte das auch:

Als nächstes Stand die Demontage der Spinne von der Transport- und Lackiervorrichtung und der finale (?) Einbau in den GT40 an. Nach einigen Anpassungsarbeiten war dieser Baustand erreicht:

Das Cockpit ist ebenfalls fest installiert, und hier noch zwei Details vom vorderen Fahrzeug:

Auch wenn das schon nach „fast fertig“ aussieht, bleibt noch hier und da etwas zu tun, und die Summe aller Kleinigkeiten wird noch für allerhand Beschäftigung sorgen.

A pros pros fertig: das Folgeprojekt ist noch auf dem Atlantik, aber das erste (und hoffentlich einzige) Reparaturblech ist schon eingetroffen:

Die Abmessung des hinteren Radhauses haben mich kurzzeitig etwas irritiert 😯, aber das Fahrzeug ist ein Kompaktwagen.

Später mehr,

Udo

Build log, 22.06.19

Da nun im angehenden Sommer die Urlaubs- und Veranstaltungszeit naht, und am GT40 im Juli nicht wirklich viel passieren wird, stand gestern die Abholung der lackierten Karosserieteile auf dem Programm – Menschen sind eben doch nur Jäger und Sammler 🤗.

Beim Autovermieter hatte ich auf dem Transporter bestanden, mit dem ich die Teile schon zum Lackierer gefahren habe: der rear clip passte mit je einer Handbreit links und rechts quasi saugend auf die Ladefläche, und ich wollte mit den frisch lackierten Teile nichts riskieren. Gesagt, getan, hier zwei Impressionen:

Am besten lagern die sperrigen Teile dort, wo sie hingehören, also habe ich flugs die Scharniere an front und rear clip angeschraubt, und zu dritt war die Montage an den Rahmen erträglich:

Auf den ersten Blick ist durch die 40 Grad C im Trocknungsofen nichts Nachteiliges passiert, die Teile sind zumindest montierbar (jaja, die Ansprüche sinken). Auf den zweiten und dritten Blick sehen die Teile am Fahrzeug verbaut wie ein Traum aus, und ich glaube, dass ich den quasi-Camouflage-Anblick aus der Vergangenheit nicht übermäßig vermissen werde.

Die Spinne ist noch auf dem Transport- und Lackiergestell verschraubt …

… da deren Montage, harmonierend mit dem Cockpit, etwas mehr als die am 22.06. verbleibende Bauzeit erfordern wird.

Anschließend beginnt dann das, was landläufig unter Arbeiten mit einem Bausatz verstanden wird: Teile anschrauben und anklemmen, und fertig ist die Laube 😁.

Später mehr,

Udo

Build log, 15.06.19

Keine spektakulären Fotos heute, dafür aber ehrliche Hausmannskost.

Zu Beginn habe ich erste Teile von R abgeholt (was man hat, das hat man). Dann war wieder eigenes Schaffen gefragt:

Ich dachte, dass das Einsetzen der Trennscheibe zwischen Motorraum und Fahrgastzelle ein Klacks sei (eine schallisolierende Einfachmakrolonverglasung), ist es aber nicht!!!!

Mick hat die Öffnung auf der Waagerechten nicht parallel ausgeschnitten, niemand weiß warum. Darum passt meine Scheibe nicht, sondern muss leider neu bestellt werden:

Um nun wenigstens ein einziges Erfolgserlebnis zu bekommen, stand Gewichtsreduzierung an der Anbindung des rear clips an (ist in jeder Brigitte und Petra und fit for fun ein Riesenthema). Hier vorher (rechts) und optimiert (links):

Um die geradezu fantastische Gewichtsreduzierung zu verdeutlichen, hier der Spanbeweis:

Viel mehr außer dem Entlüften der Bremsen gibt es nicht mehr zu berichten.

Am Donnerstag (Feiertag) muss ich endlich das Cockpit herrichten, weil ich am Samstag die lackierten Karosserieteile von R abholen werde. So eine Anspannung 😉😉😉

Später mehr,

Udo

Build log, 08.06.19

Heute noch einmal zum Start einige Impressionen aus der Lackierwerkstatt, in der R wieder gezaubert hat:

Zurück in der eigenen Werkstatt, standen weitere Arbeiten an der Belüftungsanlage an („an der Anlage an“, that’s German 🤨). Da seitliche und Frontscheibenausströmer unterschiedliche Durchmesser aufweisen, habe ich mir selbstverschweissendes Isolierband (schweissen ohne Aufschmelzen, Sachen gibts) besorgt, und die beiden Schläuche miteinander verbunden:

Nach getaner Arbeit sind dann die Frontscheibenausströmer noch mit dem Cockpit verklebt worden, so dass ich in der kommenden Woche die Endmontage der Belüftung vornehmen kann, wenn, ja wenn da nicht solche Dinge wie mit den Stoßdämpfern passieren: die Hinterräder standen zu tief, und ich wollte gerade die hinteren Stoßdämpfer höher schrauben, als N mir mitteilte, dass die an der Vorderachse montierten Federn einen größeren Durchmesser als diejenigen der Hinterachse aufwiesen. Da nun die Achslast auf der Hinterachse unstrittig größer als die der Vorderachse ist, war die Entscheidung leicht zu treffen, nämlich dass die vorderen Federn zur Hinterachse gehören, und vice versa.

Das nun bedeutete die Demontage der Stoßdämpfer vorne und hinten, was zwischenzeitlich wie eine Rückkehr in das Jahr 2017 anmutete (hier noch ein wirklich fantastischer Blick auf die Abgasanlage, also doch 2019):

Wie es schon im Radio dieser Tage heisst: am Ende wird alles gut (der Hinterwagen steht jetzt 25mm höher), aber zwischendurch ist es oft echt Sch…, so war auch hier: am Arbeitstagesende war die Welt wieder halbwegs in Ordnung.

Die Restarbeiten entpuppen sich bei ehrlicher Analyse eher zu einem Arbeitsberg, und da die Lackiererei bald fertig ist, sollte der Berg in Bälde irgendwie kleiner werden. Der Wille ist da, beschränkt sind nur die Möglichkeiten …

Später mehr,

Udo

Build log, 01.06.19

Das Ende des letzten logs ist der Beginn des heutigen (die letzten werden die …) – hier die Lüfter in Einbaulage, rechts erkennt man die Pedallerie:

Um Kollisionen mit Lenkung und Pedallerie zu vermeiden, habe ich mit Kabelbindern (ohne die hält kein Bausatz) für Freigang gesorgt:

Schon am Freitag habe ich die letzten Teile der Abgasanlage von W aus H-C abgeholt, und heute mit Montagepaste am Motorblock montiert. Das Ganze ist aufgrund der kurzen Topfzeit der Paste fast in Stress ausgeartet, aber am Ende wird alles gut (nur dazwischen ist es machmal echt seltsam):

Schliesslich und endlich sind dann noch die Spannfedern montiert worden, und nun ist die Abgasanlage wirklich fast fertig, und kann bei jeder Gelegenheit bei geöffnetem rear clip der Öffentlichkeit präsentiert werden:

In der Früh habe ich noch R aufgesucht, der wieder gezaubert hat: alle Karosserieteile von innen perfekt lackiert …

… und der geneigte Leser erkennt schon die Aussenfarbe in der Bildmitte – windveil blue metallic. Das folgende Bild zeigt die Spinne …

… und das letzte die Schweller beim Trocknen:

Wenn bloß die Restarbeiten nicht mehr Zeit benötigen als die Trocknung der panels 😳.

Später mehr,

Udo