Build log, 01.11.18

Gestern war Grossschraubtag, und da ich gerade bei Ikea in der Umtauschschlage stehe, kann ich auch schriftstellerisch tätig werden.

Der Wasserkreislauf des Motors musste befüllt werden, siehe hier:

Erfreulicherweise konnte wasserseitg keine Leckage detektiert werden, sehr positiv 😄. Für den Überlauf des Sammelbehälters habe ich im Internet diesen formschönen Schlauch gefunden …

… und standesgemäß verschraubt. Dann der große Moment des Motorstarts (ob das Video sehbar ist, weiss ich nicht):

Leider leider schade kam dabei zutage, dass eine Verschraubung am Kraftstoffcatchtank undicht war. Wenn jemand einen 9/16×18 Gewindebohrer am Start hat, würde ich den mal ausleihen wollen …

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Udo

Build log, 27.10.18

Erwartungsgemäß ging die Montage des rechten Tanks gestern recht flüssig von der Hand. Die einzige Hürde stellte die Öffnung für den Tankgeber dar, da letzterer ja nur auf der linken Seite verbaut ist:

Da im Tank die erkennbaren Nietmuttern werksseitig angebracht sind, brauchte ich nur noch einen Deckel zu bauen und samt Korkdichtung zu verschrauben:

Das gute Stück ist zwar nicht ganz kreisrund, später aber nicht mehr zu erkennen, so dass meine Motivation bei Erreichen der oben erkennbaren Form erschöpft war. Beim Tankeinbau gab es dann keine nennenswerten Katastrophen zu berichten.

Die Spinne weist aus unerklärlichen Gründen einen Riss an der Türöffnung auf, und diesen galt es zu beheben. Da die Spinne wieder auf der Transportvorrichtung verweilte, konnte ich die betroffene Stelle einfach freischleifen und auflaminieren. Der Grund für den Riss war eine Bohrung, die einer der Vorbesitzer gesetzt hatte, um Innen- und Aussenteil der Spinne mittels Blindniet zu verbinden. Blind ist dabei ein in vielerlei Hinsicht passender Begriff. Hier die Baustelle noch vor dem Laminieren:

Da es mit der Karosseriearbeit schon mal lief, habe ich die Schleifarbeiten am linken Radhaus des rear clips weitergeführt. Erkennbar ist neben dem dunklen Faserspachtel auch schon der hellere Feinspachtel, was bedeutet, dass auch diese Baustelle nahe an der Fertigstellung steht (zum Glück habe ich noch einen Restbestand 40er Schleifpapiers am Start).

Um dann ist der linke Tank noch mit 20 Litern besten 102 Oktankraftstoffs befüllt worden. Den Kanister trage ich demnächst nochmal zur Tankstelle – das ist der Fluch der zwei Kraftstofftanks ⛽️⛽️. Die montierten Rohre und Schläuche zwischen Einfüllstutzen, Tank und Pumpe wiesen übrigens zunächst keine Undichtigkeiten auf, ein Traum!!

Zum guten Schluss sind dann noch unzählige Kabelbinder ins Auto eingebaut worden. Ziel der Aktion war es, die mittlerweile große Anzahl der Leitungen und Kabel unter den Schwellern, beispielsweise Kabelbäume, Stahlflexschläuche, Bowdenzüge, Kapillarleitungen, Entlüftungsschläuche und viele andere mehr, im Fahrbetrieb am Schwingen und damit an einem möglichen Bruch zu hindern.

Demnächst ist dann noch Kühlflüssigkeit aufzufüllen – der Zeitpunkt des Motorstarts rückt unaufhaltsam näher 🚥 ⚡️👍🏻😀.

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Udo

Build log, 20.10.18

Während einer kompletten Woche zwischen den build log Samstagen wurde mir die Erkenntnis zuteil, dass die Spinne (also das Dach und die A- und B-Säulen) nur bei demontierten Tanks zu befestigen und zu lösen ist. Da ich gelernt habe, dass die Tankmontage auch kein Kinderspiel ist, musste hier eine alternative Lösung her.

Also haben wir einmal die Spinne demontiert und auf die eigens für diesen Zweck zusammengezimmerte Spinnenhalterung gesetzt …

… und dann stand nach kurzer Diskussion der Bau einer Hochleitungsadapterplatte aus Aluminium an. Hier ist das Einsetzen der Gewindebuchsen zu sehen, die später die Verschraubung der Spinne übernehmen …

… und hier der linke Adapter in Einbaulage, schon mit dem Rahmen verschraubt:

Nachdem die rechte Seite in deutlich kürzerer Zeit angebracht war, konnte der Anschluss des Tanks beginnen. Hier ist die Verbindung zwischen Einfüllstutzen und Tank zu sehen:

Eine Entlüftungsleitung zwischen Stutzen und Tank gibt es ebenfalls, die auf dem folgenden Bild in Form eines schwarzen Kraftstoffschlauchs erkennbar ist (an dieser Stelle habe ich auf die weitere Verwendung von Stahlflexprodukten verzichtet):

Ich muss, da ja zu erwarten, nicht extra erwähnen, dass die beiden zu verbindenden Stutzendurchmesser natürlich nicht identisch sind, aber mit Reduzierstücken kann man ja jedem Unbill zu Leibe rücken 😁.

Nächstes Mal steht dann die rechte Seite auf dem Programm. Was mache ich danach nur am Nachmittag?

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Udo

Build log, 13.10.18

Begonnen habe ich den Arbeitstag mit dem Spachteln der linken Seite des rear clips, es gibt hier noch viel zu tun. Hier eine Ansicht, die in gewisser Weise der Topographie der Mondoberfläche ähnelt (zumindest sind das meine Erinnerungen aus der Schulzeit):

Während der kommenden Wochen gilt es, das zumindest auf Feldwegniveau zu bringen, bevor der Lackierprofi final Hand anlegt.

Dann stand die Verbindung der Öldruckleitung zwischen Instrument und Motorblock an. Im Motor befindet sich ein konisches 1/2 Zoll Rohrinnengewinde, und die Leitung weist 4 Millimeter Aussendurchmesser auf – DAS ist Ausgleichsarbeit! Hier die Verschraubung mit M10 Innengewinde …

… und hier das Ganze in Einbaulage:

Ich hoffe, dass das Alles halbwegs funktioniert 😬.

Dann habe ich versucht, die Tanks zu montieren. Es gehen drei Dashverschraubungen hinein/hinaus, zusätzlich der Anschluss des Einfüllstutzens und dessen Entlüftung. Letztere habe ich bislang montageseitig leider ausgeblendet, mit der Konsequenz, zwei weitere Löcher für die Entlüftungsschläuche in den Rahmen bohren zu müssen (leider habe ich keine 25er Spiralbohrer am Start 🤨). Nachdem die Durchbrüche in das Fahrzeug eingebracht worden waren, konnte ich mit der Tankmontage beginnen. Hier ein Stileben, auf dem Boden liegend aufgenommen, das die Verbindung zwischen Tankentlüftung und -überlauf (oben im Bild) sowie die Benzinpumpe rechts zeigt:

Die weiteren Ergebnisse der Schleifarbeiten an der linken Seite des rear clips sind leider noch nicht reif für eine Veröffentlichung 😞.

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Udo

Build log, 06.10.18

Gelernt habe ich gestern, dass sich der motorseitige Anschluss für den Öldruckgeber vor dem Ölfilter befindet, und das dafür eine konische Halbzollrohrgewindeverschraubung notwendig ist, die leider nicht verfügbar war. N will sich des Themas annehmen.

Um Dinge zu tun, die ich unter Kontrolle habe, ging es dann mit dem Spachteln und Schleifen hinten links am rear clip weiter – aus unerfindlichen Gründen lag hier ja eine Unsymmetrie zur rechten Seite vor, der ich mit Auflaminieren zu Leibe gerückt bin, und nun stand die dazugehörige Spachtelarbeit an.

Während der Faserspachtel trocknete, habe ich mich an das Verlegen des Gaszuges gemacht, der teilweise durch den Fahrzeuginnenraum verläuft:

Der gesamte Zug ist fast 3m lang, und dies wird für ausreichend Reibung im System führen (Training für das rechte Bein 😉).

Da es mit dem Leitungsverlegen gerade rund lief, habe ich das Starterkabel vom Anlasser zur Batterie ebenfalls noch eingebaut. Die Feinarbeiten hat B dann vervollständigt, und energieseitig wären wichtige Voraussetzungen für einen Motorstart damit nun erfüllt:

Getriebeöl ist auch noch aufgefüllt worden, geruchsseitig wie immer eine Herausforderung (mein frisch erstandener Trichter mit flexiblem Stutzen hat sich dabei erstmalig bewährt).

Und dann war da noch der doppelte Hinweis aus gt40s.com, den Drosselklappenpositionssensor (english TPS, klingt irgendwie griffiger) vor dem Hitzetot zu bewahren, da er sich nur ca. 60mm von einem der Krümmerrohre entfernt befindet. Da man ja nicht jede Erfahrung selbst machen muss, habe ich ein Hitzschutzblech mit Abstützung und wärmereflektierender Klebefolie (mal sehen, ob der Klebstoff hält) gebaut und an Motor und Einspritzanlage befestigt:

Ein Basteltraum, wie ich finde 😏. Das zugehörige Kabel hat dann auch noch gleich eine Isolierung erfahren (im Bild waagerecht verlaufend erkennbar), sicher ist sicher.

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Udo

Build log, 22.09.18

Im Internet bin ich fündig geworden, und habe einen Adapter für den Öltemperatursensor gefunden. Eingebaut, und passt! Irgendwie seltsam.

Dann stand die Anpassung der linken hinteren Seite des rear clips an, hier die aktuelle Trocknungslage:

Dass muss nun erst mal trocknen, es sind zwei Wochen lang Zeit.

Dann habe ich noch die Bremsbeläge montiert, so richtig racing:

Einfach eine Schraube lösen, die Beläge einschieben, Schraube montieren, und race!!! Auf der Verpackung steht das, und es ist zu ignorieren:

Dann habe ich die Entlüftungsschläuche noch mit heat shield ummantelt:

Der Ölpeilstab ist derzeit nur in der Ölwanne eingeschraubt, und schwingt im Fahrbetrieb fröhlich hin und her. Deswegen habe ich diesen Halter gebaut …

… der Abgasflansch 7 mit dem Peilrohr verbindet, und schädliche Vibrationen mildert, hier in Einbaulage:

Schließlich stand, während B wieder Kabelarbeiten verrichtete, noch die Fixierung des Gasbowdenzuges an, um zu verhindern, dass dieser am Abgasrohr schmilzt:

Bald, bald kann der Motor erstmalige laufen. Und bald, bald, ist Advent 🎅.

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Udo

Build log, 15.09.18

Der Tag begann arbeitstechnisch erst um 12 Uhr, nur als Ausrede für die dieswöchentliche Ausbeute. Aber trotzdem war der Bautag nicht so schlecht. B hat sich an verschiedenen Kabeln zu schaffen gemacht, und parallel habe ich mich an den Anschluss der Öl- und Temperaturanzeigen an den Motor gemacht. Die mechanischen Instrumente sind durch empfindliche Leitungen mit den Gebern verbunden, und Knicken heisst vermutlich Neukauf (neinnein, nicht der Lebensmittelladen). Also galt es, chirurgische Sorgfalt walten zu lassen, im Rahmen des mir Möglichen. Hier eine Momentaufnahme der Cockpitrückseite mit den beiden spiralförmig ummantelten Leitungen:

Links unten sind die mit Kabelbinder am Cockpit befestigten Leitungen erkennbar, die hinter dem rechten Tank zum Motor geführt sind (wie geschrieben, mit höchster Vorsicht verlegt). Der Anschluss an der Wasserpumpe passte komischerweise, hier die Verbaulage:

Das Gewinde im Motor, in das der Sensor der Öltemperaturanzeige eingeschraubt werden soll, passt dafür nicht. Also gehe ich morgen mal ins Internet und schaue, ob ich ein passendes Adapter finde …

Schliesslich ist der Gaszug noch mit Hitzschutzschlauch versehen worden (bis 2.000 Grad C, aber da wäre der Auspuff längst flüssig), und das Kabel zur Lambdasonde habe ich mit dem Hitzeschutz auch noch umwickelt:

Für nächste Woche gibt es noch genug zu tun – wie gut, dass es nicht langweilig wird.

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Udo

Build log, 08.09.18

Der zweiteilige Plan zur Fertigstellung der Abgasanlage, den ich im letzten build log vorgestellt habe, hat exakt zur Hälfte funktioniert (zur anderen folglich nicht): Sammler und Schalldämpfer sind verschweisst, die Geschichte mit der Deko-WIG-Naht erwies sich – auch nach Anhörung diverser WIG-Schweißexperten – leider eher als Wunschdenken. In den kommenden Wochen habe ich genügend Zeit, das Thema „ansehnliche Krümmeroberfläche“ zu vertiefen, denn gestern stand der Wiedereinbau in den GT40 an (nachdem ich nochmal drei Stunden mit Schweissen und Schleifen zugebracht hatte 😒). Hier der Baustand noch ohne Schalldämpfer:

Für mich völlig überraschend hatte die ganze Schweisserei an den Rohren in dieser Montagephase zu kaum erkennbaren Wärmeverzügen geführt, und nach Anschrauben der Krümmerrohre konnte ich die 4-in1-Sammler mit sanfter Gewalt ebenfalls montieren. Nun ja, ein gewisser Schweissverzug war dann aber doch zu beobachten, der erkennbar wurde, als die Schalldämpfer mittels V-Bandschellen an die Sammler montiert werden sollten: der Schalldämpfer wohnt jetzt in einer um 10mm abgesenkten Position, was der Sache ingesamt jedoch eher zuträglich ist 😁. Hier die fast finale Einbaulage (wie erwähnt fehlt noch die Oberflächenbehandlung und die Lackierung meines Leichtbauschalldämpferhalters):

Schön, oder? Die Lambdasonde ich auch schon verschraubt, allerdings muss B da nochmal zum Thema „Kabellänge“ ran, denn die Sonde wäre diesbezüglich auch einen halben Meter hinter dem Fahrzeug montierbar …

Schliesslich fand noch die vorläufige Verlegung der acht Zündkabel statt, die ungewöhnlicherweise oberhalb der Ventildeckel erfolgen wird, mit dem Vorteil, dass ich keine neuen Kabel kaufen oder bauen muss. Die Kabel sind professionell in zwei blauen Ford Racing Kabelhaltern geführt, garantiert stilsicher 😉😉😉:

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Udo

Build log, 01.09.18

Heute gibt es tatsächlich wieder Erfreuliches zu berichten. Der Cobramotor ist nach sonntäglicher Ausfahrt bis auf Weiteres dicht, und F hat während der Woche das Schweissgerät repariert, so dass ich an den Abgasrohren des GT40 weiterwerkeln konnte. Zunächst war der nun richtige Anschluss der Lambdasonde an der Reihe, und dann habe ich mich Rohr für Rohr vorgearbeitet, und hatte gegen 5 Uhr alles soweit geschweisst und geschliffen, wie ich es mit meinen Mitteln eben hinkriege:

Die ganze Sammlung liegt nun neben den Schalldämpfern im Kofferraum meines Autos, und der Plan ist, die Abgasteile am Montag zum Fachbetrieb zu tragen, damit der a) die Schalldämpferverbindung zum 4-in-1-Sammler schweisst und b) die Abgasrohre mit einer optischen tiptop-WIG-Naht versieht, so dass ich hoffentlich zeitnah die gesamte Anlage wieder einbauen kann.

Die Oberflächenbehandlung der Rohre mache ich erst dann, wenn der Wiedereinbau tatsächlich funktioniert hat – irgendwie sehe ich da nicht alles wirklich glatt verlaufen 🤔.

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Udo

Build log, 25.08.18

Eigentlich wollte ich heute gar keinen build log schreiben, aber da am Sonntag um 12 Uhr schon drei Besucher dort waren, habe ich mich umbesonnen. Der Grund dafür, nichts zu schreiben, liegt in dem gestrig unterirdischen Arbeitstag: zwei Abgasrohre (von acht 😕) waren fertiggestellt, als B kam, um die Zündung der Cobra zu justieren. Das Ganze hat zwischen 8 und 10 Anläufe und einige Nerven gekostet, war dann aber irgendwann erledigt. Fahren und damit Dichtigkeitsprüfung geht wegen gestrigen Starkregens erst heute.

Als ich dann mit dem dritten GT40 Abgasrohr weitermachen wollte, ist das Schweissgerät abgeraucht. Ausserdem ist mir klargemacht worden, dass ich den Anschluss der Lambdasonde falsch angebracht habe, und irgendwann kam dann der kleine Hunger, und ich bin nach Hause gefahren. Black Saturday …

Später (Erfreuliches hoffentlich) mehr,

Udo